Nur ein Punkt fehlte zum Hunderter

Basketball: Mit einem absolut überlegenen 99:46 siegt Wasserburg bei den ChemCats

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sashaNur ein Punkt fehlte zum dritten Hunderter der Bundesliga-Saison für Wasserburgs Basketball-Damen in Chemnitz! Mit einem absolut überlegenen 99:46 (58:22) siegte der TSV bei den ChemCats und bleibt damit Tabellenführer der höchsten deutschen Liga! „Ich bin heute sehr stolz und zufrieden mit meinem Team“, so Head-Coach Georg Eichler, der einen absolut konzentrierten und fokussierten Auftritt seiner Mannschaft miterleben durfte: „Es war von der ersten Minute an klar, wer gewinnt.“

Die Gäste vom Inn lagen von Beginn an in Front und übten in der Verteidigung einen immens hohen Druck aus, so das Chemnitz im ersten Viertel nur sechs Punkte erzielen konnte, vier davon von der Freiwurflinie. Und vorne überzeugte der amtierende Deutsche Meister und Pokalsieger mit gutem Zusammenspiel und hohen Wurfquoten. Auch wenn die ChemCats in der Folge etwas besser scoren konnten, fanden sie nie ein Rezept, gegen die mannschaftlich geschlossene Leistung der Innstädterinnen, die bereits zur Halbzeit mit 36 Punkten führten.
Kleines Fazit zum Abschluss der Hinrunde: Nach der Niederlage am 3. Spieltag in Keltern – der ersten nach über 70 gewonnen Spielen auf nationaler Ebene – finden die Wasserburgerinnen nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell zueinander und gewinnen die restlichen Partien meist souverän. Schon 929 erzielte Punkte stehen dabei auf dem Konto des Tabellenführers, mit 84:60 werden die Gegner im Schnitt geschlagen. Nach der Niederlage von Saarlouis in Hannover ist der Vorsprung auf die Verfolger Saarlouis und Keltern, das allerdings ein Spiel weniger absolviert hat, auf vier Punkte angewachsen. „Nach der kurzen Vorbereitung sind wir immer besser zusammengewachsen und haben die Gegner gut im Griff“, so Georg Eichler: „Mein Dank gilt hier auch meinen beiden Videoanalysten, Hansi Brei und Christian Kaiser, die fantastische Arbeit leisten.“
Jetzt macht die Liga erst einmal für zwei Wochen Pause. Das Spiel der dritten Pokalrunde am Samstag beim USC Heidelberg, Tabellenführer der 2. Liga Süd, wird eingerahmt von zwei EuroCup-Heimspielen. Bereits am kommenden Donnerstag kann sich Wasserburg in der Badria-Halle gegen den schwedischen Vertreter Umea Platz Zwei und damit das Erreichen der nächsten Runde im internationalen Wettbewerb sichern.
Es spielten: Wumi Agunbiade (9 Punkte, 6 Rebounds), Milica Deura (12 Punkte), Katharina Fikiel (7 Punkte, 4 Rebounds), Nathalie Fontaine (12 Punkte, 6 Rebounds), Milica Ivanovic (7 Punkte, 4 Rebounds), Soana Lucet (12 Punkte, 6 Rebounds), Shey Peddy (13 Punkte, 4 Rebounds, 10 Assists), Sasha Tarasava (unser Foto oben – 17 Punkte, 5 Steals, 5 von 6 Dreier) und Birtta Worms (10 Punkte).

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