Rekord-Kulisse in der Eiselfinger Halle!

Das Volleyball-Fieber - es steigt: Hartes Bundesliga-Match gegen Gera

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VolleEiselfing – Es wäre ja auch zu schön gewesen! Leider gab’s für Eiselfings Volleyball-Damen in der dritten Bundesliga am Wochenende eine 0:3-Heimniederlage. Und das ausgerechnet vor der Rekord-Kulisse von 220 Fans! „Wir haben hart gekämpft, nie nachgelassen und sehr gut gespielt – auch wenn das Resultat auf dem Spielberichtsbogen was ganz anderes zeigt“. Spielführerin Lisa Pauker holte nach dem harten Match ihre Mädels nochmal zusammen und fand tröstende Worte für ein – nur auf dem Papier klares – 0:3 gegen den VC Gera. Dass solch ein Ergebnis nicht unbedingt den Spielverlauf widerspiegelt …

… sahen auch die zahlreichen Eiselfinger Fans, die ihr Team wieder bis zum Schluss in einer sehr packenden Partie bis zum Ende frenetisch unterstützten …

Schon das Einschlagen zeigte die Dominanz der Gäste, die mit zwei Niederlagen in die neue Saison gestartet waren, aber – ihren spielerischen Qualitäten entsprechend – wohl eher in das obere Tabellendrittel gehören.

Das Trainergespann Randy und Claudia Haidlinger stellte sein Team also früh auf hohe Blocks und harte Angriffsschläge der Thüringerinnen ein. Das Spiel begann sehr ausgeglichen und beide Teams schenkten sich in der Abwehr nichts. Gera war trotz der sechsstündigen Anreise von Beginn an hellwach und machte vor allem über Diagonal mit der ehemaligen Erst-Liga Spielerin Kristin Kaspersky gehörig Druck.

Die Verteidigung der Heimsechs um Libera Pauker war sehr gut postiert, allerdings scheiterten die Angreifer zu häufig am hohen Geraer Block. Haidlinger wechselte bei hauchdünnem Vorsprung für die Kleeblätter am Satzende und brachte Gräser und Delker für Bachleitner und Huber. Eiselfing hatte die Chance zum Satzgewinn bei 24:23, konnte aber den Sack nicht zumachen und musste Gera nach zwei guten Aufschlägen mit 26:24 ziehen lassen.

Der Frust über den vergebenen Satzball saß dann wohl tiefer als gedacht, denn die Mädels in grün sahen sich gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs einem 8:1 Rückstand gegenüber. Aber angefeuert von der Rekord-Kulisse und moralisch unterstützt durch ihre verletzte Mittelblockerin Theresa Hainzelschmidt bewies Eiselfing einmal mehr großen Kampfgeist und holte sich vor allem durch Angriffe von Schneider und Hehl Punkt für Punkt wieder zurück.

Doch machte sich zum Satzende hin der Kräfteverschleiß bemerkbar, denn während Gera hauptsächlich über Diagonal schnell zu Punkten kam, mussten die Heimsechs oft mehrmals aufbauen, bis der Thüringer Block endlich überwunden war.

Nach 22:25 fokusierte Haidlinger sein Team für den dritten Satz erneut auf die Abwehr der Diagonalspielerin und die Verteidigung der schnellen Überkopf-Angriffe. Eiselfing gelang der eigene Spielaufbau jetzt besser und durch viel Risiko im Aufschlag konnte Hanna Huber ihr Team mit 18:14 in Führung bringen. Haidlinger schickte im Doppelwechsel nochmal frische Kräfte aufs Feld, doch wieder gelang den Gästen durch druckvollen Service der Ausgleich bei 21:21. Nach zwei Eigenfehlern und zwei nicht genutzte Punktchancen jubelten dann die Gäste über ihren ersten Saisonsieg.

Eine Änderung im Spielplan macht es möglich, dass Eiselfing schon am nächsten Wochenende in Gera Revanche nehmen kann und bereits jetzt darauf brennt, die Punkte aus der gegnerischen Halle mit nach Hause zu nehmen.          dh

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