Riesenjubel um „Jesse’s Buam“

Jojo Graf schießt Ramerberg zum Vizetitel und in die Relegation

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Jawolll, mia hams gschafft: Vizemeister ist der SV Ramerberg seit heute - jetzt wartet die Relegation zum Aufstieg.

Jawolll, mia hams gschafft: Vizemeister ist der SV Ramerberg seit heute – jetzt wartet die Relegation zum Aufstieg. Fotos: Renate Drax

Ramerberg – Vor einer Stunde der Schlusspfiff: Der SV Ramerberg hat die Vizemeisterschaft in der Kreisklasse geschafft und spielt in der Relegation um den Aufstieg in die Kreisliga!  Und zwar in Schechen am Freitag, 31. Mai, um 18.30 Uhr – gegen den SV Pang! Der Sieger aus dieser Partie auf neutralem Boden kämpft dann gegen den Viertletzten der Kreisliga um den Aufstieg. So wie’s ausschaut gegen den SC Frasdorf. Matchwinner war für die Erste“ des SV Ramerberg heute Jojo Graf, der einen Hattrick zum 3:0 Erfolg in Seeon schaffte. Und das auswärts bei sechs Grad Celsius – gefühlten null Grad an einem 26. Mai – und einer wahren Regenschlacht gegen den Mitkonkurrenten Seeon-Seebruck, der seinerseits alles auf eine Karte setzen wollte. Zur Erinnerung: Das Team von Jesse Kleiner kam aus der A-Klasse vor einem Jahr.

Kommt in meine Arme: Jojo Graf, dreifacher Torschütze heute für den SV Ramerberg - Matchwinner zur Vizemeisterschaft im strömenden Regen.

Kommt in meine Arme: Jojo Graf, dreifacher Torschütze heute für den SV Ramerberg – Matchwinner zur Vizemeisterschaft im strömenden Regen.

Nein, ein Parkplatz war nicht wirklich mehr zu bekommen, als es losging am heutigen Sonntag zum Spitzenderby am allerletzten Spieltag der Saison in der Fußball-Kreisklasse 2 in Seeon. Und das bei schlimmstem Novemberwetter Ende Mai. Mütze, Anorak und Schal – ja gut, gern auch ein FC Bayern-Schal – mussten sein, um zu sehen, wie sich Ramerberg Chance um Chance erarbeitete. Seeon-Seebruck hatte nicht wirklich viel an diesem Tag entgegen zu setzen. Jojo Graf erkannte seine Chancen schnell und schaffte zwar keinen lupenreinen Hattrick (drei Tore in einer Halbzeit) – aber einen Hattrick. Und „der hod locker glangt“ für den großen Siegesjubel am Ende. Ein Lohn für gemeinsamen Kampfgeist und unbeirrbarer Spielfreude. Alle umarmten sich und alle umarmten Jesse Kleiner, ihren Coach, der das Team mit großem Sachverstand, Ruhe und vor allem viel Herz dort hinführte, wo es jetzt steht: Platz zwei für den Aufsteiger.

Do ... ja genau, do woi ma hin - do gäts zur Kreisliga!

Do … ja genau, do woi ma hi – do gäts zur Kreisliga!

Deutlich sogar am Ende der Saison auch noch der Abstand zum Drittplazierten Babensham: fünf Punkte. Der TSV um Kapitän Wimmer schaffte daheim gegen Wasserburg nur ein 3:3 und das hätte selbst bei einer Niederlage Ramerbergs nicht mehr zur Quali für die Gnatzy-Mannschaft um die Relegation gereicht. Trotz wirklich starker Saison. Für den SV Ramerberg ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen – Traum Teil eins. Ja genau, Fortsetzung folgt…

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