Parkgebühr: Protest treibt bunte Blüten

Aufkleber liegen in Wasserburger Briefkästen - Anonym eingeworfen

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Die geplante Gebühr für Dauerparker in den Wasserburger Parkhäusern – sie sorgt für viel Gesprächsstoff.  Die Befürchtungen der Altstadtbewohner: Auch auf sie könnten künftig Kosten zukommen, wenn die Stadt das Parken neu regelt. Der Protest gegen die geplante Gebühr treibt immer buntere Blüten: Heute lag in Briefkästen in der Altstadt ein Aufkleber – anonym eingeworfen und ohne jeglichen Hinweis auf den oder die Verantwortlichen.  Dazu nahm Thomas Rothmaier, Geschäftsführender Beamter der Stadt, Stellung, nachdem Bürgermeister Michael Kölbl heute auf Auswärtstermin weilt.

Rothmaier: „Meiner Auffassung nach geht es darum, ein schlüssiges Konzept in Sachen Parkgebühren zu finden. Dabei müssen wir natürlich die Altstadtbewohner mit ins Boot holen und für sie eine gute Lösung finden. Andererseits ist auch klar: Für die Vorteile, die Langzeitparker in Anspruch nehmen, müssen diese auch irgendeine Gegenleistung bringen.“   Der Stadtrat werde sich noch eingehend mit diesem Thema beschäftigen.

 

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4 Gedanken zu „Parkgebühr: Protest treibt bunte Blüten

  1. Nun frage ich mich, was passieren wird, wenn eine solche Gebühr kommt.
    Um diese durch zu setzen müssen Kontrollen in den Parkhäusern eingeführt werden. Dafür müssen Schranken und Ticketautomaten in die Parkhäuser gebaut werden. Die Kosten dafür liegen im mittleren fünfstelligem Bereich. Die Betriebskosten sind für Schranken auch nicht gerade gering.
    Da es ja nur um die “ Dauerparker“ in den Parkhäusern geht, werden ,(so meine Prognose ) viele diese gebührenfreien, überdachten Parkplätze aufgeben und ihr Auto irgendwo abstellen und eben da Dauerparken, wo es nichts kostet. Freie Parkplätze werden dadurch weniger, folglich Kurzzeitparker müssen ins Parkhaus ausweichen.
    Das wiederum wird zur Folge haben, das die Umkosten für die Überwachung der Parkhäuser ja irgendwo abgedeckt werden müssen, auf die normalen „Kurzzeitparker“ zukommt.
    Und somit zahlen letztendlich sich die Dauerparker nichts, während die Kurzzeitparker das Nachsehen haben, und genau die zur Kasse gebeten werden , …

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    1. Sorry, der Fehlerteufel, sollte richtig heissen :
      Und somit zahlen letztendlich die Dauerparker nichts, während die Kurzzeitparker das Nachsehen haben , und genau die zur Kasse gebeten werden…

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  2. Rot Brückner

    Aha jetzt wo sich Widerstand regt fällt einem wieder ein dass eine Stadt kein Privatunternehmen und man die, die einen wählen und bezahlen „mit ins Boot holen“ sollte, passt aber irgendwie nicht zusammen mit Aussagen wie „Gebühren für Dauerparker nicht zu verhindern“.

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  3. Rot Brückner

    PS: Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen dass oberste Parckdeck im Parkhaus Kellerstraße überdachen zu müssen, für die 5-10 Autos die da stehen? Wieso ist dafür Geld da, aber für kostenlose Parkplätze plötzlich nicht mehr?
    Naja mal schaun wer die Aufträge so bekommen hat…

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