Seit 30 Jahren kein einziger Zug mehr

Am 2. März 1987 rutschte der Damm der Altstadtbahn in Richtung Inn

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Der heutige 2. März ist der Jahrtag des Dammrutsches 1987 am Landschaftsweg in Wasserburg. Seitdem sind die Gleise der Altstadtbahn unterbrochen. Seit gestern hängt am alten Gleisbett demonstrativ ein Transparent: „30 Jahre Blockade beenden – Altstadtbahn jetzt“. Genau drei Jahrzehnte nach dem Dammrutsch und dem seinerzeitigen, vorläufigen Ende der Altstadtbahn setzen sich immer noch interessierte Bürger für eine Verbesserung des Schienenverkehrs nach Wasserburg ein. Foto: John Cater

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37 Gedanken zu „Seit 30 Jahren kein einziger Zug mehr

  1. Oh gott, ist dieser schmarn denn nie vorbei????

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    1. Leider nein. Solange die Autoideologen und die Autolobbyparteien den nachhaltigen und umweltfreundlichen Fortschritt verhindern und verweigern, müssen die sachorientierten Bürger immer wieder auf das überlegenen Mobilitätsmittel Eisenbahn wirksam aufmerksam machen. Damit die Welt nicht erstickt und die Lungen eines stadtbewohnenden Nichtrauchers aussieht wie die eines landbewohnenden Kettenrauchers. Damit die Lebenqualität in den Städten wieder menschenfreundlich wird und die Stadtheilung einsetzen kann.

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  2. Typisch Wasserburger!
    Anstatt sich mal für was Wichtiges einzusetzen (z.B. Bahnübergang Reitmehring)……

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    1. @a oberbayer, der Bahnübergang ist keine Sache der Stadt sondern des Landes und der Bahn.

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      1. Hallo Roland,
        ich weiß, das heißt aber nicht, dass man sich nicht dafür engagieren kann, auch wenn die Zuständigkeit nicht bei der Stadt liegt.
        Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es deutlich wichtigere Projekte als die Altstadtbahn gibt,
        welche zudem noch äußerst unrentabel wäre.
        Aber diese Diskussionen gab es ja schon zur genüge.

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        1. Wie „rentabel“ wäre denn dann die Höhenfreilegung in Reitmehring samt Kurztunnel und wonach bemisst sich diese Rentabilität?

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          1. Ich denke, dass es bei der Höhenfreilegung im Gegensatz zur Altstadtbahn nicht um Rentabilität geht, sondern um eine lang überfällige und dringend erforderliche Maßnahme.
            Wenn ich mir ansehe, dass viele mittelmäßig frequentierte Ortsdurchfahrten (z.B. Babensham oder Griesstätt) eine Umgehung bekommen,
            dann frag ich mich, wieso in Reitmehring noch immer nichts passiert ist.
            Um wieder auf’s eigentliche Thema zu kommen….
            Wenn man für die Altstadtbahn den Stadtbus einsparen könnte, dann würde ich mich in Sachen Rentabilität ja noch überzeugen lassen.
            Aber wenn dann beide Verkehrsmittel parallel fahren und zudem noch enorme finanzielle Mittel für die Reparatur der Bahntrasse aufgebracht werden müssen,
            dann kann mir das keiner schön rechnen.

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          2. @oberbayer: Schon mal drüber nachgedacht, dass genau das der Grund sein könnte, warum wir überall so viel Autoverkehr haben (was man dann mit sauteuren Umgehungsstraßen zu mildern versucht, die dann in Wirklichkeit aber nur neuen Verkehr produzieren) – nämlich dass Öffentlicher Verkehr immer unter dem Vorbehalt der finanziellen Rentabilität gedacht wird, aber Straßenbau nach teilweise irrationalen Argumenten aus dem Bauch raus einfach für „überfällig und dringend erforderlich“ erklärt wird?
            Jeden Tag werden in Bayern zig Hektar Fläche für diesen Straßenbauirrsinn versiegelt. Wenn etwas „überfällig und dringend erforderlich“ ist, dann ein Umdenken und das Ausbrechen aus jahrzehntealten, völlig vekehrten Denkmustern.

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      2. Sofern mit „Bahnübergang Reitmehring“ die Höhenfreilegung der B 304 gemeint war, stimmt das aber auch nicht ganz. Diese Maßnahme ist einzig und alleine Sache des Straßenbaulastträgers. Die Bahn muss da gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz zwar mitzahlen, ist aber nicht als Vorhabensträger beteiligt.

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        1. Die Bahn ist aber die, die seit jahren blockiert.

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          1. Das ist schlichtweg falsch. Die Maßnahme hatte seitens des Straßenbaus lange nicht die Priorität, anschließend gab es Unstimmigkeiten über die Art des Ausbaus , genauer gesagt die Frage, ob nur eine Brücke gebaut wird oder Brücke und Kurztunnel. Alles keine Dinge, welche die Bahn zu verantworten hätte.

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        2. Wasserburgerurgestein

          Nun ja ich als Urwasserburger habe die Zeit leider nicht miterleben dürfen als die Bahn Ihre fahrten machte.
          Schön wäre es aber wenn es diesen Bahnverkehr wieder geben würde !!!

          Zudem sehe ich einen positiven Aspekt was den Busverkehr angeht, um den Brandherd des Schulverkehrs aus der Stadt zu bringen.

          Und zum Punkt Bahnübergang: Die paar mal wo die Schranke zu geht, ist die Investierung auch nicht so rentabel. Falls du täglich dort stehst würde ich Dir raten ab und zu mal auf die Uhr zu schauen, denn die geht immer zur selben Zeit zu und auf 😉
          Ich weiß dass es vor allem in der früh sehr schwer ist sich auf zu rappeln, aber da ist auch der Bahnübergang um 6:55 nicht schuld das du da stehst 🙂

          Wünsch euch schon mal ein schönes Wochenende.

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          1. Ein Wasserburgerurgestein, das nicht miterlebt hat, als die Bahn noch gefahren ist….irgendwie ein Widerspruch oder?

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  3. Die Stadt Wasserburg sollte mal nach den sehr positiven Erfahrungen von (sogar kleineren) Kommunen fragen, die ihren Eisenbahnanschluß reaktiviert haben. Hier wären Weissenhorn, Laupheim Stadt, Viechtach, Bad Urach, Pfungstadt, um nur einige von vielen sehr erfolgreiche Reaktivierungen mehr, zu nennen. Alles waren jahrzehntelang stillgelegte Stichstrecken zu diesen Orten.
    Und warum haben diese Kommunen ihre Eisenbahnstrecken reaktiviert? Weil der Autoverkehr diese Städte und deren Umland bereits massiv zerstört hat und trotz hunderter Mio. € Steuergelder in dieses Öl-Verbrennungs-Verkehrsmittel kein einziges Umwelt- oder Autoverkehrsproblem gelöst wurde oder lösen kann. Eine leider sehr seltene Erkenntnis.
    Die in den Gutachten angenommenen Fahrgastzahlen wurden sehr schnell weit übertroffen. Das wird bei der Wasserburger Altstadtstrecke ebenso schnell erreichen, wenn eine Verkehrsbestellung erfolgt.
    Vor allem, wenn wie bereits diskutiert, die echte, nachhaltige und umweltfreundliche Elektromobilität auch nach Wasserburg in Form einer S-Bahn/Regionbahnstrecke einkehrt.
    Seit der Reaktivierung hat dort in den oben genannten Städten als Nebeneffekt der autofreie umwelt- und stadtfreundliche Tourismus durch die Eisenbahn stark zugenommen. Autofreie und stadtfreundliche Tagesausflüge mit Fahrrad in die kleinen Gemeinden und deren Umland sind dort ein wachsender sehr wichtiger Wirtschaftszweig geworden.
    Buslinien werden nie so angenommen und bleiben in der Attraktivität weit hinter einer Eisenbahnlinie zurück (ca. 200 – 500% mehr Fahrgäste).
    Wovor fürchtet man sich denn: Das statt ca. 200 Touristen am Tag keine 200 Autoparkplätze mehr brauchen und keinen autoverursachten Lärm, Feinstaub und Schadstoffe im Tal lassen?

    Nur in Wasserburg hofft auf mehr Auto-Tagestouristen, die mit ihren Autos die Stadt verstopfen und Feinstaub, Lärm und öde Parkplätze zurücklassen.
    Und wer garantiert denn, dass nicht in wenigen Jahren nicht doch noch eine 18 m Breite zweite Straßenrampe vom Tal nach Oben gebraucht wird? Ach ja, dass wäre dann ja in Ordnung, weil es für den Auto- und Lkw-Verkehr wäre. FFH-hin oder her. Für das Auto und Gewerbe werden auch schon mal ganze Naturschutzgebiete platt gemacht.
    Straßen und Gewerbegebiete werden sicherlich die nächsten 10 Jahre dort durchgebaut.
    Jedoch kann man nicht einfach so seinen selbst gemachten Autoverkehr auf andere Gemeinden und Städte abwälzen. Frei nach dem Motto: Solang unser Autoverkehr andernorts die Straßen verstopfen und die Landschaften mit vierspurigen Straßen verschandeln kann es uns doch egal sein.

    Statt sich sachlich über den nachhaltigen und umweltfreundlichen Schienenverkehr zu informieren, setzt man weiter auf die stadtzerstörende und schmutzige 1970 Jahre Noch-Mehr-Auto-Verkehrspolitik.

    Die 1000 Fahrgäste/täglich wird nur bei der Eisenbahn von der Politik verlangt und ist eher willkürlich. Beim Straßenbau und Flugverkehr gibt es keine Mindestanzahl nach unten und keine Steuergeldfördergrenze nach oben. Da wird alles möglich gemacht. Viele bayerische Flughäfen wären froh, wenn diese 1000 Fluggäste im MONAT hätten. Der Unterschied ist jedoch, auch bis zu 1000 Autos und weniger als 10 Fluggäste am Tag gibt es Mio. € Steuergelder als Strukturförderung im Jahr. Bei der Eisenbahn gibt es dies nicht. In Bayern fürchtet man sich in der Politik vor der Eisenbahn.
    Die Altstadtbahn wird sicherlich mehr als seine 1000 Fahrgäste täglich gewinnen.

    Liebe Wasserburger Stadtpolitiker. Die ÖV-Fahrgastzahlen steigen auch weiterhin. Und dies ist hauptsächlich dem Streckenausbau und ÖV-Ausbau auf der Schiene zu verdanken. Die Bürger haben sich längst für den ÖV der Eisenbahn entschieden und nutzen diesen. Es wird Zeit, dass die Politik ihre autofreundliche Eisenbahnfurcht verliert und Anschluss an den nachhaltigen, umweltfreundlichen und stadtfreundlichen Schienenverkehr findet.
    Die Bürger haben die Verkehrszukunft im ÖV erkannt und nehmen diesen an. Folgen sie ihren Bürgern auf dem Weg in die Zukunft und dem Fortschritt, und damit zur Eisenbahn mit einer menschengerechten Stadt. Verlassen sie den zerstörerischen Irrweg einer autofreundlichen aber menschen- und mobilitätsfeindlichen Verkehrspolitik.

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    1. Hallo Gast69,
      wieso denkst du, dass die Fahrgastzahlen so sehr zunehmen würden?
      Wenn sie heute nicht den Stadtbus nutzen, wieso sollte dann plötzlich ein große Anzahl an Fahrgästen die Bahn nutzen?

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      1. Das kann ich nur bestätigen. Ich fahr jeden Tag mit dem Fuiznexpress zur gleichen Zeit nach München und zurück (und ich tus gern). Sicher steigen in WS-Bahnhof mittlerweile a bissl mehr Leut ein, seit der Bahnhof zum MVV-Bereich gehört, als vorher. Aber mehrheitlich sind es Schulkinder, die die Bahn nutzen. Während der Ferien sind die Waggons leer, fast. Zumindest zu meinen Fahrzeiten. Am Abend ist der Zug dann zwar gut gefüllt und seit kurzen und Gottseidank ein Langzug, aber der leert sich spätestens in Ebersberg. Gern würd ich auch mit dem Zug weiterfahren bis in die Altstadt, aber ehrlich gesagt, seh ich keine Notwendigkeit. Die Busse würden weiterhin fahren, weil ja noch einige Stationen zwischen WS-Stadt und WS-Bahnhof liegen. Mit dieser Meinung steh ich offensichtlich nicht allein da. Einige aus dem Befürworterkonsortium sind ja bereits ausgestiegen. Und dass gar die S-Bahn nach WS-Stadt fährt….träum weiter :-/

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        1. Ja, das wurde von ihnen richtig beobachtet. Insgesamt nimmt die Bevölkerungszahl um ca. 10% weiter zu. Dies bedeutet steigender Verkehrsbedarf, der nicht zwingend mit dem Auto befriedigt werden kann. Dieser Bedarf soll also weiter mit Autoverkehr bedient werden?
          Sie geben also zu, dass die bisherigen Maßnamen einen positiven Erfolg erziehlen. Das ist schon mal der fachlich-sachlich richtige Weg.
          Beinahe haben Sie verstanden, wie Multimobilität und Verkehr funktioniert und was andere Städte für sehr große Erfolge haben mit durchgehenden (umstiegsfreien) Verbindungen haben. Leider wurden Sie im letzten Drittel aus der Kurve getragen, da die Logik in die Leitplanke gegangen ist.
          Trauen Sie sich einfach ein Mobilitätssystem ohne Autozwang zu denken. Es wird ihr Leben bereichern und verbessern.

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          1. @Gast69 und wie kommt dann eine Person aus der Altstadt in die Burgau oder das Burgerfeld? richten wir dann noch eine Straßenbahn ein? bzw. das ganze dann auch umgekehrt!
            Ihre Logik ist scheinbar über die Leitplanke hinaus geschoßen. Außerdem gibt es eine Studie zur Umweltvertäglichkeit und da kommt die Bahn garnicht so positiv davon, lt Studie ist die CO² Verschmutzung pro Person und Bahn nicht besser als im Auto, da der Strom der benötigt wird über wiegend aus Kohlekraftwerken kommt. Nur mal so zur Info.

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          2. @Roland. Welche CO2 Werte und Feinstaubwerte meinen Sie? Die von der Autolobby-Betrugs-Schmutzwerte genannten Phantasiewerte wollen Sie tatsächlich als belastbaren Beweis gegen die Eisenbahn heranziehen? Echt?
            Und man muss schon die Gesamtwerte heranziehen. Dazu gehören die Rohstoffgewinnung, Produktion, Lebenszyklus und der Flächenverbrauch (Parkplatz, Straßen) beim Auto ebenso.
            Und dort wird Kohlestrom verwendt. Dieser untaugliche Versuch, die Eisenbahn als Umweltverschmutzer dazustellen und das Auto von allen umweltzerstörenden Belastungen freizusprechen wird ihnen nicht gelingen. E-Autos fahren ebenso mit Kohlestrom.
            Zudem sollten Sie mal auf den Anteil der regnerrativen Energien der Eisenbahn sehen.
            Nur mal so zu Info.

            Und was soll mit den Personen aus der Altstadt sein, die nach Burgau oder Burgfeld mit dem Bus fahren? Und was wollen Sie mit einer Straßenbahn? Und was meinen Sie mit umgekehrt? Worauf beziehen sich ihre Fragen?

            Es gibt da ganz tolle nachhaltige und umwelfreundliche Entwicklungen und Möglichkeiten im ÖV, die inzwischen in Deutschland und weltweit sehr erfolgreich sind oder erprobt werden. Diese werden allerdings aus politischen Gründen nicht in Bayern umgesetzt.
            Ebenso nur mal so zu Info.

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      2. Ja, das ist eine Denksportaufgabe für Sie und den ÖV Gegnern.
        Ein Beispiel aus der Praxis: Wenn der Anteil des ÖV Ansteigt, woher kommt die Steigerung?
        Strecke Karst – Mettmann: 1998 nur noch 512 Nutzer täglich. Die Stilllegung war beschlossen. Die vernünftigen sachorientierten Bürger haben die Stilllegungsversuche der ideologischen Autolobbypolitiker verhindert.
        Von 1999 – 2019 stiegen die Fahrgastzahlen vonn 4800 auf 23 100 Nutzer täglich (+4412%) und weiter steigend. Sind diese alle mit dem Bus gefahren oder vom Auto umgestiegen?
        Mal sehen, ob Sie dies lösen können. Ein Tipp: Mitose ist es nicht.

        Im Bundesländervergleich ist Bayern von möglichen 16 Plätzen auf Platz 15 des ÖV. Das sagt alles über das Autoparadies Bayern.

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        1. Manches kann man sich auch schönreden. Eine Altstadtbahn ist m M. einfach völlig an der Realität vorbei geschossen. Ich wäre allerdings der letzte der sie nicht nutzen würde, wenn es sie gäbe. Manchmal braucht man Visionäre wie Sie. Aber zum umsetzen von Visionen brauchst Kohle. Und da beißt es einfach aus

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          1. Die Kohle, die es seitens der Stadt gebraucht hätte, ist doch überschaubar. Das Angebot des Betreiberkonsortiums ist mittlerweile allgemein bekannt: 1,5 Mio. hätte die Stadt zahlen müssen. Das ist deutlich weniger, als alleine heuer wieder im Parkhaus Kellerstraße für eine Überdachung und neue Beleuchtung ausgegeben wird. An Visionären mangelt es im Wasserburger Rathaus sicher nicht – das Problem ist nur, dass deren Vision nach wie vor die autogerechte Stadt ist.

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          2. @Gast69
            Leider schreibst du ein wenig am Thema vorbei.
            Die Altstadtbahn steht doch nicht in Konkurrenz zum Auto.
            Der Bahnnutzer, der in Reitmehring aussteigt, hat doch die Möglichkeit mit dem Bus weiter in die Stadt zu fahren.
            Die jenigen, die den Bus nicht nutzen, werden in der Regel auch nicht in die Altstadtbahn einsteigen.
            Zu dem stehen sie nach der Nutzung der Bahn an der Rampe, müssen u.U. aber ins Burgerfeld und steigen somit doch wieder in den Bus ein.
            Mich würde mal interessieren, ob die herangezogenen und hochgelobten Vergleiche anderer Städte, auch parallel eine Buslinie betreiben und
            ob ähnliche Summen zur Aktivierung derer Trassen erforderlich waren.
            Ganz ehrlich, wer sich die Wasserburger Altstadt-Trasse mit nur einem Funken gesunden Menschenverstands ansieht und den geschätzten Kosten
            gegenüberstellt………..
            Aber wie es halt immer so ist, im öffentlichen Bereich, wenn man die tatsächlichen Kosten angeben würde,
            würde so ein Projekt ohnehin sofort abgelehnt werden.

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          3. Manches kann man sich auch schlechtreden. Die Altstadtbahn ist realistisch. Ganz einfach, weil es diese von 1902 – 1987 gefahren ist.
            Trotz der Versuche der Autolobbypolitik, sogleich die gesamte Strecke zwischen Wasserburg – Reitmehring – Ebersberg und auch die Strecke Mühldorf – Reitmehring – Rosenheim stillzulegen und auf reinen Autoverkehr umzustellen. Dies ist der Autolobbypolitik Gott sein Dank nicht gelungen.
            Man muss kein Visionär sein. Klarer Sachverstand genügt. Und für den Autoverkehr stehen unbegrenzt Gelder im Verkehrshaushalt zur Verfügung. Und nein, es gibt nur einen Verkehrshaushalt. Man muss nur entscheiden, ob man mit den Verkehrshaushaltsgeldern weiter die Landschaften mit großen vierspurigen Straßen vernichtet, oder damit den Öffentliche Verkehrsmittel baut. Und nein, man muss dazu keinen GVFG Antrag beim Bund stellen, und 50 Jahre auf Zuweisungen warten, sondern das Land und der Landkreis dürfen dies auch aus eigenen Verkehrshaushalt finanzieren.

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      3. @a oberbayer. Ganz einfach. Weil eine Umstellung von Bus auf Schienenverkehr IMMER eine massive Fahrgaststeigerung mit sich bringt. Egal ob es sich um eine Eisenbahn oder um eine Straßenbahn handelt. Dieses positive Nutzungsverhalten zugunsten des Schienenverkehrs lässt sich weltweit beobachten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vor allem wird der höhere Fahrkomfort geschätzt, die Zuverlässigkeit und umstiegsfreie Verbindungen und es wird als urbanes Verkehrsmittel wargenommen. Während der Bus eher als 5A-Verkehrssmittel gilt und als unzuverlässig angesehen wird.
        Umgekehrt ist ein negative Fahrgastwanderung zu beobachten. Die Umstellung von Schienenverkehr auf Bus hat einen sofortigen hohen Fahrgastrückgang im ÖV zu verzeichnen. Die Umstieg erfolgt meist sofort ins Auto. Dies wurde sehr gerne von der Autolobbypolitik gemacht, um damit den Autoverkehr zu erhöhen. Damit wollte man große Straßenbauprojekte fördern. Hohe Autozahlen und viel Straßenbau gelten auch heute noch bei vielen Politiker als Zeichen von Fortschritt.

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        1. Dafür gibt es auch einen schönen Beweis aus dem unmittelbaren Umfeld. Vor vielen Jahren versuchte die Bahn, den Filzenexpress nach Ebersberg mit Gewalt tot zu bekommen. Man hat praktisch zu den selben Zeiten wie den Zug parallel einen Bus fahren lassen, der sogar billiger war. Die höheren Fahrgastzahlen hatte dennoch der Zug.

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  4. Schade daß der scheidacher ludwig nicht mehr lebt der dad eich die wadl scho fiererichtn.

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    1. An alle Gegner der Altstadtbahn, regt euch nicht auf das wird sowieso nie mehr was !!

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      1. Sich für eine gute Sache einzusetzen ist nie vergebens. Schon um damit für die Nachwelt die schweren und verhängnivollen Fehler der Autolobbypolitik zu dokumentieren.

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        1. @Gast69: Offensichtlich verfügen Sie über recht viel Info über das „Für und Wider“ des ÖPNV. Meiner Meinung nach aber kann oder will das nicht jeder hier nachvollziehen oder bestätigen. Auffällig ist, dass Sie mit Ihrer Meinung offensichtlich ziemlich allein da stehen. Warum nur?? Wenn Sie sich schon so sehr für die Altstadtbahn stark machen, warum wenden Sie sich nicht an die entsprechenden Stellen anstatt hier rum zu lamentieren? Wahrscheinlich weil Sie dort auch ziemlich allein da stehen. Fakt ist: die Altstadtbahn gab es von 1907 bis 1987 und jetzt nicht mehr. Wie gesagt, ich finde es schade dass es so ist. Ich fahr gern mit der Bahn, weils halt auch wesentlich entspannender ist, als Autofahren. Aber dieser Zug ist abgefahren. Wenn dann hättet Ihr Befürworter schon viel früher aktiv werden müssen. Jetzt nach 30 Jahren sind es nur noch Träumereien von Romantikern.

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          1. @Dieter. Fangen wir mal von Rückwärts an einige Dinge richtigzustellen.
            Richtig ist, dass seit der Betriebseinstellung (also vor ca. 30 Jahren) von verschiedenen Bürgerinitiativen und Fahrgastverbänden für die Widerherstellung gekämpft wird. Also nicht erst seit kurzem. Das wird oft als Desinformations- und Totschlagargument von lobbypolitischer Seite verwendet. Funktioniert leider nicht immer. Das Gegenteil ist beweisbar.
            Die „entsprechenden“ Stellen ist die Autolobbypolitik, die im Fall der Wasserburger Altstadtbahn noch weitere niedere Ziele verfolgt. Und wenn man bei der Autolobbypolitik dort alleine steht, bedeutet dies nicht, dass man damit automatisch unrecht hat. Dort werden keine Zunkunftsziele und Umweltschutzziele umgesetz, sondern Straßbenbauvorhaben. Und da stört der ÖV und der Bürger nur.
            Alleine dastehen, nur weil hier viele Gegenstimmen kommen? Das ist klassische Blasenwahrnehmung. Nur weil hier viele (politischen) Trolle gegen die Altstadtbahn stimmen, ist dies hier im Forum nicht die Realität. Und es gab schon mal eine zustimmende Umfrage zur Altstadtbahn.
            Träumereien von Romantikern gibt es nur bei denjenigen, die glauben, den Autostauverkehr und Umweltzerstörung in weiteren 60 Jahren mit hunderten Mrd. € irgendwann in den Griff zu bekommen.
            Die Romantiker und Träumer befinden sich wohl eher auf der Seite, die sich für mehr Straßenverkehr einsetzen.

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          2. @Gast69: Alles schön und recht. Ich hab auch, teilweise, Verständnis für Ihre Argumentation. Aber wenn Sie schon so auf die Autolobby draufhauen, ist es denn nicht so, dass die Autolobby nur so stark sein kann, weil die Bahn mit ihrem vollkommen trägen und maroden System nicht in die Pötte kommt?
            Hätte die Bahn nicht soviel „Nebenstrecken“ stillgelegt, hätte die Bahn durch regelmäßige Wartungen keinen Wartungsstau, und dadurch verursachte Großsanierungen mit erheblichen Kosten, verursacht (siehe z.B. Dauerbaustelle München-Salzburg), wäre die Bahn, u. a. aus diesem Grund, nicht unverhältnismäßig teurer geworden, könnte dieses Unternehmen durchaus eine Alternative zum Auto sein. Außerdem: durch die Unzuverlässigkeit der Bahn steigen immer mehr Pendler wieder aufs Auto um!
            Und wie siehts denn aus mit dem Schwerlastverkehr, der schon vor Jahrzehnten bereit gewesen wäre, einen Großteil auf die Schiene zu verlegen? Die Bahn hat’s versemmelt, weil sie kein vernünftiges Angebot vorlegen konnte. Statt dessen ging man an die Börse!!!
            Oder haben Sie hierfür auch (belegbare??) Zahlen, die die Autolobby dafür verantwortlich zeichnet?
            Und in WS ist es nicht anders: nach 30 Jahren(!!!) hat man keine Lust mehr drauf, für ein Objekt dass möglicherweise zum scheitern verurteil ist (es gibt ja keine zuverlässigen Zahlen), noch Millionen von Steuergeldern hinzublättern. Ich als Steuerzahler hab dafür sogar Verständnis…Lieber ein vernünftiges Straßennetz als ein Zug der sowieso nie kommt…..

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  5. @Dieter 6. März 2017 um 14:26
    Jetzt wollen wir nicht in die Bundes(auto)politik abschweifen.
    Aber ich erläutere gerne die Zusammenhänge.
    An sich lassen sich ihre Fragen sehr einfach beantworten. Ich versuche es mal mit wenigen Sätzen:
    Das Schienennetz ist Volkseigentum und gehört zur Daseinsvorsorge. Die DB AG ist zu 100% Bundeseigentum. Also gehört die DB AG uns allen. Auch wenn dies von bestimmten Politikern gerne aus niederen Gründen anders dargestellt wird.
    Güterverkehr: Die Flaschenhälse sind seit Jahrzehnten bekannt. Diese könnten in einigen Jahren beseitigt werden und die Leistungsfähigkeit für den Schienengüterverkehr um ca. 100% gesteigert und erheblich beschleunnigt werden. Aber nur dan, wenn der Bund eben diese wichtigen Ausbauten in den BVWP einbringen und finanzieren würde. Aber genau dies passiert nicht. Die DB AG würde gerne ihre Güterzüge um 100m verlängern. Aber der CSU Verkehrsminister hat nur aber den Lang-Lkw gefördert.
    Nahverkehr ist Ländersache. Auch hier gilt: Qualität und Ausbauzustand werden von der Politik bestimmt.
    Oder warum glauben Sie wurden in den letzten Jahren soviele Ausbauvorhaben aus dem BVWP und LEP gestrichen.
    Die Eisenbahn und deren Qualität und Leistungsfähigkeit hängt einzig von der Politik ab.
    Sowohl beim Schienengüterverkehr, als auch beim Personenverker nimmt die Straßenverkehrslobby (Straßgengüterverkehr, Autoverband, auch Luftfahrt) massiven Einfluss auf den Zustand und die Ausbaumaßnahmen.
    Es gibt in Deutschland KEIN Verkehrskonzept, sondern lediglich Straßenbau und im beim ÖV unzusammenhängende Großprojekte (für den Wahlkampf) ohne positive Wirkung auf das Gesamtnetz. Es gibt in Deutschland kein Konzept. Völlig im Gegensatz zum Ausland.
    Ganz einfaches aktuelles Beispiel: Deutschalnd hat jahrzehntealte EU und binationale Verträge über den Ausbau der Eisenbahnstrecken zu den Nachbarländern unterschrieben. So auch den Gotthardzulauf und den Brennerzulauf, um nur zwei von vielen zu nennen. Sowohl die Schweiz als auch Österreich haben ihre Strecken bereits in Betrieb. Deutschland hat 40 Jahre (!) NICHTS gebaut, ausser Autobahnen. Deutschland hat die Verträge gebrochen und die Nachbarländer verärgert, müssen aber dafür den Lkw-Verkehr von Deutschland aufnehmen, weil man sich hier weigert die bekannten Engstellen und wirklich wichtigen Neubaustrecken zu bauen.
    Verkehrspolitik in Deutschland ist immer schon gegen den ÖV und gegen die Schiene gewesen, und schon immer wurde der Straßenverkehr unverhältnismässig gefördert und bevorzugt, und die Eisenbahn benachteiligt.

    In Bezug zu Wasserburger Altbaustrecke habe ich die meisten Fragen bereits beantwortet. Für Sie nochmals in einem Satz zusammengefasst:
    Für die Wasserburger Altstastadtstrecke ist ausreichend Bearf und Entwicklungsmöglichkeit vorhanden, die eine Instandsetzung rechtfertigen.

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    1. @Gast69: Von mir kam ein Daumen nach oben. Danke für die ausführliche Antwort. Offensichtlich sitzen Sie direkt an der Quelle oder haben viel damit zu tun. Nichts desto trotz glaub ich nicht mehr an die Altstadtbahn, selbst wenn Ihre Zahlen dafürsprechen sollten. Und damit stehe zumindest ich nicht allein da…Aber man soll niemals nie sagen…

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    2. @Gast69: Von mir Daumen nach oben, danke für die ausführliche Antwort. Nichts desto Trotz glaub ich nicht mehr an die Altstadtbahn, auch wenn Ihre Zahlen dafürsprechen sollten. Und damit stehe zumindest ich nicht allein da…Aber man soll ja niemals nie sagen…

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      1. Weiterführende Onlinebeiträge zur Hintergrundinformation:
        Luftverschmutzung:
        – ZDFzoom: Die Lüge vom sauberen LKW – Abgas-Betrüger und ihre Dreckschleudern
        – arte: Dicke Luft – Wenn Städte ersticken
        – Die Anstalt vom 7. März 2017 zum Thema Autolobby
        – Süddeutsche Zeitung – bahnverkehr-in-bayern-qualmen-immer-noch-die-dieselloks vom 07.03.2017
        (Der Streit zwischen Bund- und Land ist akademischer Natur. Beim Straßenverkehr wird bei der Förderung und Straßenbau auch nicht zwischen Orts- und Fernverkehr unterschieden. Eisenbahnelektrifizierung wäre ein echter Beitrag für eine nachhaltige Elektromobilität und saubere Umwelt. Und nein, es ist nicht teuer. Erdöl ist teuer – dreifach.).

        Und ein weiterer Hinweis zur Finanzierung:
        Jede Fahrkahrte wird im Nahverkehr mit 7% und im Fernverkehrs mit 19% MwSt. belastet, sowie mit Energie- und Stromsteuer, Trassengebühr und Stationsgebühren. Diese Steuer- und Gebühreneinnahmen beim ÖV wird von der Politik gerne völlig unterschlagen. Die Bundeseinnahmen aus dem ÖV gehen in die mehreren Mrd. €. Nicht einmal mit der Stromsteuer wird die ÖV-Elektromobilität gefördert, aber die Stromladestationen und der Strom für E-Autos verschenkt, und die E-Autos steuerlich mit 4 Mrd. € subventioniert.

        Reaktivierungen:
        Allianz pro Schiene – Stadt, Land, Schiene – 15 Beispiele erfolgreicher Bahnen im Nahverkehr
        Allianz pro Schiene – Verlagerung – Die Bahn bringts – Güterverkehr Erfolgreiche Verlagerung von der Straße auf die Schiene

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  6. “ … Aus gutem Grund: 1999 war von der EU eine Klage an mehrere Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, ergangen, in der beanstandet wurde, die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH) sei nicht ausreichend umgesetzt worden, Gebietslisten wären lange überfällig. Nun sind es ebendiese Umwelt-Ziele, die mit einer Wiederinbetriebnahme nicht vereinbar wären. Das weiß Bürgermeister Kölbl und in diesem Sinn urteilte auch das Gutachten im Auftrag der Stadt Wasserburg. …“
    Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 09.03.2017

    Gewidmete Verkehrswege sind exteritoriales Gebiet und Zählen nicht zum FFH oder Firmenglände. Dies gilt auch für Schienenwege, und nicht nur für Straßen und Bauland.
    Diese zitierte Urteil liegt nicht daran, dass es die Altstadtbahn gibt, die als gewidmeter Verkehrsweg nicht im FFH-Bestand ist, sondern daran, dass vor allem Bayern im Rückstand ist mit der Ausweisung von Naturschutzgebieten, Naturparks und Biosphärenreservate. Und das sollten km2 große Flächen sein, damit diese auch Wirksam sind und nicht nur wenige m2, die sich nicht als Bauland eigenen.
    Und was soll bitte dann ein Fuß-Radweg bewirken, der statt der Eisenbahn dort führen soll? Etwa eine Bitumenfläche als FF-Habitatserweiterung, die man später dann doch notgedrungen zur Straße ausbauen muss?
    Zudem lässt sich anführen, dass es in Bayern üblich ist, bei Straßenprojekte und Gewerbe-/Baugebieteausweisung die FFH Gebiete aufzuheben und zur Verbauung freizugeben. Dies kann man in der Presse finden.
    Selbst Naturparks, wie bspw. beim Steigerwald, sind durch eine Autobahn und dessen Spurausbau dafür entwidmet worden (inkl. 2 Bundesstraßen, etc. und Autobahnkreuzen).
    Und was sagt das Gutachten zu den Abagasbetrügereinen bei Lkw und Auto?
    Ist dies das Gutachten bezüglich Bevölkerungswachstum und Luftverschmutzung nachgeführt worden, die sich beide inzwischen wesentlich weiter dynamischer entwickelt hat, als es das Gutachten vorhergesehen hat? Nein? Warum nicht?
    Beruft sich dieses Gutachten auf die geschöhnten Daten der Autolobby? Ja? Ist es nachgeführt worden? Oder wartet man, bis die Grenzwerte für die Luftverschmutzung durch den Lkw- / Autoverkehrs wieder angehoben werden, damit die Luft sozusagen per Gesetz als sauber gilt?
    Was sagt das Gutachten über das in Bayern aufgehobene Anbindegebot oder das neue EU-Recht zum Ausweisen von Bauland und die dazu erforderlichen Bundes- und Autobahnanbindung?
    Was ist mit der geplanten Elektromobilität der Strecke? Ist diese inzwischen im Gutachten nachgeführt worden? Auch nicht? Warum?
    Und diese Eisenbahnstrecke im Bestand ist also Schuld am höchsten Landschaftsverbrauch durch Bauland- und Straßenbau aller Bundesländer in Deutschland; an der Öl-Verbrenner-Straßenverkehr-Luftverschmutzung, an der Aufhebung von FFH-Gebieten zum Bauland?
    Warum wird nicht eine andere angrenzende geeignete Fläche zum FFH-Gebiet angegliedert und renaturiert? Weil man diese für Straßenbau und Gewerbe benötigt?
    Und noch was. An einigen Bahnstrecken hat man seltene Tier und sogar ausgestorben geglaubte Tiere wiederentdeckt. Aber nicht an Straßen und Autobahnen, Neubaugebieten.
    Das liegt daran, dass diese Kleinlebewesen und Wasserlebewesen durch das Betretungsverbot an Bahnanlagen besser geschützt sind und die Tiere unter den Gleisen gefahrlos hindurchwandern können. Im Gegensatz zur Straße, auf denen alles Plattgefahren wird und der Müll oft durch das Fenster am Straßenrand landet und im Sommer mit den Mäher alles plattgeschnitten und aufgesaugt wird.
    Es bleibt dabei: Die Eisenbahn ist wesentlich besser für Umwelt und Mensch als jedes politische Versprechen oder was über dieses Verkehrsmittel schlechtes politisch angedichtet wird.

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