Noch’n Gedicht …

Udo Samel liest Heinz Erhardt: Die Wasserburger Theatertage werden morgen eröffnet

Unser Foto zeigt ihn links mit Benno Fürmann in einer ORF-Produktion: Udo Samel, der beliebte Schauspieler, eröffnet einmal mehr die Wasserburger Theatertage! Und zwar am morgigen Dienstag, 2. Mai – mit viel Humor! Denn im Gepäck hat er „Das große Heinz Erhardt-Buch“, aus dem er sorgfältig Ausgewähltes zum Besten geben wird. Verschmitzt und spitzbübisch begeisterte der große Entertainer Heinz Erhardt, der von 1909 bis 1979 lebte,  einst mit seinen Reimen und Wortspielereien ein Millionenpublikum. Ganz unterm dem Motto: Noch’n Gedicht  …

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Über den Schauspieler Udo Samel

Sein freundliches Gesicht strahlt die gelassene Weisheit eines optimistischen Philosophen aus, der über den Dingen steht. Andererseits spiegelt es oft einen kochenden inneren Aufruhr, der überdeckt, welche Obsessionen ihn in seinen Rollen plagen. Udo Samel kann Gnom und wild gewordenes Männlein, tragischer Liebhaber und Besserwisser, lakonischer Schelm und in sich ruhender Rabbi sein …

Udo Samel wurde 1953 in Eitelsbach bei Trier geboren, studierte Philosophie und Slawistik und wechselte 1976 an die Schauspielschule Frankfurt. Von 1978 bis 1992 gehörte er zum legendären Ensemble der Berliner Schaubühne. Er gilt als Brecht-Experte und gestaltet entsprechende literarische Abende. 1991 wurde er von den Lesern der Zeitschrift “Theater heute” zum Schauspieler des Jahres gewählt.

In Film und TV war er in rund 70 Rollen unterschiedlichster Art zu sehen, vom Kripomann Luigi Makkeroni über den vor den Nazis nach Paris geflohenen Professor Abel in der Klaus-Mann-Verfilmung ‚Der Vulkan‘ bis zum Musikprofessor in ‚Die Klavierspielerin‘ von Michael Haneke.  Seine bekannteste TV-Rolle, die ihn 1986 ins öffentliche Bewusstsein brachte, war der Franz Schubert im ZDF-Dreiteiler „Mit meinen heißen Tränen”. Er gehörte zum Ensemble von „Die Manns” und war Michail Gorbatschow im „Deutschlandspiel”.

Quelle: kino.de

Foto: ORF

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