Respekt, Mädls: Das Finale schon ganz nah …

Basket: Wasserburg schlägt Herne im ersten Halbfinale mit 91:75!

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CannonWasserburg – Der erste Schritt Richtung Finale! Souverän kämpfen die Mädls um Basketball-Coach Wernthaler – der Vergleich zum FC Bayern drängt sich auf. Und was sich lapidar wie „ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die Wasserburger Basketball-Damen im ersten Spiel des Play-Off-Halbfinales gegen den Herner TC“ liest, heißt doch eigentlich: Sehr stolz kann Wasserburg auf dieses Team sein! In der gut gefüllten heimischen Badria-Halle siegte man mit 91:75 (39:29). Schon am kommenden Freitag haben die Mädls die Chance, ins Finale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Respekt! Unsere Spiel-Bilanz …

„Wir haben heute im Angriff gut gespielt, phasenweise sogar sehr gut“, freute sich ein zufriedener Coach Bastian Wernthaler: „Gegen die Zone taten wir uns anfangs etwas schwer, haben uns aber dann schnell darauf eingestellt. In der zweiten Halbzeit hatten wir noch ein paar Ballverluste zu viel. Wenn wir diese noch vermeiden können, sind wir nahe dran an der perfekten Offense.“

Herne konnte nur bis zur siebten Minute (13:10) mithalten, doch dann zogen die Gastgeberinnen davon und führten in der neunten Minute zum ersten Mal zweistellig. Den 23:13-Vorsprung nach dem ersten Viertel baute Wasserburg bis auf 17 Punkte aus. Die Gäste gaben aber nie auf und holten vor allem durch Punkte ihrer US-Amerikanerinnen Davis und Wright noch einmal auf zehn Punkte bis zur Halbzeit auf.

Nach dem Seitenwechsel verbesserten die Innstädterinnen ihre Trefferquote aus dem Feld von 41 auf 52 Prozent, erhöhten so den Vorsprung auf zwischenzeitlich bis zu 21 Punkte und dominierten die Partie. Auch in der Verteidigung erhöhten sie den Druck und Herne kam oft nur noch von der Freiwurflinie zu Körben, wo sie ihre Chancen mit 24 Treffern bei 28 Versuchen allerdings hochprozentig nutzten. Letztendlich hatte das Team von Coach Marek Piotrowski aber keine Chance und musste sich mit 91:75 geschlagen geben.

Die Wasserburger Fans sahen eine kompakte Mannschaftsleistung ihres Teams, in dem fünf Spielerinnen zweistellig punkten konnten. Auch das Zusammenspiel klappte hervorragend und so standen 29 direkte Korbvorlagen auf dem Statistikbogen. Topscorerin war Emma Cannon (unser Foto), die erneut ein Double-Double schaffte: Neben 26 Punkten war sie mit 21 Rebounds eine Macht unter den Brettern. Anne Breitreiner erzielte nicht nur 25 Punkte, sondern überzeugte auch mit zehn Assists.

„Jetzt wollen wir den Sack natürlich gleich am Freitag zu machen und in Herne erst gar nichts anbrennen lassen“, so Wernthaler, der mit seiner Mannschaft zu Spiel zwei fliegt, um die Anreise so angenehm wie möglich zu gestalten.

Es spielten: Anne Breitreiner (25 Punkte / 10 Assists / 5 Dreier), Stina Barnert (4 Punkte / 8 Assists), Martina Dover, Melissa Jeltema (10 Punkte), Steffi Wagner (11 Punkte / 100 % Trefferquote), Tiina Sten (13 Punkte), Verena Wernthaler, Svenja Brunckhorst (2 Punkte / 7 Assists) und Emma Cannon (26 Punkte / 21 Rebounds).

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