Polizei: „Entführung“ sehr fraglich

Völlig losgelöst von der Erde schwebt die Drohne schwerelos und stürzt ab

Ein 63-jähriger Mann kam am heutigen Mittwoch zur Polizei und erstattete Anzeige – bezüglich eines zunächst kurios anmutenden Sachverhalts: Gegen 11 Uhr hatte er Flüge für Luftaufnahmen mit seiner ferngesteuerten Drohne im Bereich Mitterfeld in Stephanskirchen durchgeführt. Plötzlich habe er die Kontrolle über sein unbemanntes Fluggerät verloren und Selbiges aus den Augen. Die Vermutung des 63-Jährigen: Ein unbekannter Täter habe – unter Verwendung eines elektronischen Störsignals – die Kontrolle über seine Drohne übernommen und diese gezielt zum Absturz gebracht …

Als der Betroffene schließlich seine Drohne unweit des „Tatorts“ am Boden auffand, fehlten jedoch einige wichtige Bestandteile wie Propeller und der Akku des Geräts.

Hier ging der 63-Jährige von einem geplanten Diebstahl aus, sagt die Polizei.

Beamte machten sich – ganz dein Freund, dein Helfer – auf den Weg und suchten – und fanden prompt die fehlenden Teile auf einem Privatgrundstück nahe der Absturzstelle. Durch den Absturz waren sie wohl dorthin katapultiert worden …

Ob die Drohne tatsächlich durch einen Unbekannten „entführt“ worden ist, sei fraglich. Ein Absturz aufgrund eines technischen Defekts oder ‚aufgrund menschlichen Versagens‘ erscheine – laut Polizei am Nachmittag – viel wahrscheinlicher.
Glücklicherweise sei – abgesehen von der Beschädigung des Fluggeräts – kein Fremdschaden entstanden, sagt die Polizei.

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