Sechs Medaillen bei Junioren-Weltmeisterschaft

Wasserburger Sportmediziner als Betreuer des DSV in Park City/USA mit dabei

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Die Junioren-Weltmeisterschaften in der Nordischen Kombination und im Spezialspringen fanden im verschneiten Park City in Utah statt. Dort waren 2002 die Olympischen Spiele ausgetragen worden. Der aus Oberaudorf stammende Constantin Schmid, der bereits bei der Vierschanzentournee gestartet war, war mit einer goldenen Medaille im Teamwettkampf, einem 2. Platz im Mixed und einem hervorragenden 3. Platz im Einzel der erfolgreichste deutsche Sportler. Mit von der Partie war auch der Wasserburger Sportmediziner Dr. Sebastian Sinz (links).

Zusätzlich holten die deutschen Springerinnen im Teamwettbewerb den 2. Platz.

Luis Lehnert ist ebenfalls ein nordisch Kombinierer vom WSV Oberaudorf und belegte im Einzel über zehn Kilometer einen guten 5. Platz. Bronze konnte sich Martin Hahn über zehn Kilometer sichern.

Kombinierer Vinzenz Geiger vom SC Oberstdorf konnte nach einem 3. Platz im Weltcup seiner
Favoritenrolle mit einer Goldmedaille gerecht werden. Mit der Goldenen im Gepäck wird er sich
nun auf die Weltmeisterschaft im Lahti vorbereiten.

Bedauerlicherweise verletzte sich der Kombinierer Maximilian Pfordte im Rahmen des Teamwettkampfes beim Skisprung schwer. Nach intensivster medizinischer Betreuung durch den Wasserburger DSV-Mannschaftsarzt Dr. Sebastian Sinz konnte Maximilian trotz Kreuzbandriss und Bänderüberdehnung den Fünf-Kilomterer-Teamwettkampf mit Platz fünf abschließen.

Nach der Ankunft in Deutschland wurden die Athleten gebührlich gefeiert. Jetzt warten die
nächsten Aufgaben auf unseren DSV-Nachwuchs.

DSV-Team Nordische Kombination in Park City, von links: Dr. Sebastian Sinz, Vinzenz Geiger, Louis Lehnert, Martin Hahn, Maximilian Pfordte.

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