Probe-Bohrungen zugestimmt

Schonstetter Gruppe: Wasserschutzgebiet neu ausweisen - Verfahren seit vier Jahren

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Seit mehreren Jahren wartet der Zweckverband zur Wasserversorgung der Schonstetter Gruppe nun schon darauf, ein Wasserschutzgebiet zwischen Gammersham und Weiglham in der Gemeinde Eiselfing neu ausweisen zu können. Zur Erfüllung der strengen, behördlichen Vorgaben stimmte der Verbandsausschuss in seiner jüngsten Sitzung erneuten Probe-Bohrungen zu.

Für drei Sondierungs-Bohrungen, die unter anderem die unterirdische Fließrichtung des Wassers genauer belegen sollen, und die Schaffung einer zusätzlichen Grundwassermessstelle muss der Zweckverband nach Auswertung der eingegangenen Angebote rund 34.000 Euro investieren. „Sobald es die Witterung im kommenden Frühjahr zulässt, werden die Arbeiten umgehend durchgeführt“, betonte Verbandsvorsitzender August Voit aus Amerang.

Notwendig geworden sind die neuerlichen Bohrungen im mittlerweile über vier Jahre andauernden Verfahren aufgrund der Bestimmungen des zuständigen Wasserwirtschaftsamtes in Rosenheim. Erst nach Abschluss der Untersuchungen können neue Grenzen und Schutzzonen für das bestehende und zwingend erforderliche Wasserschutzgebiet festgelegt sowie durch die Behörde offiziell genehmigt werden.

Um die Schlagkraft der technischen Mitarbeiter im Außendienst weiter zu stärken, sprachen sich die anwesenden Verbandsräte darüber hinaus noch für die Beschaffung eines zusätzlichen Kleintransporters mit Gesamtkosten in Höhe von rund 32.500 Euro aus.

Unser Foto: Das Schutzgebiet für diese beiden Brunnen in der Gemeinde Eiselfing muss überarbeitet und neu ausgewiesen werden.

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