„Pro Bahn“ informiert über Altstadtbahn

Norbert Moy spricht am Freitag im Hotel Paulaner zum aktuellen Sachstand

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Vor 30 Jahren unterbrach ein Dammrutsch die Altstadtbahn Reitmehring-Wasserburg. Die Altstadtbahn ist seither im Dornröschenschlaf versunken. Der Fahrgastverband „Pro Bahn“ möchte deshalb alle Interessenten über den aktuellen Sachstand und die Perspektiven der Altstadtbahn informieren. Norbert Moy, Regionalvorsitzender von „Pro Bahn“ Oberbayern, kommt am Freitag, 5. Mai, nach Wasserburg in die Paulanerstuben. Sein Vortrag mit anschließender Diskussion beginnt um 19 Uhr.

Besonders beleuchten wird er dabei das Gutachten der Stadt Wasserburg, das der Stilllegung zugrunde lag.

„Auch wenn viele es glauben, der Kampf um die Altstadtbahn ist noch nicht vorbei. Die Stilllegung ist beklagt und daher noch nicht rechtsgültig. Es wäre traurig, wenn ausgerechnet jetzt, da die vielen Verbesserungen beim ÖPNV endlich Früchte tragen, der Schienenweg in die Altstadt endgültig zerstört würde“, so ein Sprecher von „Pro Bahn“.

 

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22 Gedanken zu „„Pro Bahn“ informiert über Altstadtbahn

  1. Pro Bahn = Pro Schmarrn.

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  2. Mal eine ganz andere Frage, müsste der Spazierweg am Inn, der an der Bahn vorbeiführt, dann nicht gesperrt werden?

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    1. Spaziergänger

      Nein, den gab es schon, als die Altstadtbahn noch fuhr. Nur durch den Tunnel geht es natürlich nicht mehr.

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  3. Traumtänzer

    Die Hebesätze werden erhöht und jetzt soll das nächste Millionengrab folgen… Liebe Freunde der ehemaligen Altstadtbahn, bleibt realistisch – die Stadt kann es sich nicht leisten! Und mit Stadt darf sich jeder steuerzahlende Wasserburger auch angesprochen fühlen.

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  4. I kos nimma hern! Do griagst ja Ohranwaschlgrebs. Habds den nix bessers zum doa. Es dad sofui andare wichtigare Sachan gem. Bauds hoid a par Radlweg.

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  5. Alle, die hier jetzt wieder loswettern werden, was die Bahn doch für ein Schmarrn ist, sollen sich mal anschauen, wie es gerade auf den Straßen zwischen Ebersberg und München zugeht, weil die Bahnstrecke wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Ohne ÖPNV geht es nicht mehr, und jeder, der eine bestehende Schienenstrecke jetzt noch auflöst, hat das nicht kapiert.

    Vor zwei Jahren hat man sich noch beschwert, dass in Reitmehring die Schranken wegen der paar Zugfahrer so oft schließen. Inzwischen fahren die Züge doppelt, weil sie übervoll sind.

    Bus ist nur die halbe Lösung, der steht auch im Stau, wenn die Straßen vollen werden.

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    1. …also zwischen WS und Reimaring sieg i jetz koan Stau blos weil koa Zug fahrt…und i fahr jedn Dog…

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    2. Es geht ja hier um den wiederaufbau einer strecke (also sogut wie ein neubau der strecke gleich kommt) und nicht um die auflösung einer bahnstrecke, lieber herr verkehr

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      1. Sorry, aber heute ist bei allen Verkehrsvorhaben die Hauptschwierigkeit, eine Trasse zu finden. Keiner will sowas vor der Tür haben. Da wird geplant und geklagt und umgeplant und wieder geplant. Das ganze formale Verfahren dauert üblicherweise ein vielfaches länger als der Bau.

        Hier dagegen existiert die Trasse schon mit allen Genehmigungen. Man muss nur die Schienen erneuern. Mit der Stilllegung wäre das vorbei. Dann ginge – wollte man die Strecke später reaktivieren – alles von vorne los. S. oben.

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    3. Die Züge übervoll? Ich habe leider sehr oft das „Vergnügen“, an den diversen Bahnschranken entlang der B304 zu stehen. Im Zug nach Grafing bzw. München sitzen doch egal zu welcher Uhrzeit kaum mehr als 20 Leute.

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      1. Ich finde das immer lustig, wie Autofahrer, die ein oder zwei mal am Tag einen Zug am Bahnübergang an sich vorbeifahren sehen, genau über die Fahrgastzahlen bescheid wissen.

        Sie können sich sicher sein, dass die Bahn keinen Cent in die Hand nehmen würde um Kapazitäten auszubauen, wenn dies nicht absolut zwingend wäre. Auf dem Filzenexpress wurden die Kapazitäten ausgebaut.

        Wie wäre es, wenn Sie einfach mal ab und zu mitfahren würden? Zu unterschiedlichen Zeiten. Dann sehen Sie mal wirklich, wie viele mitfahren.

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  6. Also noch mal meine Freunde der Altstadtbahn , gebt endlich Ruhe , ganze Wälder könnten noch stehen, denn das Papier auf dem ihr euren Unfug druckt ist es nicht wert. Was sagt denn der Bund Naturschutz und der Tierschutzbund überhaupt dazu ? Wollt ihr wirklich das was sich die Natur in den vielen Jahren zurück geholt hat vernichten? Wollt ihr zu schützende Arten an Tieren , wie den Waldkauz vernichten? Wir haben bei uns am Inn
    auch Brutgebiet von zahlreichen Wasservögeln und Richtung Reitmehring an den Bahnschienen entlang in Höhe vor dem Tunnel B 15 rechts und links Kiebitze, wollt ihr die alle verjagen? Ich finde darüber sollten wir Nachdenken. Hier noch ein kleiner Spruch : “ Wir wissen nicht was wir wollen, aber das mit ganzer Kraft“ !

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  7. A Ramerberger

    I hob’s scho amoi gschriem…..wer an de Altstodbahn glabt, glabt a no ans Christkindl….

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  8. a oberbayer

    Sollen doch die Probahner eine Finanzierung auf die Beine stellen und dafür dann auch die enormen Gewinne erhalten, welche die Altstadtbahn erwirtschaftet……

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    1. Gute Idee, dann sind Sie morgen Pleite um so besser !

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    2. Das wäre kein Problem und von Pro Bahn bzw. dem Konsortium grundsätzlich auch genau so geplant. Die Stadt als aktuell zuständiges Eisenbahn-Infrastrukturunternehmen müsste dazu nur, so wie es das Allgemeine Eisenbahngesetz vorschreibt, die Strecke in betriebsfähigem Zustand übergeben oder ersatzweise für die nicht betriebsfähige Übergabe einen angemessenen Ablösebetrag zahlen. Es wird von der Stadt also nichts gefordert, was nicht gesetzlich festgeschrieben wäre.
      Was die Stadt statt dessen getan hat, ist eine Eisenbahninfrastruktur zu kaufen, diese über Jahre noch weiter verlottern zu lassen und jetzt den selbst mit verursachten Sanierungsaufwand als Anlass zu nehmen, die Stilllegung und Freistellung der Infrastruktur voranzutreiben. Das allgemeine Eisenbahngesetz soll genau solches Gebahren verhindern, dazu ist es gemacht.

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  9. Die Immer-Dagegen-Fraktion kann wieder mal nicht weit genug nach vorne sehen. Der MVV ist bereits da, die Leute kommen noch, wenn es bis EBE keinen bezahlbaren Wohnraum mehr gibt. Autos mit Münchner Kennzeichen wurden und werden immer mehr und die sind nicht mehr nur auf Durchreise, sondern deren Besitzer leben bereits rund um Wasserburg. In einer Kleinststadt im Nirgendwo ist es vielleicht normal, dass jeder zwei oder drei Autos hat um damit alle Familienmitglieder an den nächsten heruntergekommenen Bahnhof zu fahren. Aber was, wenn Wasserburg mal zum Speckgürtel von München wird? Soll dann immer noch jeder 2 SUVs haben und erzählt mir jetzt nicht, dass ihr Immer-Dagegen-Leute nicht auch gegen all diese Autos seid (die ihr wahrscheinlich selber fahrt). Dann wäre nämlich eine Altstadtbahn ein Grund, sich auf einen einzigen SUV zu beschränken und ihr bräuchtet euch nicht darüber aufregen, dass wegen der vielen Autos so viele Parkplätze (auch am Bahnhof) notwendig werden.
    Ich weiß nicht, ob durch die 2 m breiten Gleise mehr Natur zerstört wird, als durch die riesigen Teerflächen, die in Reitmehring so geplant sind und danach wohl noch geplant werden müssen, weil es wieder nicht reicht.

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    1. a oberbayer

      Hallo Ralf,
      dann hab ich doch gleich mal eine Frage an dich als Vorausdenker.
      Die Altstadtbahn startet doch bekanntermaßen in der Altstadt oder?
      Wenn sich nun in Zukunft die Münchner vermehrt im Raum Wasserburg niederlassen, dann wird das doch vermutlich nicht in der Altstadt passieren (außer wir verschönern die Altstadt
      mit ein paar Hochhäusern), sondern um Wasserburg herum.
      Das heißt im Umkehrschluß, dass die neuen Wasserburger auch erst zum Bahnhof in der Altstadt oder gleich direkt nach Reitmehring gelangen müssen.
      Die wenigsten werden dies zu Fuß erledigen und somit entweder ein öffentliches Verkehrsmittel (Bus) oder eben das eigene Auto nutzen.
      Der Busreisende z.B. vom Burgerfeld wird aber kaum in der Altstadt aussteigen um mit der Bahn von dort weiterfahren,
      sondern gleich bis nach Reitmehring sitzen bleiben um dort in den für ihn passenden Zug einzusteigen.
      Auch der Autofahrende wird kaum in der Altstadt parken (da unter der Rampe dank Bahnhof kaum noch Plätze zu Verfügung stehen würde
      und das Parkhaus über kurz oder lang gebührenpflichtig wird), sondern direkt nach Reitmehring fahren.
      Was soll nun die Altstadtbahn in Bezug auf Neuwasserburger, welche nach München pendeln bringen?
      Es wäre schön, wenn Du mir als einer der Immer-Dagegen-Fraktion eine kompetente Antwort geben könntest.

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      1. Burgerfelder

        Als Bewohner des Burgerfeldes würde ich zum Altstadtbahnhof mit dem Rad fahren. Ganz einfach.

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    2. Ich kann diese Diskussion nicht verstehen. In Reitmehring ist ein Bahnhof, der ist von der Altstadt maximal 10 Minuten entfernt. Eine Busverbindung ist vorhanden.
      Also wenn Sie in München wohnen, und nicht direkt in Haidhausen, am Hauptbahnhof oder in Passing am Bahnhof wohnen, müssen sie auch in den Bus oder das Auto steigen um dort hinzukommen. Ich habe in Ramersdorf gewohnt, nächste S-Bahn/U-Bahn ist der Giesinger Bahnhof. Die Entfernung ist ungefähr die gleiche wie nach Reitmehring. Also was soll das mit Anbindung, die ist vorhanden. In anderen Städten werden die Bahnlinien entweder außerhalb der Städte gelegt oder für viel Geld unterirdisch – siehe Stuttgart und auch in München liegen solche Pläne vor.

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      1. Es kommt drauf an, mit welchem Verkehrsmittel der Reitmehringer Bahnhof 10 Minuten von der Altstadt entfernt sein soll. Wenn man mit dem Bus raus- oder reinfährt, hat man nämlich in Reitmehring schon gerne mal alleine 20 Minuten Umsteigezeit – weshalb die Busspur am Reitmehringer Bahnhof oft genug von den zahlreichen Mamataxis blockiert wird. Davon abgesehen würde mich ja schon mal interessieren, welche Städte genau das sein sollen, die ihre Bahnhöfe nach außerhalb der Städte legen? Mir ist da kein Beispiel bekannt. In Rosenheim hat man dies vor vielen Jahrzehnten getan (das heutige Rathaus war der frühere Bahnhof), aktuell wäre aber niemand mehr so verrückt. Schließlich ist das gerade die Stärke des Schienenverkehrs, dass er die Stadtzentren erschließt. Auch die Bespiele Stuttgart21 und das längst beerdigte München21 taugen nicht zum Vergleich, weil diese Bahnhöfe trotz Tieferlegung in der Stadtmitte verbleiben sollen/verblieben wären. Um die Wasserburger Situation auf München zu übertragen müsste man dort schon den Hauptbahnhof in die Freimanner Heide rausverlegen, S- und U- und Trambahnen abschaffen und den ganzen innerstädtischen ÖPNV mit den MVV-Bussen abwickeln, die dann mit den Autos im Stau stehen.

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        1. von Ramerdorf bis München-Hauptbahnhof, brauchen Sie mit dem Auto 1 Stunde, mit den Bussen 1:30 und mit der S-Bahn bzw. U-Bahn eine 3/4 Stunde. Und dann regen sie sich über 20 Minuten auf?

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