Pegel in Wasserburg um 16.30 Uhr am höchsten

Tendenz ist seither leicht fallend - Entwarnung aus Tirol

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Das hört sich doch schon etwas positiver an: Der Pegel in Wasserburg ist seit über zwei Stunden stabil bei zirka 6,10 Metern. Höchststand war gegen 16.30 Uhr mit 6,23 Metern. Und aus Tirol dürfte in den nächsten Stunden nicht mehr besonders viel Inn-Wasser zusätzlich nach Wasserburg hinunter rauschen. Hier die eher beruhigende Hochwasserinformation der Tiroler Landesregierung vom 2. Juni, 17 Uhr:  

Seit heute 7 Uhr sind in den vom Hochwasser besonders betroffenen Einzugsgebieten weitere 30 Millimeter bis 60 Millimeter Niederschlag gefallen, die reduzierten Niederschlagsintensitäten führten jedoch nicht zu einem weiteren Anstieg der Wasserstände. Seit gestern in der Früh sind damit zirka 70 bis 200 Millimeter im Tiroler Unterland und teilweise im Nordalpenbereich gemessen worden, mit den Niederschlägen der Vortage erreicht die Regensumme damit 150 bis 330 Millimeter!

Auf Grund der prognostizierten Niederschlagsmengen für die kommenden Stunden und die Nacht wird keine nennenswerte Verschärfung der Abflusssituation erwartet. Insgesamt ist daher von einem – wenn auch langsamen – Sinken der Wasserstände auszugehen. Auch am Unteren Inn ist mit dem Rückgang der Wasserführung der Zubringer im Tiroler Unterland von einer Reduktion der Hochwasserführung auszugehen.

Fotos: Karlheinz Rieger

 

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