„Parallele Welten“ – Bilder und Papier

Günter Tuzina und Jochen Niessen: Ausstellung in der Galerie im Ganserhaus

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AusstellungWasserburg – Der AK 68 präsentiert eine neue Ausstellung: Am Samstag, 3. Mai, eröffnet  „Parallele Welten“ in der Galerie im Ganserhaus. Günter Tuzina und Jochen Niessen zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Bilder und Papierarbeiten, die das Thema Parallele Welten aus künstlerischer Sicht aufzeigen. Auch einige Gemeinschaftswerke werden vorgestellt. Viele nationale und internationale Ausstellungen begleiten das Schaffen der beiden renommierten Künstler, die seit langem zusammenarbeiten …

Günter Tuzina, Jahrgang 1951, wurde in Hamburg geboren. Nach einer Lehre als Stahlgraveur studierte er in den Jahren 1971-77 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Nach Stationen in Köln, Berlin und München lebt und arbeitet der Künstler heute wieder in Köln. Tuzina erforscht seit den 1970er Jahren die Grundprinzipien des Malens. Seine Arbeiten bestechen im Stil des Minimalismus durch ihre Einfachheit, Logik und klare Sachlichkeit. Der Künstler kombiniert Linien, Quadrate, Vierecke und Farbfelder innerhalb eines Rahmens zu einer faszinierenden Synthese zwischen Gleichgewicht und Spannung.

Jochen Niessen, Jahrgang 1959, wurde in Kaiserwerth geboren. Er lebt und arbeitet in München und in Sonnendorf bei Halfing. Seine Arbeiten auf Papier oder auch auf Leinwand vereinen Malerei und Zeichnung. Über Konventionen und die etablierten Regeln malerischer Techniken setzt sich Jochen Niessen gekonnt hinweg. Niessen zeichnet auf gemalte Flächen und bedeckt Partien seiner Bilder mit durchscheinenden oder dichten Lagen von Graphit oder Signierkreide. Er lässt so eine faszinierende, hoch differenzierte Malerei entstehen und zeigt deren materiellen Aufbau. Seine in sich stimmigen Kompositionen wirken ebenso lebendig wie konzentriert und bringen Ruhe und Ausgewogenheit zum Ausdruck.

Es sprechen zur Eröffnung am nächsten Samstag um 18 Uhr Dr. Markus Brezina, erster Vorsitzender des AK 68 und Stefan Scherer, Kurator.

Ausstellungsdauer: 4. bis 29. Mai 2014,
geöffnet jeden Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

Wolfgang Janeczka

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