„Oh mei, da Bildschirm ganz schwarz!“

So mancher Bürger wurde heute doch überrascht: Antennen-Fernsehen-Revolution

Alarm Stufe rot – oder besser schwarz – war heute bei so manchen Altlandkreis-Bürgern, als sie das TV-Programm anschauen wollten: Der 29. März 2017 geht nämlich in die Fernsehgeschichte ein – das neue Antennen-Fernsehen DVB-T2 HD hat seinen Regelbetrieb gestartet, DVB-T wurde abgeschaltet! Oliver Sturm vom Elektrofachhandel ServicePartner im Edlinger ElektroPark Weiß kommt mit Team-Kollege Eberhard Nowak heute scho a bissal ins Schwitzen – denn viele Bürger brauchen die neue Technik. Und so mancher von ihnen wurde dann doch heute überrascht: „Mia ham irgendwia ned glabt, dass des wirklich so sei werd – da Bildschirm ganz schwarz“ …


Kabel, Satellit, Internet? Nichts davon: In so manchem Haushalten im Altlandkreis wird Fernsehen ausschließlich per Antenne empfangen. Ab heute ist aber endgültig Schluss mit DVB-T: Es folgt DVB-T2 HD. Seit Monaten schon werde das ja publiziert, so Sturm, doch trotzdem seien so manche überrascht. Für den Edlinger Experten zum Thema TV kein Problem, man hilft gerne – nur „a bissal vui Arbat is heid scho …“ So mancher Bürger habe übrigens im Vorfeld auf Satellit gewechselt.

Was bedeutet DVB-T2? Es ist das Kürzel für die zweite Generation der digitalen Videoübertragung von erdgebundenem Antennenfernsehen und steht für „Digital Video Broadcasting – Terrestrial, 2nd generation“. HD bedeutet dabei „High Definition“, was übersetzt heißt: Bilder in hoher Auflösung, eben mit größter Schärfe. Beim DVB-T2 HD werden die Bilder mit 1920 mal 1080 Bildpunkten (2.073.600 Pixel) und mit 50 Vollbildern je Sekunde gesendet.

Das neue System ist also ein Sprung bei der Bildqualität. Erstmals werden die Bildsignale per Antenne in HD-Qualität gesendet, sogar in super-scharfem „Full HD“.

ARD (Das Erste), ZDF, RTL, ProSieben, Sat.1 und Vox machen den Anfang. Im Regelbetrieb sind insgesamt 40 Programme geplant, jeweils zur Hälfte von privaten Sendern und von öffentlichen rechtlichen Anstalten – welche, das kann wie beim Kabelfernsehen regional variieren.

Bleibt Antennen-Fernsehen weiter kostenlos? Nein. Die großen privaten TV-Sender werden mit DVB-T 2 HD kostenpflichtig. Die Programme öffentlich-rechtlicher TV-Sender auf DVB-T2 kosten – wie bisher – quasi so viel, wie man für den Rundfunkbeitrag ohnehin bezahlt.

Insgesamt abgesehen von der Anschaffung eines neuen, seit heute notwendigen Receivers … Denn wer ab heute über Antenne Programme kommerzieller Anbieter sehen will, braucht ein TV-Gerät oder eine Empfangsbox mit integriertem Verschlüsselungssystem für die „Freenet TV“-Plattform von Media Broadcast. Über dieses Unternehmen wird das Angebot der Privatsender vermarktet.

Media Broadcast betreibt als Dienstleister der TV-Sender die Sendetechnik für das digitale, terrestrische Antennen-Fernsehen in Deutschland.

Wer ein Gerät mit entsprechendem „Freenet TV“-Logo gekauft hat, kann damit künftig auch die verschlüsselten Privat-Sender empfangen. Falls der Fernseher nur das „DVB-T2 HD“-Logo trägt, muss ein so genanntes „CI+“-Modul nachgerüstet werden. Das Gerät wird einfach in die CI-Schnittstelle am Fernseher oder der Empfangs-Box gesteckt. Es ist für etwa 80 Euro im Handel erhältlich.

Für die Privat-Sender gibt es eine dreimonatige, kostenlose Probephase, heißt es. Danach kann ab 1. Juli 2017 nur mehr für 69 Euro pro Jahr freigeschaltet werden.

Wenn man für die privaten Sender dann nicht bezahlen möchte, wird man auf diesen Kanälen beim DVB-T2 nur Bildrauschen empfangen …

Seit 15 Jahren schon sind Oliver Sturm (Mitte) und Eberhard Nowak (Foto unten rechts) ein Team – als ServicePartner für den Bürger in den Bereichen Haushalts- und Unterhaltungselektronik, PC/Multimedia und Telekommunikation. Denn guter Service ist für die beiden Männer eine Herzens-Angelegenheit in ihrem modernen, freundlichen Geschäfts-Ambiente in Edling im ElektroPark Weiß.

Durch ausgewähltes Sortiment und individuelle, persönliche Beratung fällt es dem Kunden leichter, sich in der Fülle der Angebote zurecht zu finden und das Produkt aus zu wählen, das seinen Wünschen und Anforderungen optimal entspricht. Das Edlinger Geschäft im Fachgeschäftepark Staudhamer Straße 27 ist  d e r  Ansprechpartner für Haushalts- und Unterhaltungselektronik, PC/Multimedia und Telekommunikation.

Oliver Sturm sagt: „Als langjähriger Partner der Telekom bekommen Sie bei uns, der SP: Nowak & Sturm, auch Ihre Fragen zum Festnetzanschluss kompetent beantwortet. Ob Tarifberatung oder Tarifwechsel – wir helfen Ihnen durch den Tarifdschungel.
Auch nach dem Kauf von Geräten sind wir Ihre persönlichen Ansprechpartner und – wie gute Nachbarn – sind wir für Sie da, wenn Sie uns brauchen.“

Nowak&Sturm GmbH
Staudhamer Str. 27 im ElektroPark Weiß
83533 Edling
Oliver Sturm und Eberhard Nowak
Kontakt:
Telefon: 08071 104934
nowakundsturm@t-online.de

 

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