Noch besser in das Innere sehen

Hochmoderne Ausstattung für Endoskopie-Abteilung der RoMed-Klinik Wasserburg

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Die leitende Oberärztin Dr. Bedia Fechner und Chefärztin Dr. Dr. Petja Piehler (rechts) freuen sich in Wasserburg: Eine neue Ausstattung der Endoskopie-Abteilung sorgt ab sofort in der RoMed-Klinik Wasserburg für noch höhere Qualität und Patientensicherheit. In der Endoskopieeinheit der Inneren Abteilung werden dort jedes Jahr rund 2.000 Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes und der Gallenwege ambulanter und stationärer Patienten durchgeführt. Aktuell wurden in der Klinik elf neue, hochmoderne Endoskopiegeräte in Betrieb genommen. 216.000 Euro wurden hier investiert.

Hauptziel dieser Untersuchungen ist die Früherkennung von Tumoren sowie von Vorstufen von Tumoren im oberen und unteren Verdauungstrakt.

Es gilt, die Geschwülste so früh zu erkennen, dass gleichzeitig auch eine endoskopische Therapie möglich ist.

Die gastrointestinale Endoskopie erlaubt es, den gesamten Verdauungstrakt zu untersuchen.

„In das Innere sehen“ – so ist die wörtliche Übersetzung des Begriffes Endoskopie – ist ein Bereich der Medizin, der sich rasant entwickelt. Wesentliche technische Weiterentwicklungen ermöglichen eine verbesserte Diagnostik und Therapie von Magen-Darm-Erkrankungen.

Winzige Kameras und therapeutische Instrumente werden in Schläuchen mit einem Durchmesser in etwa so dick wie ein kleiner Finder, durch natürliche Körperöffnungen in das Innere eingeführt. Durch spezielle Zoom-Techniken und Farbfilterverfahren sind Einblicke in die Körperregionen von sehr großer Schärfe möglich. So können selbst mikroskopisch kleine Tumore erkannt und abgetragen sowie Polypen entfernt werden. „Damit können wir eine effektive Prävention des kolorektalen Karzinoms (Darmkrebs) durchführen, immerhin der zweithäufigste Tumor bei Männern und Frauen“, erklärt Chefärztin Dr. Dr. Petja Piehler.

Die spezielle Aufbereitung der neuen Geräte und die strikte Einhaltung von Hygienemaßnahmen sind selbstverständlich. Sämtliche Abläufe in der Abteilung sind nach modernsten technischen Vorgaben organisiert. So laufen Anmeldung, Befundung, konsiliarische Beurteilungen, Kommunikation mit den Stationen und den Hausärzten, sowie die Archivierung von Dateien über ein zentrales EDV-System.

Die Abteilung ist zusätzlich mit hochmodernen Ultraschallgeräten ausgestattet, die eine sehr feine Darstellung der Bauchorgane, einschließlich der Blutorgane und Blutströmungen ermöglichen.

 

 

 

 

 

 

 

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2 Gedanken zu „Noch besser in das Innere sehen

  1. Alt Wasserburger

    Auch mal an das Gehalt der Pflegekräfte denken, vor allem an das der jungen Pflegerinnen und Pfleger – bei einem Krankenhaus ohne Personal, da hilft selbst das beste Gerät nicht!

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  2. Trottmann Marietta

    Ich bin seit Jahren sehr zufrieden mit der Behandlung durch die beiden Ärztinnen! Danke!! 😎

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