Recup: Wasserburg Vorreiter im Landkreis

Gelungener Startschuss heute in der Hofstatt - 400 Becher werden gratis verteilt

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„Wir freuen uns sehr, dass wir die Ersten im Landkreis Rosenheim sind, die diese absolut wichtige Aktion ins Leben gerufen haben.“ Bürgermeister Michael Kölbl zeigte sich am heutigen Samstag bei strahlendem Sonnenschein rundum zufrieden mit dem Startschuss für das Wasserburger Pfandbecher-System. In Kooperation mit dem Energiedialog 2050, dem Wirtschafts-Förderungs-Verband (WFV) und der ReCup GmbH begann heute so zusagen „die Revolution zum Thema Coffee to go“. Dazu stiftete die Stadt 400 der neuen Becher.

Florian Pachaly von der Recup GmbH (Foto oben, links)  freute sich ebenfalls: „Jetzt erreichen wir auch die Pendler zwischen Wasserburg und München, ähnlich wie das auch zwischen Rosenheim und der Landeshauptstadt bereits klappt. Das wird interessant, wenn sich die verschiedenen Becher aus Rosenheim, Wasserburg und München langsam mischen und  die Münchner am Inn landen.“

 

Sindy Limmer und Klaus Rottenwalter (rechts) vom WFV mit Florian Pachely bei der Präsentation der neuen Becher.

 

Der neue Mehrwegbecher bietet eine nachhaltige Alternative zum Einwegbecher für Kaffeegenießer und Kaffeeanbieter. Es handelt sich dabei um einen Mehrweg-Pfandbecher für Coffee to go, der bei jedem Recup-Partner gegen einen Euro Pfand mitgenommen und wieder abgegeben werden kann – auch in anderen teilnehmenden Städten.

 

Für den Kaffee im Pfandbecher zahlt man weniger, als für Kaffee im Einwegbecher.

 

Auch Markus Ruepp vom WFV findet die Becher klasse.

 

Ist der Becher leer, wandert er nicht in den Müll, sondern zurück zu einem Recup-Partner in der Nähe. Alle Partner erkennt man an dem Aufkleber am Fenster oder man findet sie in der Recup-App.

Die Pfandbecher bestehen aus dem recyclebaren Kunststoff Polypropylen, sind BPA-frei, lebensmittelecht und etwa 500 Mal wiederverwendbar.

In Deutschland werden laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) pro Jahr 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Einwegbecher weggeworfen. Das sind etwa 320.000 Becher pro Stunde und jährlich 40.000 Tonnen Abfall. Statistisch gesehen entfallen davon 434.400 Becher pro Jahr allein auf Wasserburg.

Die Münchner Recup GmbH hat ein innovatives Mehrweg-Pfandsystem erfunden, das eine praxistaugliche Lösung bietet, den beliebten Coffee-to-go umweltfreundlich zu erhalten.

Das Pfandbecher-System wurde bereits im November 2016 im Rahmen eines Pilotprojekts im oberbayerischen Rosenheim erfolgreich getestet und von Kunden und Kaffeeanbietern sehr gut angenommen. Nach dem Start in München im Mai, fiel heute der Startschuss in Wasserburg.

Den Becher gibt es in zwei Größen und er wurde gemeinsam mit Baristas und einem der führenden deutschen Becherproduzenten entworfen. Das Design ist so gewählt, dass
Städte und Kommunen individuelle Editionen umsetzen können. In Wasserburg sind dementsprechend „Servus bei uns in Wasserburg“-Recups erhältlich. Diese wurden in Kooperation zwischen dem Energiedialog und dem WFV entworfen.

Stadtkämmerer Konrad Doser, Monika Häuslmann von der Schranne (Mitte) und Manuela Rechenauer von der Bohnenrösterei bei der Präsentation der Becher.

 

In Wasserburg sind die Recup-Becher derzeit erhältlich bei:

Deliano Wasserburger Backstube – Hofstatt

Wasserburger Bohnenröster – Marienplatz

Schranne Café – Rathaus

Wasserburger Biomarkt – Bahnhof Wasserburg

Strassgütl – Bahnhof Reitmehring

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