Nicht bewährt: Albaner muss hinter Gitter

in Kiefersfelden: Bundespolizei nimmt gesuchten Straftäter fest

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Die Bundespolizei hat heute einen albanischen Staatsangehörigen in die Münchner Haftanstalt gebracht. Der polizeibekannte Dieb hatte seine Reise am Vortag auf der A93 beenden müssen. Er wurde per Haftbefehl gesucht.

Am gestrigen Donnerstag hatten Bundespolizisten in der Kontrollstelle in Kiefersfelden einen mit sieben Männern besetzten Kleintransporter gestoppt. Die Fahrzeuginsassen konnten sich ordnungsgemäß ausweisen. Allerdings schlug der Fahndungscomputer bei einem von ihnen Alarm. Der Albaner war im Januar vergangenen Jahres wegen besonders schweren Diebstahls vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Als Auflage hätte er 100 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten sollen. Dies hielt der Verurteilte offenbar nicht für erforderlich und setzte nach Italien ab.

Für sein Versäumnis erhält der 33-Jährige nun die Quittung. Die Bundespolizisten führten den verurteilten Dieb beim Rosenheimer Amtsgericht vor. Anschließend lieferten sie ihn in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim ein. Da er sich nicht bewährt hat, wird er dort eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verbüßen müssen.

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