Polizei bittet um erhöhte Vorsicht

Verdächtiger, angeblicher Telekom-Techniker unterwegs - Fahndung nach VW Sharan

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In der Region versucht derzeit ein Unbekannter, sich unter dem Vorwand, im Auftrag der Telekom zu handeln, Zutritt in Häusern/Wohnbereichen zu verschaffen. In den drei bislang polizeilich bekannten Fällen waren allerdings die Bewohner vorsichtig genug und verwehrten den Zutritt, so dass es bislang zu keinem schädigenden Ereignis kam. Die Polizei bittet um erhöhte Vorsicht – und sie bittet um Hinweise auf den Unbekannten.

Bereits am vergangenen Wochenende war ein Unbekannter in Prien in der Kampenwandstraße und weiteren umliegenden Bergstraßen aufgefallen, als er von Haus zu Haus ging und klingelte. Wie ein Zeuge in der Kampenwandstraße mitteilte, gab der Mann, der ein Tablet mitführte, an, von der Telekom zu sein.

Er wollte Zutritt ins Haus, um den Router zu checken und dort etwas freizuschalten. Nachdem die Person den Hausbewohnern suspekt vorkam, wurde der Zutritt verwehrt.

Der Mann wurde wie folgt beschrieben: ca. 25-30 Jahre alt, ca. 170-175 cm groß, sudosteuropäisches Aussehen, dunkle Haare, dunkler Bart.

In der Hochgernstraße gab der Mann vor, die Glasfaserverlegung überprüfen zu wollen. Hierbei fiel dem Anwohner ein VW Sharan älterer Bauart auf, der mit einer weiteren Person besetzt war und offensichtlich zu dem vermeintlichen Telekom-Mann zu gehören schien.

Auch aus Rimsting wurde ein Fall gemeldet: Hier gab sich am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr in der Rosenstraße ein bislang unbekannter Mann als vermeintlicher Telekom-Mitarbeiter aus. Er gab vor, irgendetwas im Hause freischalten zu müssen. Nachdem kein Termin mit der Telekom vereinbart war und der Mann auf Nachfragen keine plausiblen Antworten geben konnte, wurde ihm der Zutritt ins Anwesen verwehrt. Anhand der Beschreibung dürfte es sich um die gleiche Person handeln, die Tage zuvor in Prien aufgefallen war.

Nach Auskunft der Telekom werden aktuell keine Hausbesuche in dieser Art durchgeführt und sind auch nicht in Planung.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass man sich im Zweifelsfall immer den Ausweis beziehungsweise entsprechende Legitimationspapiere zeigen lassen sollte.

Sie bittet Personen, die ebenfalls betroffen sind, oder Zeugen, die auf die beschriebene Personen oder/und ein in Verbindung stehendes Fahrzeug aufmerksam wurden, sich mit der Polizei auch über Notruf 110 in Verbindung zu setzen.

Bei derartig verdächtigen Wahrnehmung sei es immer hilfreich, wenn man sich die Person und/oder die Bekleidung oder äußerliche Besonderheiten einpräge oder auch die Autokennzeichen von Fahrzeugen merke …

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