Pfaffing: Wasser muss abgekocht werden!

UPDATE: Coliforme Bakterien gefunden - Info der Gemeinde am Abend in den Briefkästen

image_pdfimage_print

Bei Kontrollproben nach Starkregen wurden im Hochbehälter und im Leitungsnetz der Gemeinde Pfaffing coliforme Bakterien nachgewiesen, meldet das Landratsamt Rosenheim. Zur Desinfektion der Wasserversorgungsanlage wurde vom Staatlichen Gesundheitsamt am heutigen Donnerstag eine Chlorung veranlasst. Und am frühen Abend folgte jetzt auch eine Abkochverordnung!

Die Chlorung beginnt morgen Früh und ist bis auf weiteres aufrecht zu erhalten.

Das Leitungsnetz gilt als desinfiziert, wenn im gesamten Netz mindestens 0,1 Milligramm Chlor pro Liter Wasser nachgewiesen werden.

„Bis die Chlorung wirksam wird, muss das Trinkwasser in der Gemeinde Pfaffing vor dem Genuss abgekocht werden“, heißt es jetzt aus Rosenheim.

Dieses „Abkochgebot“ werde noch heute an alle betroffenen Haushalte in Pfaffing verteilt, heißt es aktuell aus dem Rathaus:

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

42 Gedanken zu „Pfaffing: Wasser muss abgekocht werden!

  1. Heinz Schwarz

    Am Do.,10.8., war die WasserQualität in der Gemeinderatssitzung von Pfaffing letzter Tagesordungpunkt!!!

    Bis heute habe ich keine Mitteilung in den Wasserburger Nachrichten dazu gefunden.
    Ein Schelm der Böses dabei denkt?

    Heinz Schwarz aus Pfaffing

    19

    15
    Antworten
  2. Na super! Da bin ich ja mal gespannt ob sich die Gemeinde Pfaffing an die Bürger wendet.

    Wenn man nicht die Wasserburger Stimme liest, würde man nicht Bescheid wissen.

    14

    16
    Antworten
  3. Schaut in den Briefkasten und das Problem löst sich! Oder sollen sie jeden anrufen?

    23

    21
    Antworten
    1. Im Briefkasten ist nichts!

      13

      11
      Antworten
    2. Ich habe nach 20 Uhr einen Zettel übergeben bekommen. Soviel zum Postkasten, da war zu der Zeit nichts. Ich habe gesehen, dass sich die Gemeinde Pfaffing zeitnah bemüht die Bürger zu informieren.

      16

      6
      Antworten
  4. … Mitteilung an de Bürger is am Spätnachmittag erfolgt…

    8

    16
    Antworten
    1. In den Briefkästen in Albaching ist nichts drin, obwohl es laut albaching.de der Ort auch betroffen ist.

      14

      9
      Antworten
      1. In Zell wurde es schon um 19.30 Uhr verteilt, geht halt nicht überall gleichzeitig.

        18

        9
        Antworten
        1. Ja, war ja nur auf den Kommentar dass es schon am Spätnachmittag verteilt wurde und man in den Briefkasten schauen soll.
          Außerdem kann man mit dementsprechend vielen Personen die Zettel auch sehr schnell verteilen oder man bemüht z.B. den bayerischen Rundfunk für schnellere Verbreitung. Andere Ortschaften schaffen dies ja auch, dass es im Rundfunk verbreitet wird.
          Aber seis drum.. ist halt jetzt so.. meine Freunde/Bekannten/Nachbarn etc. habe ich jetzt selbst informiert.

          21

          5
          Antworten
  5. Nachdenklicher

    Gülle?
    Wurde ja vor der Ankündigung des Regens wieder großzügig ausgebracht

    29

    8
    Antworten
    1. Nichtpfaffinger

      … über deinen Beitrag sollte noch mal auf einer anderen Seite separat diskutiert werden, zwecks causalem Zusammenhang!!!
      Top „Nachdenklicher“ fand deinen Beitrag sehr wertvoll in diesem Kontext.

      5

      5
      Antworten
  6. A aus Pfaffing

    Mal ganz ehrlich: Bei einer Gemeindeflächen von 35,39 Quadratkilometern (km2) und 71 Ortsteilen mit über 4000 Einwohnern haben die Gemeinde-Mitarbeiter sowie die Feuerwehr mit über 60 Leute bis ca 21.00 Uhr an alle Haushalte einen Zettel In den Briefkasten geworfen!

    Ich finde, da sollte man mal lieber den ganzen freiwilligen Helfern DANKE sagen und nicht nur immer nörgeln!

    78

    6
    Antworten
    1. Und wer schaut bitte um 21 Uhr noch in den Briefkasten?

      Bei mir kommt die Post immer um 16 Uhr. Das heißt, ich hätte bis heute 16 Uhr verseuchtes Wasser benutzt, wenn i’s ned hier lesen würd …

      12

      41
      Antworten
    2. Mal ganz ehrlich:
      Schön das es soviel freiwillige gibt und die Zettel verteilen. Das ist auch sehr lobenswert.
      Die Koordination ist aber mangelhaft. Es wurden eben nicht alle Haushalte mit einem Zettel im Briefkasten versorgt. Ich kenne selber schon mehr als 20 Haushalte in Albaching die sowas bis jetzt noch nicht erhalten haben!
      Ich werde mal an die Gemeinden Albaching/Pfaffing und an das Gesundheitsamt Rosenheim eine Anfrage stellen, wer für diesen Missstand verantwortlich ist.

      17

      29
      Antworten
  7. gibts da noch keine Wasser Whatsapp Gruppe?
    oder is de Gmeinde ned auf facebook?

    10

    13
    Antworten
    1. Man muss wirklich den vielen freiwilligen Helfern danken!
      Was ich echt schlecht finde ist, dass die Wasserprobe am Montag entnommen wurde und erst am Donnerstag ein Ergebnis kommt – da haben wir ja das schlechte Wasser schon 4 Tage getrunken…..

      31

      4
      Antworten
  8. Wenn die Keime eh schon seit Montag drin sind,ist es doch fast schon egal, wann wir Bürger mit dem abkochen anfangen.

    24

    4
    Antworten
  9. Sommerloch lässt grüßen! Die meisten haben wohl nichts zu tun… außer unnötige Kommentare zu schreiben. Ich würde mal sagen bayerische „Grantlhofa“ Alle die hier nörgeln können sich doch das nächste mal hinsetzen und einfach alle 4000 oder 5000 Leute von ihrem eigenen Telefon aus anrufen, dann hätten sie was zu tun!
    Die freiwilligen Helfer machen ihre Sache gut! Danke an alle!

    44

    9
    Antworten
    1. Sorry, aber man kann von der Gemeinde das bitteschön erwarten das alles in Bewegung gesetzt wird, schließlich sind sie verantwortlich für das Wasser und wir bezahlen dafür. Bei der Gemeinde ist sicherlich ein Notfallplan für solche Fälle vorhanden, aber ich würde mir wünschen, dass Familien mit Säuglingen oder älteren Menschen zuerst informiert werden denn diese sind davon am meisten betroffen.

      16

      21
      Antworten
  10. Ganz ehrlich finde ich es schon ein wenig erschreckend, mit welchem Anspruchsdenken so mancher hier (in seiner oberbayerischen Komfortzone) von allen und jeden etwas erwartet.
    Zunächst sollten wir für die Freiwilligen wirklich einmal dankbar sein und vielmehr überlegen, uns auch selbst viel stärker dahingehend zu engagieren. Nicht zum Eigennutz – sondern ausnahmsweise mal „nur“ für die Gemeinschaft. Ich selbst bin da auch keine Ausnahme…
    Und ganz nebenbei bemerkt…macht euch doch unabhängig davon bitte mal klar, in welchem Luxus wir alle hier leben können, angesichts des vielen Leid und Elends in anderen Regionen unserer Welt.
    In diesem Sinne…

    36

    12
    Antworten
  11. Hilfe Hilfe die ganze Gemeinde stirbt aus! 😂😂😂
    Guad dass es sonst koane Probleme hobts.
    Danke an die Helfer der freiwilligen Feuerwehr! ❤

    24

    8
    Antworten
  12. Warum diskutiert hier niemand über die vermeintlichen Verursacher. Die kommen wieder einmal ungeschoren davon.

    24

    7
    Antworten
    1. Und wer wäre denn die Verursacher?

      6

      10
      Antworten
  13. Kopfschüttel

    Oh mei oh mei….

    ia moants wirklich dass ihr vo de baar Bakterien im Wasser verrecken werds, oder??

    I find man hätte am Besten die Trinkwasserleitung sofort und ohne Vorwarnung abdrehen sollen…

    Des war lustig gworn!! 😉

    18

    12
    Antworten
    1. Sagt jemand der keinen Säugling zu Hause hat und schon mal wegen Durchfall und Erbrechen im Krankenhaus war. Fäkalbakterien im Trinkwasser sind nun mal ab einer gewissen Menge gefährlich für Säuglinge und Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Ich weiß jetzt nicht warum das alle gut finden? Die Helfer haben ihr bestes gegeben, das will ich ja nicht leugnen und vielleicht ist auch die aktuelle Menge an Bakterien im Trinkwassser nicht problematisch aber du weißt ja bescheid, dann kläre uns bitte auf.

      15

      4
      Antworten
  14. Ich findes es faszinierend wie auf der Gemeinde und deren Helfer hier herum gehackt wird.
    Die Verursacher die mal wieder auf Kosten anderer ihre Tierfäckalien los werden wollen redet keiner.
    Wie wärs wenn den anliegenden Bauern einfach die Rechnung auf den Tisch gelegt wird die das alles verursacht. Summe geteilt durch ansässige Bauern. Und das Egal ob beteiligt oder nicht.
    Ganz zu schweigen für den einezelnen Bürger der Energie und Zeit für das Abkochen aufwenden muss bzw. Mineralwasser kaufen geht.
    Aber unseren armen Bauern geht es ja allen so schlecht.

    21

    16
    Antworten
    1. Warum schaff ma de Bauern und de Landwirtschaft ned einfach ab?
      De machen ja sowieso nur ois falsch!

      A jeder, der an Hamster, a Katz oder an Hund hod, is auf einmal der große Tierwissenschaftler!
      Die Hundebesitzer, die ihren Hundsdreck ned in der Wiese liegen lassen, entsorgen den über Hundeklos, also auf Kosten des Steuerzahlers.

      Ach so, sonst gibts ja nix mehr zum Essen, die Landschaft würde verwildern, Bergtouren wären unmöglich und die Ratten würden sich in der Brachwiese zu Hunderten vermehren. Also auch in eurn Gärten!

      Urlaub in Bayern und der Tourismus wäre beim Teufel.
      Und nein, ich bin kein Bauer, aber i hob so vui Hirn, dass i woas, wo des Zeig herkimmt und wia ois zamhängt.
      Düngen mit Gülle is doch des Natürlichste und Älteste der Welt. Oder wird lieber Kunstdünger bevorzugt?

      14

      17
      Antworten
      1. Nichtpfaffinger

        … Gülle aus unseren Kindertage vieleicht. Da stimm ich dir zu.
        Aber die Bauern (Energiewirte; Maisbauern; Subventionshelden der EU) dürfen heut zu Tage wirklich alles ausbringen auf`s Feld ohne Kontrolle.
        Ziel sollte wirklich sein dass man über den/die Verursacher diskutiert und nicht über ehrenamtliche Verantwortungsträger aus den Gemeinden.
        Ich denke das diese oben angesprochenen „Bauern“ durchaus zum Engeren Kreis zählen könnten.

        22

        8
        Antworten
        1. Bei uns in der Region wird überwiegend Milchwirtschafr betrieben!
          Das sind nur sehr wenige, die z.B. Biogasanlagen betreiben.

          Unter Bauer verstehe ich in der Regel Tierhaltung.
          Und die müssen sich wegen ein paar schwarzen Schafen mit Energiepflanzen Beschuldigungen gefallen lassen.
          Sind alle Hundebesitzer gleich und lassen ihre Tiere in anderer Privatgrund kacken?
          Nein, ich glaube nicht!

          11

          19
          Antworten
          1. Scheinbar haben sie scheuklappen auf den Augen, Milchwirtschaft ja aber zu welchem Preis und wenn sie mir sagen wollen das es nur ein paar wenige Baueren sind die Mais anbauen, dann frage ich mich wem die ganzen Maisfelder weit und breit gehören. Ja wir brauchen die Landwirtschaft um die Bevölkerung zu ernähren, und ja es darf auch Güle ausgefahren werden aber nicht so das Menschen und Tiere (auch die Milchkühe) gefärdet werden. Aber hier in der gegend wird fast nur Mais angebaut und Biogasanlagen gibt es mehr als genug.
            Dazuhackt ihr vergleich mit den Hundekott und Steuerzahler jeder Hundebesitzer muss für sein Tier Steuernzahlen und damit ist auch die Entsorgung abgedeckt, wenn die Gemeinden das Geld für was anderes verwenden können Sie nicht den Hundebesitzer dafür verantwortlich machen. Weil im Steuerbezahlen sind die Bauern mit sicherheit nicht weit vorne.

            25

            8
          2. „Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“- Wenn sie die Artikel der Wasserburger Stimme richtig lesen würden (könnten?), würden Sie nicht solche Unwahrheiten und reine Vermutungen in die Welt setzen!

            Hier Stimmungsmache gegen eine Berufsgruppe zu machen, ohne Fakten zu kennen, nur rein ins Blaue, ist wirklich unterstes Niveau und zeugt von Ihrem nicht vorhandenen Wissen, was Sie vielleicht meinen zu haben!

            Wie im Artikel vom 18.08.2017 10.53 Uhr, beschrieben, handelt es sich um coliforme Keime und NICHT um Coli-Bakterien!!! Also können sie nicht aus der Ausbringung von Gülle stammen!!!

            Coliforme Keime sind mineralische Keime, also aus dem Boden und sind somit NICHT aus tierischer Herkunft.

            Also erst mit den Fakten beschäftigen, bevor Sie irgendwelche Vermutungen und Unwahrheiten in die Welt setzen!!

            Aber leider scheint’s ein Problem unser heutigen Gesellschaft! Es heißt ja nicht umsonst „Schuster bleib bei Deinen Leisten“! Aber so mancher hier scheint’s eine ganze Schuhfabrik zuhause zu haben.

            Wirklich erschreckend und traurig, wie diese Leute in der Anonymität nur immer mit dem Finger auf andere zeigen – beharrlich auf ihre Rechte pochen und selbst jedes Pflichtbewusstsein vermissen lassen!

            17

            18
          3. Berichtigender

            Sepp Andres, coliforme Keime und Coli-Bakterien sind das gleiche.
            http://www.wasseranalyse-trinkwasseranalyse.de/schadstoffe/keime-im-wasser/coliforme-keime-im-wasser
            Und ich gebe hier ebenfalls den Bauern eine große Mitschuld. Zentimeter dick wird die Gülle auf Wiesen ausgebracht. Von den Klärschlacken, die beigemischt werden, mal ganz abgesehen. Die heutigen Bauern sind keine Bauern mehr, sondern Industriebetriebe, die auf höchstmögliche Gewinne abzielen. Ställe mit tausenden von Tieren sind keine bäuerlichen Betriebe mehr.
            Legitim, alles absolut legitim, Geld verdienen möchte ja jeder.
            Nur sollten die Bauern endlich mal dazu stehen, dann wären sie auch wieder glaubwürdiger

            31

            12
          4. cm dick Gülle, Sie sind scheinbar a ganz a gscheider experte!
            Wieviel Fläche ein Bauer braucht, bezogen auf seinen Tierbestand um Felder nicht zu überdüngen, ist ganz klar vorgeschrieben, und wirds auch von den Ämtern überwacht. Aber des steht hoid ned in der Bildzeitung, was Ihren Wissensstand wiederspiegelt.
            Die meisten Bauern ernten Mais als Futter für die Kühe, die Milch für Ihre Brotzzeit geben.
            I hob gar ned gwusst das Mais jetzt giftig oder bedenklich is.
            Jeder Familiere landwirtschaftliche Betrieb bezahlt viel mehr Steuern als ein normaler Arbeitnehmer oder als ein Kleinbetrieb mit 2 Personen!
            Wie kommen Sie nur auf die Idee das ein Bauer seine Einnahmen nicht versteuern muss, oder anders vor dem Finanzamt behandelt wird.
            Des ist doch scho fast a Märchenstunde was hier alles den Bauernstand in die Schuhe geschoben wird.

            13

            22
          5. BeFa dann erklären Sie mir mal die grünen Nummernschilder an den Träckern?

            20

            4
          6. Berichtigender

            BeFa
            ich lasse ihnen gerne Fotos zukommen, wenn die Gülle mal wieder in Pfützen auf den Wiesen steht. Immer wieder sehe ich dies, wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe.
            Es gibt Bauern, die halten sich nicht an Vorschriften. Ich habe gesehen, selbst gesehen, dass Bauern auf gefrohrenen Boden güllen, ja sogar auf schneebedeckte Wiesen güllen. Ich teile ihnen auch gerne mit, welche Bauern und wo das ist.
            Dutzende Tütchen Rattengift liegen neben den Silagen, auch hier gerne Mitteilung an sie, wo das war und welcher Bauer, hab ich ebenfalls selbst gesehen und die Polizei informiert.
            Kühe stehen 365 Tage im Stall, sehen keine Wiesen oder Tageslicht, sogar in Anbindehaltung, die in Deutschland noch immer nicht verboten ist. Auch hier gerne Mitteilung wo.
            Offenställe mit über 1.000 Stück Milchvieh sind inzwischen fast schon die Regel (siehe Niederbayern)
            Milchkühe, die im Alter von 4 – 5 Jahren, völlig ausgemergelt nur noch geschlachtet werden können, obwohl Kühe über 20 Jahre alt werden können.
            Kälber in Kisten, getrennt von der Kuh, Stierkälber sofort nach der Geburt oder im Alter von ein paar Monaten getötet, weil sie nichts wert sind.
            Mais ist nicht giftig, jedoch sehr wohl die Klärschlacken, die der Gülle beigemischt werden.
            Und wegen der Milch für die Brotzeit: Da sind sie bei mir an der falschen Adresse. Milchprodukte sind aus tierschutzrelevanten Gründen von meinem Speiseplan schon lange gestrichen.
            Ich nehme an, sie sind auch Bauer, dann fangen sie doch an, etwas für ihren guten Ruf zu tun. Sein sie einer der ersten, der seine Tiere wieder ein wenigstens einigermaßen tiergerechtes Leben führen lässt. Überlegen sie, wie das Problem der über die Maßen anfallenden Gülle gelöst werden könnte. Schließen sie sich mit Kollegen zusammen und diskutieren sie mit der Bevölkerung. Öffnen sie sich und ihre Ställe.
            Tun sie was, ich glaube sehr viele wären bereit, mit den Bauern darüber zu reden.
            Bleiben sie als Bauer sachlich, es nutzt doch allen nichts, wenn sie nur in „Angriff“ gehen.

            28

            11
          7. @ Roland, grüne Nummernschilder sind meines Wissens steuerbefrei, das stimmt!
            Das macht bei einem Bauern mit 3 Traktoren sagen wir mal 60, 90 und 150 PS keine 500 Euro im Jahr aus!
            Wenn aber nur Bauern grüne Nummern fahren würden!
            Jede Spedition, die Lebensmittel bewegt hat diese, u.U. auch 200!
            Jede Molkerei fährt auf den Tankzugen grün.
            Die Stifftung Attel hat warum auch immer auf allen VW / Mercedes Bussen eine grüne Nummer drauf, mit der die Bewohner herumgefahren werden.

            Warum?

            7

            12
          8. @ Berichtigender
            Nein, ich bin noch immer kein Bauer und habe auch beruflich nichts mit dem Berufsstand zu tun!
            Bei den Bauern in Edling und teils auch aus Pfaffing z.B. sehe ich da andere Bedingungen!
            Anbindeställe sind direkt in Edling nur noch 2 Vorhanden, und in den umliegenden Weilern nochmal 2-3 !
            Rattengift habe ich bei den Bauern auch noch nicht gesehen, aber bei andern Firmen in den Industriegebieten.
            In Pfaffing sind mir auch mehrere Bauern bekannt, die großzügige Ställe mit viel Licht und sauberer Luft bieten und sehr wohl am Tierwohl interessiert sind. Schließlich gibt nur eine gesunde und zufriedene Kuh genügend Milch für anderer Leute Brotzeit. Wass essen eigentlich Sie, Gras?
            Ich kenne weit und breit keine Stallung die mehr als 150 Kühe beherbergt!
            Stierkälber nach der Geburt töten, das ich nicht lache! In Ostdeutschland in den Massenställen vielleicht, das weis ich nicht.
            Ich kenne auch in Edling oder Pfaffing keinen der Klärschlamm auf die Felder bringt. Klärschlam verursachen übrigens Menschen wie Sie und Ich, keine Tiere!
            Die Laufställe die Ich in der näheren Umgebung kenne, haben alle das Siegel offene Stalltüre an der Stalltüre. Sie haben nur Vorurteile, da würde es Ihnen auch nicht schaden mal zu einem funktionierenden Bauernhof zu gehen und alles anschauen und sprechen Sie mit dem Bauern darüber, die werden Ihnen ihre Erfahrungen schildern und Begründen. Auch was die Politik beiträgt (zum schlechten)
            Kälber werden auch schon seit 50 Jahren oder länger von der Mutterkuh getrennt.
            Gülle ist ein natürlicher Dünger, seit hunderten Jahren schon. Wenn die Lebensmittelnachfrage (Weltbevölkerung) steigt, aber täglich tausende m² Grünfläche für Autobahnen, Industriegebiete und Golfpläte wegfallen, ist auch nicht der Bauer schuld!
            Befassen Sie sich mehr mit der Thematik dann werden Sie meine Ansicht verstehen. Ich befasse mich mit der realität, dem erhalt unserer schönen Natur und auch mit dem Tierwohl. Die Politik lenkt in der Landwirtschaft mehr als Sie denken, und nicht immer zum guten.

            15

            14
          9. BeFa, ich rede nicht von den kleinen alten Träkern die auch noch rumfahren sondern von den richtig großen die inzwischen fast alle fahren. Bei den fangen wir bei 300 PS ersat mal an meistens haben diese 500 bis 600 PS unter der Haube.
            Und wenn sie schon so zwei bis drei Traktoren ansprechen je Bauer, wie kann sich ein Unternehmen den es ja ihrer Aussage nach so schlecht geht die Leisten? die Dinger gibt es nicht mal so für ein Apfel und ein Ei!
            Bei den Molkereien habe ich bis jetzt noch keine grünen Nummernschilder gesehen. Und Attel das vorzuwerfen finde ich schon ein bisschen heftig, das ist ein soziales Unternehmen das Menschen hilft und nicht gewinn orientiert ist.
            Ihre Aussage, das der Staat den Bauern helfen muss ist ja schon frech zu dem Landwirtschaftlicheunternehmen durch EU-Gelder gefördert werden, anderen Betrieben bzw. Berufszweigen wird auch nicht geholfen. Da heist es fries oder stierb.
            Und sich darüber aufzuregen, das Straßen gebaut werden oder Golfplätze ist nicht umbedingt glaubwürdig. Frage wem hat das Land den vorher gehört? ich gehe davon aus meistens einem Bauern und der hat dann das Geld eingestegt und nicht zu knapp. Nur ein Beispiel ein Bauer in Aschheim bei München hat seine kompletten länderein verkauft und ist heute Multimilionär. Also wenn sie meinen das Land wird zu knapp dann fragen sie mal die armen Bauern die heute einen großen Merzedes fahren meistens umweltfreundlich als Diesel.

            14

            15
          10. @ Roland ,
            Sie leben einfach in Ihrer eigenen Welt wie Sie Ihnen gefällt.
            Traktoren mit 500 oder 600 Ps haahhaahhhaahh,
            da gibt es bestimmt 5-6 Stück in Deutschland zugelassn (Ostdeutschland)
            In Pfaffing und der Umgebung ist mir kein Landwirt mit Viehaltung bekannt der 200 PS oder mehr hat.
            Lohnunternehmer vielleicht mal 250 PS und Maishächsler können auch mal 500 PS haben, aber den hat kein Bauer selber.
            Die Traktoren kosten je nach Hersteller richtig viel Geld, das aus dem Betrieb erwirtschaftet werden muss. Das diese Fahrzeug dann aber auch 5, 10, 20 Jahre oder älter sind erkennen Sie halt nicht. Wie alt ist Ihr Auto? Wieviel PS hat es und warum?
            Der VW Käfer kam doch auch in der guten alten Zeit mit 34 Ps aus! Der Wandel der Zeit macht auch von der Landwirtschaft nicht halt. Neu Vorschrift: In ein paar Jahren darf Gülle nur noch mit dem sogenanten Schleppschuh Verfahen ausgebracht werden. D.h. einen so extremen Leistungsbedarf des Schleppers dass bei gleichem Güllewagen Volumen ca. von 140 PS auf über 200 PS aufgerüstet werden muss. Das Güllefass kostet ca. 100.000 € zusätzlich, aber ist nicht vom Bauern gewollt.
            Der 5 Mann Schreinerbetrieb hat auch eine 500.000€ Holzbearbeitungs- Fräse in seiner neuen Halle stehen, das ist dann was anderes, oder?

            Wo steht bitte in meinen Kommentaren, „das der Staat den Bauern helfen muss“ sorry hab ich nie geschrieben und ich bin auch nicht der Meinung!
            Ein Bauer der sein Land verkauft und nicht reinvestiert, macht eine Entnahme aus dem Betriebsvermögen und gibt somit ca. 50% dem Finanzamt. Ausserdem ist es dann kein Bauer mehr, oder? Ein Bauer braucht seinen Grund zum bewirtschaften. Beim Straßenbau bekommt er gerade soviel, dass er wenn er Glück hat die gleiche Fläche wieder kaufen kann (wen am Markt verfügbar).
            Wenn Ihr Chef seine Firma verkauft ist er vermutlich auch ein wohlhabender Mann!? Landwirtschaftliche Betriebe sind über viele Generationen harter arbeit gewachsen, das sind keine Eintagsfliegen wie in Silicon valley!

            Sie sind einfach Unbeleerbar und leider so gar nicht gut informiert.
            Ich spreche mit den Bauern, dann erklären sie auch Ihre Situation, die man dann auch bei Behörden, im Netz oder in der Fachliteratur
            bestätigt bekommt. Nur weil man jeden Tag einen Traktor auf der Straße sieht, ist man noch lange kein Agrarökonom Herr Roland.

            12

            8
          11. BeFa, ihre Vergleiche hinken und das nicht zu knapp.

            Ich habe einige Kunden, die Traktoren verkaufen und seltsamerweise sind das nur die, die wirklich Stärken haben. Oder wollen Sie mir und anderen erzählen, dass ein Fahrzeug, das Räder hat, die höher als zwei Meter sind und ein Vermögen kosten, mit 150 PS sich gut bewegen?
            Und der erwähnte Schreinerbetrieb bekommt keine Fördermittel, zudem er auch nur meistens eine Fräse im Haus haben wird.

            Und wie Sie auf den Gedanken kommen, dass 50% des Verkaufs eines Grundstückes an das Finanzamt abgehen, ist mir auch nicht ersichtlich, einzige Ausnahme sind Spekualtionskäufe, aber auch da ist nur der Gewinn so hoch versteuert.

            Aber nach dem Sie scheinbar perfekt informiert sind, werden Sie das wohl alles wissen?

            7

            11
  15. Ist es eigentlich normal, dass man das Problem nach über einer Woche nicht in den Griff bekommt?
    Ist es eigentlich normal, dass man nach über einer Woche immer noch nichts über die Verursacher weiß (oder bekannt gibt)?
    Sehr bedauerlich auch, dass die Gemeinde sich seit 17. 08. nicht mehr äußerte.

    14

    4
    Antworten
  16. Wissenschaftler

    @Sepp Andres

    Coliforme Bakterien gehören zur Familie der Enterobacteriaceae und umfassen natürlich auch Arten fäkalen Ursprungs.

    10

    5
    Antworten