Parkplätze künftig nicht mehr zugänglich

Wasserburger Akademie der Sozialverwaltung baut Außen-Areal komplett um

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„Bis jetzt war’s ein Geben und ein Nehmen. Schüler von uns stellten ihre Fahrzeuge im benachbarten Parkhaus ab, Wasserburger parkten auf unserem Areal. Alles kein Problem, das glich sich übers Jahr aus“, sagt Brigitte Schulan, die Leiterin der Akademie der Sozialverwaltung in Wasserburg. „Doch das wird nach der Einführung der Gebühren in den Parkhäusern ab Januar sicher anders ausschauen. Wir müssen deshalb unsere Stellplätze für die Öffentlichkeit schließen.“

Und das soll im Zuge der Umbauarbeiten auf dem Areal am Schiffsmühlenweg geschehen. Dort wird derzeit ein altes Betriebsgebäude abgerissen, das zur Akademie gehört. Die Akademie-Leiterin: „Wir sind dabei, die ganze Fläche neu zu gestalten. Im Herbst soll alles im Großen und Ganzen fertig sein. Wir werden dann um unsere Parkplätze einen Zaun errichtet haben. Letztlich soll es dort auch eine Schranke geben.“

 

Man brauche die Parkplätze für die über 200 Schüler aus ganz Bayern, „die wir natürlich dazu anhalten, Fahrgemeinschaften zu bilden oder mit dem Zug zu kommen“. Dies sei aber nicht immer ganz einfach und zeitlich darstellbar, man stelle sich nur mal die Zugfahrt von Würzburg nach Wasserburg vor. „Da geht’s mit dem Auto deutlich schneller und unkomplizierter.“

Derzeit wird an der Akademie kräftig saniert.  Die Bürogebäude und verschiedene Unterkünfte werden renoviert. Schulan: „Das geht natürlich nur in den Ferien und wir sind da schon ein wenig unter Druck. Wir sind aber sicher, dass bis zum nächsten Schuljahr alles fertig ist.“ HC

 

 

 

 

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18 Gedanken zu „Parkplätze künftig nicht mehr zugänglich

  1. Alte Wasserburgerin

    Warum für Schüler reservieren?
    Schüler haben junge gesunde Beine.
    Viele gehen sogar sportlichen Aktivitäten nach.
    Der Parkplatz müsste für ältere und gehbehinderte Einwohner von Wasserburg zur Verfügung stehen, um in Wasserburg eine soziale Komponente rein zu bringen.

    Lange Zeit ist man im Zug grundsätzlich aufgestanden, damit Ältere und Behinderte einen Sitzplatz haben.

    Da braucht einen Nichts mehr wundern.
    Der soziale Verfall ist damit auch vorprogrammiert.

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    1. Junger Wasserburger

      Selten so einen Schwachsinn gelesen. Dir ist schon bewusst dass in diese Schule zum absoluten Großteil Schülerinnen und Schüler gehen welche nicht in Wasserburg wohnhaft sind bzw. sich die explodierenden Mieten hier nicht leisten können da die alten einen Großteils des Vermögens in diesem Land besitzen!

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    2. Die „Schüler“ des Bildungszentrums sind Auszubildende und Fortbildungsteilnehmer – also Erwachsene zwischen 17 und 65 Jahren! – aus ganz Bayern und wohnen deshalb für die Dauer ihres Aufenthalts in unseren Apartments.
      Viele unsere Besucher haben auch unterschiedlichste körperliche Handicaps.

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      1. Warum schreiben Sie nicht, dass die Mehrheit der Auszubildenden und Fortbildungsteilnehmer unter 30 Jahre alt ist und nur einzelne, ältere Personen dort unterrichtet werden?

        Warum schreiben Sie nicht, dass die Anzahl der Personen mit Handycap, die unterrichtet werden, an einer Hand abzuzählen sind und es größtenteils Unterrichtszeiten gibt, an denen 0,0 Personen mit Handycap unterrichtet werden?

        Schreiben Sie doch bitte, wie viele Personen dort über 40 Jahre alt sind.

        Was man auch nicht vergessen sollte: Von wem kam/kommt denn das Geld für die Sozialverwaltungsschule?
        Von der arbeitenden Bevölkerung !

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    3. Na ja, es ist doch schon nachvollziehbar, dass die Schule den Parkplatz auf ihrem Grund für ihre Schüler reserviert, und nicht für all jene, die in Waserburg natürlich auch einen Parkplatz brauchen…

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  2. Das ist sehr schade, denn an Wochenenden und in den Ferien
    sind diese Parkplätze leer, da keine Schüler da sind. Aber die
    Leute, die z.B. die Gräber am Friedhof pflegen und Blumen, Erde, Gartengeräte tragen müssen haben weitere Wege. Dies sind oft auch gerade ältere Personen.
    Auch bei Festen/Märkten usw., die meist auf das Wochenende fallen, werden diese Parkplätze von Besuchern genutzt und auch benötigt. Auch um kurz mal zur Postfiliale zu gehen, etwas aufzugeben oder abzuholen ist dieser Parkplatz ideal, denn die wenigen Parkplätze vor der Post sind meist belegt.
    Es ist zeitaufwendig deswegen ins Parkhaus fahren zu müssen. Die Parkplätze an der Akademie f. Sozialverw. werden fehlen.

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  3. Da hat die Frau Schulan natürlich völlig recht.
    Bei so eklatanten Fahrzeitunterschieden ist es keinem bayerischen Staatsdiener zuzumuten, mit der Eisenbahn nach Wasserburg anzureisen.
    Würzburg-Wasserburg per Bahn: 3:37 Stunden (www.bahn.de)
    Würzburg-Wasserburg per PkW: 3:25 Stunden (www.viamichelin.de)
    Da bleibt einem doch einfach gar nichts anderes übrig, als auf Kosten des Steuerzahlers zusätzliche Parkplätze ausschließlich für bayerische Beamte zu schaffen.

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    1. Zur Ehrenrettung der Frau Schulan sei ergänzt, dass die genannte Fahrzeit mit der Bahn nur die bis Reitmehring ist. Für die 4 km bis zum Altstadtbahnhof und damit bis zum Bildungszentrum Sozialverwaltung kommen noch einmal 30 Minuten – davon 20 Minuten Wartezeit – dazu. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf diesem Abschnitt beträgt damit 8 km/h, gegenüber 100 km/h für die rund 350 km von Würzburg bis Reitmehring. Irgendwo in Wasserburg scheinen also Menschen zu sitzen, die ein gesteigertes Interesse daran haben, dass möglichst viele Besucher bei der freien Verkehrsmittelwahl aufs Auto zurückgreifen.

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    2. Lieber Herr oder Frau Hofstatt,
      Ihre Rechnung geht leider nur auf, wenn man in Würzburg am Bahnhof wohnt. Unsere Teilnehmer kommen aber oft auch aus ländlichen Gegenden und müssen daher schon viel Zeit aufwenden, um bis zum Bahnhof mit ICE-Anschluss zu kommen. Und „Innleiten“ hat ja schon richtig bemerkt, dass man auch noch die Zeit von Reitmehring nach Wasserburg dazu rechnen muss. Es gibt sehr viele Teilnehmer, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und es werden auch viele Fahrgemeinschaften gebildet. Sonst würden unsere wenigen Parkplätze ohnehin nicht ausreichen.

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      1. Zu den öffentlichen Verkehrsmitteln gehören anscheinend auch die montags und Freitag-Mittag ankommenden Behördenkennzeichen aus abgelegenen fränkischen Landesteilen.
        Die brauchen natürlich keinen Stellplatz.

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    3. Vielleicht will man die Schüler der Sozialverwaltung auch schon mal vorbereiten, heute kürzt ihr den Alten und Behinderten die Parkmöglichkeiten, morgen ihre Hilfen.

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  4. Das kommt mir ein wenig vor wie:
    „Auge um Auge – Zahn um Zahn.“
    Oder wie im Kindergarten:
    “ Nimmst du mir was – nehme ich dir was“. Ällabetsch..

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  5. Michael Grandl,Wasserburg

    Das darf doch nicht wahr sein !
    Beamten und Schülern Parkplätze zu reservieren (sogar noch umzäunt) –
    alte und behinderte Menschen können suchen um zu parken, für Arztbesuche usw.

    Wo bleiben da das soziale, verantwortliche Handeln und die moralischen Ansprüche?
    Da fällt mir nix mehr ein, nur:
    Da fängt der Fisch am Kopf zu stinken an!

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    1. Jetzt einmal ernsthaft: es ist nun einmal der Parkplatz der Akademie für Sozialverwaltung. Jede andere „Firma“ würde auch den eigenen Firmenparkplatz für Betriebsangehörige und Kunden reservieren. Man könnte sich ebenso gut drüber aufregen, dass auf dem Parkplatz der Post immer nur Postautos stehen.
      Und die Befürchtung, dass nach Einführung der Parkhausgebühren alle auf einen frei zugänglichen Parkplatz direkt neben dem Parkhaus ausweichen würden und dann Lernende und Beschäftigte der Akademie die Gekniffenen wären, ist ja nun auch nicht von der Hand zu weisen. Auch das Vermessungsamt auf der Burg sah sich ja schon vor Jahren gezwungen, den eigenen Parkplatz gegen Fremdparker abzuriegeln. Dort hatte man lange toleriert, dass da außerhalb der Öffnungszeiten des Amtes jeder parken konnte – bis das eben auch werktags & tagsüber hemmungslos ausgenutzt wurde.
      Schön wäre halt, wenn man eine Möglichkeit finden würde, den Parkplatz wenigstens zu Marktsonntagen, Weinfest, Flohmarkt, Wasserburg leuchtet etc. der Allgemeinheit (auch gegen Gebühr) zur Verfügung zu stellen.

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      1. Innleitn, dafür gibt es Applaus auf offener Szene! Genau so sollte ein Kommentar sein, Danke.

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  6. Lieber Bernhard,
    Liebe Wasserburger,
    es scheint Ihnen entgangen zu sein, dass die Aus- und Fortzubildenden der Akademie auch Steuern zahlen. Nur mal so nebenbei bemerkt!

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    1. Ja und ?
      Ist das Argument dass für diese Angestellten des Öffentlichen Dienstes an ihrem Aus-/Fortbildungsplatz im Gegensatz zum „gemeinen Wasserburger“ ein exklusiver Parkplatz zur Verfügung stehen muss???

      Nein, das ist eine unverschämte und unsoziale Besserstellung der Angestellten des Öffentlichen Dienstes.

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      1. Auf den Punkt gebracht: Das Bereitstellen von Parkplätzen für den „gemeinen Wasserburger“ ist nicht Aufgabe der Akademie der Sozialverwaltung, sondern der Stadt Wasserburg a.Inn. Und gerade die hat sich hinsichtlich des Parkens in Wasserburg a.Inn mit der Einführung der Parkgebühren ja was ganz Besonderes ausgedacht. Damit verliert Wasserburg a.Inn m. E. ein Alleinstellungsmerkmal, das von vielen Besuchern bisher geschätzt wurde.

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