Neujahrsempfang der RSA-Bank

Rechtmehring: Immobilien im Fokus - Neues Vorstandsmitglied stellt sich vor

Aus gutem Grund standen beim traditionellen Neujahrsempfang der RSA-Bank in Rechtmehring die Märkte und speziell der Münchner Immobilienmarkt im Mittelpunkt. Die Bank präsentierte ihre Erfolgszahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr und informierte die Besucher über die Bestellung eines neuen Vorstandsmitglieds zum 1. Januar 2017. Es ist Alfred Pongratz, 48 Jahre alt und aus Haag …

 

Vorstand Posch konnte rund 100 Gäste begrüßen, die der Einladung der Bank gefolgt sind. Passend zum Thema fanden Kunden aus der Immobilienbranche und andere Immobilien-nteressierte den Weg zur Bank.
Den Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr präsentierte Vorstand Rinberger. „Die Bank hat sich wieder einmal gut entwickelt, auch wenn es keine neuen Rekordzahlen zu vermelden gibt“. Die Kundenkredite wuchsen um 6,5 % auf 294 Mio. Euro, die Kundeneinlagen um 1,9% auf 224 Mio. Euro. Somit ergibt sich bei der Bilanzsumme von 323 Mio. Euro ein Zuwachs von 4,2 %, der leicht unter dem Verbandsdurchschnitt liegt.

„Wir wissen, welchen Stellenwert wir in der Region als Arbeitgeber, Ausbildungsbetrieb, Gewerbesteuerzahler und Förderer von Vereinen haben. Diesem Anspruch wollen wir auch in der Zukunft gerecht werden, und deshalb in unseren Gemeinden präsent bleiben“ so Rinberger. In den nächsten Jahren wird der Ertrag der Bank, wie bei allen anderen Banken auch, zurückgehen. Aber durch die weitere gute geschäftliche Entwicklung und die geringen Risiken der Bank wird die Durststrecke zu überwinden sein. Dies beinhaltet auch, dass sich die Bank dem geänderten Kundenverhalten anpassen muss, um zukunftsfähig zu bleiben. „Wenn nötig, gehen wir dazu unseren eigenen Weg“, so der Vorstand.

Anschließend stellte sich Alfred Pongratz aus Haag als neues Vorstandsmitglied der Bank vor. Er hat schon seine Ausbildung in der RSA-Bank gemacht und sämtliche Abteilungen durchlaufen. Die für die Tätigkeit als Vorstand erforderliche Qualifikation erwarb er 2009, und war anschließend als Prokurist für verschiedene Abteilungen der Bank verantwortlich.

Da ihm der Aufsichtsrat sein vollstes Vertrauen schenkt, bestellte er ihn ab dem 1. Januar 2017 zum neuen Vorstandsmitglied. In seiner Antrittsrede bekräftigte er den werteorientierten Weg, den die RSA geht. „Durch die Werte Menschlichkeit, Kundenorientierung, Individualität und Mitarbeiterorientierung wird die Andersartigkeit der Bank spürbar und erlebbar“, so Pongratz.

Wo andere Banken gerade den gegenteiligen Weg gehen, um die kommenden, schwierigen Jahre zu meistern, glauben wir fest daran, mit unseren Wertvorstellungen unsere Kunden zu begeistern. Deshalb sehen wir positiv in die Zukunft“, so das neue Vorstandsmitglied.

Zur Entwicklung der globalen Märkte informierte Jörg Hahn, Portfolio Manager der DZ-Privatbank Luxembourg. Er ließ es sich nicht nehmen, speziell für diesen Vortrag aus Luxembourg anzureisen. Es gebe in Deutschland und Europa eine hohe politische Unsicherheit, die durch den zunehmenden Protektionismus der Staaten, der Zinswende in den USA, des Brexit und dem Anstieg der Inflationsrate ausgelöst werde. Trotzdem würden viele wirtschaftliche Kernindikatoren in Europa und auch den USA auf eine fundierte positive Entwicklung der Wirtschaft hinweisen. Dies spreche für Investitionen, wobei natürlich einige Restrisiken bleiben würden.

Mit Spannung wurde der Vortrag von Klaus Waller, Vorstandsvorsitzender der KW AG, erwartet, da er als ausgesprochener Kenner des Münchner Immobilienmarkts gilt.

„Da der Zuzug weiter anhalten wird, liegt der Wohnungsbedarf in München in den nächsten Jahren immer noch weit über dem, was gebaut wird“, so Wallner. Des Weiteren sind die Preise in den letzten Jahren auch durch viele ausländische Investoren gestiegen, die im Großraum München eine positive Zukunft sehen.

Diese Investitionsnachfrage aus dem Ausland werde wohl weiter anhalten, da Deutschland, und insbesondere München, als wirtschaftlich sehr starker Standort gelte. Eine gefährliche Immobilienblase werde auch von Fachleuten verneint, weil dazu zu den hohen Preisen eine steigende Verschuldung der Privathaushalte, und der Bau von Wohnungen über den Bedarf hinaus nötig wäre.

Und dies sei in Deutschland nachgewiesener Maßen nicht der Fall. Trotzdem gelte bei Immobilien-Investitionen immer noch die alte Weisheit: Die drei wichtigsten Kriterien für eine Immobilieninvestition seien: Lage, Lage, Lage.
Beim anschließenden Buffet wurde noch lebhaft über die Immobilie als Anlageobjekt diskutiert.

 

 

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