Neues Zentralgebäude für Müllabfuhr

Landkreis Rosenheim plant Modernisierung des Standorts in Raubling

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lkr_logo_223x236Der Hauptstandort der Landkreismüllabfuhr in Raubling soll modernisiert werden. Der Kreisausschuss beauftragte in seiner gestrigen Sitzung die Landkreisverwaltung, Planungen zur Modernisierung beziehungsweise Erneuerung von Gebäuden aufzunehmen. Zudem sollen die erforderlichen Ausschreibungen zur Vergabe der Architekten- und Ingenieurverträge durchgeführt, die Haushaltsmittel vorausberechnet und die notwendigen Genehmigungen eingeholt werden.

Die ältesten Gebäude am Standort Raubling stammen aus den 1960-er Jahren. Die Werkstatt, Büro-, Aufenthalts- und Schulungsräume sowie die Sanitäranlagen für die Büromitarbeiter machen einen Neubau dringend erforderlich. Vorgeschlagen ist ein „Zentralgebäude“, das unter anderem Werkstatt, Waschhalle sowie Büro-, Aufenthalts- und Schulungsräume beinhaltet.

Die bestehende Werkstatt ist für die neueren Müllfahrzeuge zu klein, es fehlt an Länge, Breite und Höhe. Außerdem ist keine Abgasabsaugung vorhanden, deshalb müssen bei bestimmten Arbeiten die Werkstatt-Tore offen bleiben. Die Wasseraufbereitungsanlage für die Waschhalle ist defekt, die Fahrzeuge müssen mit Frischwasser gewaschen werden. Wegen Platzmangel mussten zwei Büroarbeitsplätze in Container verlegt werden. Auch das vorhandene Problemmüllzwischenlager ist zu klein geworden, deshalb muss eine Stoffgruppe in einer Lkw-Garage gelagert werden. Aufenthalts- und Schulungsräume sind zu klein und die Heizung ist nicht mehr zeitgemäß.

Erst im November war ein Garagengebäude mit 14 Lkw-Stellplätzen in Betrieb genommen worden. Es war der erste Schritt der dringend notwendigen Modernisierung des Hauptstandorts der Landkreismüllabfuhr in Raubling.

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