Pferde mit einer Drohne gehetzt

Neue Art einer Tierquälerei im Landkreis: Fahndung nach Piloten eines Quadrocopters

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Eine neue Art einer Tierquälerei im Landkreis meldet die Polizei am heutigen Dienstag: Pferde wurden in Untermoosen mit einer Drohne gehetzt! Ein Reiter hatte der Polizei gemeldet, dass sich sein Pferd verletzt habe. Es hatte aus zunächst ungeklärten Gründen am Rande der Koppel ausgeschlagen und war dabei mit den Hinterläufen zwischen zwei Balken hängen geblieben. Erst durch das Entfernen der Balken konnte das Tier befreit werden. Erst später wurde der Grund für das schreckhafte Verhalten deutlich …

Drei Mal hatten mehrere Reiter eine Drohne beobachtet, wie diese dicht an die Pferde heranflog und die verängstigten Tiere über die Wiese jagte.

Sogar während sich eine Reiterin auf ihrem Pferd befand, bedrängte die Drohne Mensch und Tier, so dass die Frau alle Mühe hatte, das Pferd am Durchgehen zu hindern.

Bislang konnte nicht beobachtet werden, wo genau die Drohne gestartet wurde und auch landete.

Bei der Drohne soll es sich um einen schwarzen 60 bis 80 Zentimeter großen Quadrocopter (vier Rotoren) handeln.

Zeugen die Hinweise auf den Drohnen-Piloten im Raum Riedering geben können, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnumer 08031/200-2200 mit der Polizeiinspektion Rosenheim in Verbindung zu setzen.

 

 

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6 Gedanken zu „Pferde mit einer Drohne gehetzt

  1. Kommt es mir nur so vor oder werden die Leute immer dümmer?
    Reissts euch doch mal wieder bissal mehr zam!

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  2. So ein außerordentlich dummer Mensch (Drohnenbesitzer) hat auch eine gehörige Portion Aggression und Minderwertigkeitsgefühle in sich. Es muss ihm ja klar sein, was da alles passieren könnte.

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  3. Erst mal sind das keine Drohnen sondern Multikopter. Dann hat dieser Multikopter Pilot wahrscheinlich keine Ahnung von der aktuellen Rechtslage und der Versicherungspflicht. Sehr viele finden so etwas cool, mal ein paar Pferde jagen oder mal bei den Nachbarn mit der Kamera vorbeischauen. Das ist nun mal verboten, aber juckt das die? Nein! Dann doch lieber noch mehr Gesetze machen und noch mehr einschränken. Wird dann das Problem besser? Nein! Es wird nur für die schlechter, welche das Hobby mit Respekt vor Umwelt, Technik und Gesetze betreiben. Jemand er heute schon mit seinem Multikopter an „schmarrn“ macht wird dies auch weiterhin tun, außer man erwischt ihn und das kann ich nur hoffen…

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    1. Stimme dir voll und ganz zu. Und wenn er keinen Multikopter hat macht er auf andere Art und Weise Schmarn. Ein Großteil unserer Gesellschaft glaubt nur leider immernoch dass mehr und härtere Gesetze irgendeine Verbesserung bringen, sehr naiv.

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  4. Und, was haben die Herren Roland und Stefan für andere, umsetzbare konstruktive Vorschläge um solchen Schwachbirnen den Schmarrn auszutreiben? Gredt is schnell und leicht, aber a guate Lösung habt’s
    Ihr zwoa a ned.

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    1. Es gibt keine Lösung für das Problem. Härtere Strafen und Aufklärung beim Modellbauhändler vielleicht. Aber trotzdem wird es immer Idioten auf dieser Welt geben. Weitere Einschränkungen für das Hobby bringt doch nix, das trifft doch nur die Falschen. Was wäre denn ihr Vorschlag, den vermisse ich auch in ihrem Post?

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