Sebastianifeier mit „Harry unser“

Wasserburger erfüllen alle Jahre das Gelübde aus dem Jahr 1634

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Wie alle Jahre fand auch heuer das feierliche Verlöbnisamt zu Ehren des heiligen Sebastian statt. Dieser Gottesdienst geht auf ein Gelübde der Wasserburger Bürger aus dem Jahr 1634 zurück: Damals versprachen die von der Pest heimgesuchten Bürger der Stadt, alljährlich einen Gottesdienst zu feiern, um von der Geißel der Pest befreit zu werden.

In der Ansprache las Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl den Originaltext des Gelübdes vor, der sich auf der Votivtafel in der St. Jakobskirche befindet.

Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich traditionell zum Sebastianiumtrunk im Pfarrzentrum. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Isolde Brandl begrüßte die Gäste und erinnerte dabei an den kürzlich verstorbenen Witgar Neumaier, der über viele Jahre hinweg mit seinen Wasserburger Filmen die Abende bereicherte.

Des Weiteren bedankte sich Brandl bei Harry Hartinger, der seinen erfolgreichen Kinofilm „Harry unser – Hofstatt-Gschichten und andre Sachn“ kostenlos zur Verfügung stellte sowie bei Severin Wick, der an diesem Abend für die Technik verantwortlich war. Der Film wurde mit großer Begeisterung aufgenommen und sorgte für manch heitere Gesichter. Der Abend klang noch gemütlich bei guten Gesprächen aus. AD

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