Ramerberg hat’s nicht verlernt!

Endlich ein Sieg für den SVR - Morgen geht's nach Schwindegg - Einer fehlt den Rottern

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Da lang Männer, nach vorne, nur nach vorne: Eine klare Ansage und eine große Freude beim SV Ramerberg! Endlich der erste Sieg. Dabei kassierte der ASV Rott gleichzeitig seine erste, leider daheim recht bittere Niederlage der Saison – einschließlich der ersten Gegentreffer, gleich vier Stück! Wie wichtig der Derbysieg im Kreisklassen-Klassiker für den SVR war – übrigens vor 125 Zuschauern trotz Regenwetters – das könnte der morgige Dienstagabend für die Ramerberger zeigen. Man ist zum Nachholspiel in Schwindegg zu Gast. Und gelingt bei Kostic und Co. ein Sieg, könnte sich Ramerberg kurzerhand aus dem Kellerloch heraus katapultieren …

Fotos: Renate Drax

Viel vorgenommen hatten sich beide Mannschaften am Wochenende, doch Rott fand nicht das richtige Rezept. Prompt in der 32. Minute ein Elfmeter für die Gäste aus Ramerberg, den Kapitän Peter Maier verwandelte (unser Foto oben, dunkles Dress – links der Rotter Alexander Spielvogel). So ging’s ab in die Kabinen.

Hochspannung beim Ramerberger Anhang am Spielfeldrand – rechts Coach Georg Schmelcher.

Endlich der Führungstreffer, das zweite Tor der Saison bislang überhaupt – es konnte für das Schmelcher-Team nur aufwärts gehen.

Frohen Mutes kam der bislang so arg gebeutelte SVR aus der Kabine und der wendige 18-jährige Xaver Diptmar (Foto unten ganz links im Bild dunkles Dress) zeigte, warum er zum ersten Mal überhaupt in der Startelf stand: Sein 2:0 gleich nach dem Wiederanpfiff für Ramerberg als Lohn …

Rott – motiviert von Coach Slaven Jokic – gab Voigas und versuchte das Blatt zu wenden. Doch Ramerberg agierte clever, ließ sich vom Ansturm nicht beeindrucken und versuchte weiterhin, per Konter für Gefahr zu sorgen.

Mit doppeltem Erfolg kurz vor dem Abpfiff: Basti Möll (Foto oben links dunkles Dress) erhöhte in der 89. Minute auf ein sicheres 3:0 und Pat Lerch setzte in der Nachspielzeit noch das 4:0 obendrauf.

Kann Ramerberg auch am morgigen Dienstagabend um 20 Uhr in Schwindegg hochkonzentriert die Nachhol-Partie angehen, dann wären die nächsten, wertvollen drei Punkte locker möglich – und der Grund zum Aufatmen beim SVR läge nahe …

Einer, der Rott fehlt …

Eigentlich hat er das Wort Glück schon im Vornamen: Lucki Maierbacher, doch zur Zeit hat es den Rotter Stürmer leider verlassen – das Glück. Vor wenigen Tagen wurde er am Kreuzband und am Meniskus operiert und kann für längere Zeit seinem Team nur zuschauen. Nachdenklich, so wie gegen Ramerberg (unser Foto).

Maierbacher war in der vergangenen Saison im Juli zum vierten Mal in Folge der Torschützenkönig der Kreisklasse geworden (wir berichteten)! Der Rotter Stürmer ist ein absoluter Top-Stürmer – er erzielte in den letzten vier Jahren 105 Pflichtspiel-Treffer, im Schnitt quasi ein Tor pro Spiel! In der abgelaufenen Saison waren es stolze 22 Treffer in 26 Spielen. Das waren fast die Hälfte aller Rotter Tore und damit war Lukas die Lebensversicherung des ASV im Abstiegskampf.

Auf diesem Weg gute Besserung, Lucki!

 

Und so haben sie gespielt (links Rott – rechts Ramerberg):

Maximilian Mangst 1 1 Matthäus Artemiak
Thomas Hiebl 2 2 Alexander Kirchlechner
Patrick Praßmaier 3 3 Xaver Anton Diptmar
Franz Stubenrauch 6 4 Florian Berger
Nicolas Straub 7 5 Maximilian Scherfler
Stefan Zimpel 8 6 Peter Maier
Johannes Ganslmaier 9 7 Benedikt Hölzle
Sebastian Baranowski 10 8 Bastian Moell
Marco Voglrieder 11 9 Robin Friedl
Tim Sponar 12 10 Johannes Zoßeder
Alexander Spielvogel 25 11 Michael Wagner
Ersatzbank
Thomas Schuessler 4 99 Lukas Artemiak
Andreas Zimpel 5 12 Thomas Berger
Marcel Liebscher 13 13 Stephan Spiegelsberger
14 Michael Fußstetter
15 Patrick Lerch
Trainer
Jokic, Slaven Schmelcher, Georg

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Ein Gedanke zu „Ramerberg hat’s nicht verlernt!

  1. Johann Olbrück

    Ich drück Euch für Dienstag die Daumen. Gruß aus dem Westerwald Hans

    4

    1
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