Sechziger gewinnen „Abstiegs-Thriller“

Es war spannend, es war knapp, es war heiß umkämpft: 2:1!

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2Es war spannend, es war knapp, es war heiß umkämpft, doch am Ende hat es gereicht: Der TSV 1860 Rosenheim hat am vorletzten Regionalliga-Spieltag einen lebenswichtigen 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 eingefahren und sich damit mindestens die Relegation gesichert. Wurde noch kurz vor Ende eingewechselt: Georg Lenz, Abwehrcrack aus Griesstätt (Foto). Die hoch motivierten Sechziger erwischten einen Start nach Maß. Es lief die 8. Minute, als Markus Einsiedler einem abgefälschten Ball hinterher setzte und dabei unbeholfen von Schweinfurts Keeper Matthias Gumbrecht von den Beinen geholt wurde – klarer Fall, Elfmeter!

Kapitän Michael Kokocinski erledigte diese Aufgabe souverän – 1:0 (9.). Rosenheim hatte das sehr intensive Geschehen in der Folge recht gut im Griff und in der 31. Minute die Riesenchance zum 2:0. Einsiedler verlängerte einen hohen Ball, woraufhin Charly Kunze frei vor Gumbrecht stand. Sein feiner Heber landete allerdings am linken Pfosten. Die Unterfranken hatten bis zur Pause nur eine halbe Chance, bei der Direktabnahme von Max Schebak fehlten allerdings einige Meter (36.).

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Schon beim letzten Heimspiel gegen Buchbach hatten unsere Gewinner – vom Adventskalender der Wasserburger Stimme des vergangenen Jahres – ihren Preis einlösen können: Ein Blick hinter die Kulissen des Regionalligisten. Auf unserem Foto von links Maxi Wegmaier aus Pfaffing, selbst aktiver Jugend-Fußballer beim SV Forsting, Sechziger-Coach Siegmund und Toni Wegmaier aus Pfaffing.   Fotos: Renate Drax

Murtezi und Hartl standen auch in der Nachspielzeit noch einmal im Mittelpunkt, als der Referee ein Handspiel des Kosovaren ahndete, ihm Gelbrot zeigte und auf den Elfmeterpunkt deutete. Krautschneider verwandelte sicher zum 2:1-Endstand (90.+2).

„Rosenheim hat toll gefightet und deswegen verdient gewonnen. Der frühe Rückstand war bitter für uns, danach war es sehr schwer“, sagte Schnüdel-Trainer Gerd Klaus. Sein Kollege Thomas Siegmund durfte angesichts, dass der direkte Abstieg bereits sicher vermieden ist, erst einmal durchatmen: „Der Druck in dieser Woche war enorm. Unglaublich, was die Jungs heute geleistet haben. Unser Ziel waren heute die drei Punkte und sicher in der Relegation zu stehen. Das ist uns gelungen.“

Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim – 1. FC Schweinfurt 05 2:1 (1:0)

TSV 1860 Rosenheim: Mayer – C. Wallner, Kokocinski, Potenza, Achatz – Sari – Kunze (65. Masberg), Salifou, Köhler (89. Lenz), Einsiedler – Majdancevic (78. Murtezi) – Trainer: Siegmund/Peltram.

1. FC Schweinfurt 05: Gumbrecht – Messingschlager (7. Schebak), Hetzel, Janz, Lunz – Seufert (62. Häcker) – Mache, Kraus (49. Heyer), Krautschneider, Fery – Müller – Trainer: Klaus.

Schiedsrichter: Hartl (Aicha v. Wald/Ndb.).

Zuschauer: 600.

Gelb: Sari, Potenza, Murtezi / Lunz.

Gelbrot: Murtezi (90.+2, Unsportlichkeit und Handspiel).

Tore: 1:0 (9.) Kokocinski (Foulelfmeter), 2:0 (86.) Murtezi, 2:1 (90.+2) Krautschneider (Handelfmeter).

 

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