Noch zweimal „Draußen vor der Tür“

Letzte Aufführungen des Borchert-Stücks im Theater Wasserburg

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Das Drama „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert lässt deutlich ahnen, welche Spuren ein Krieg an Tätern wie Opfern hinterlassen kann. Es ist in der Regie von Nik Mayr am Theater Wasserburg zum letzten Mal am Samstag, 21. Januar, 20 Uhr, und Sonntag, 22. Januar, 19 Uhr, im Programm.  Es spielen Hilmar Henjes, Ann-Sophie Ludwig und Frank Piotraschke (Foto).

Zum Inhalt: Beckmann kommt nach Deutschland zurück. Er will nicht mehr. Vor allem will er die Verantwortung nicht mehr. Aber in seiner ehemaligen Heimat bleibt der Kriegsheimkehrer draußen vor der Tür. Alles hat sich verändert, alles verschließt sich ihm. Er bleibt ein Flüchtling. Er würde so gern los werden, was ihn verfolgt und in seinem Kopf herum geistert. Aber sogar die Elbe spuckt ihn wieder aus.

Karten gibt es bis kurz vor Aufführungsbeginn im Internet über www.theaterwasserburg.de. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Buchhandlung Fabula und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg, beim Kulturpunkt Isen-Taufkirchen und im Kroiss Ticket-Zentrum Rosenheim. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

 

Foto oben: Verwirrte Zerstörtheit eines Kriegsheimkehrers – Frank Piotraschke als Beckmann in „Draußen vor der Tür“.

Foto: Christian Flamm

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