Neuer Verein in Edling: Kampfsport

„Pecus Firedragon e.V." beginnt Training am Dienstag - Markus Peter erster Vorstand

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KampfEdling/Pfaffing/Rattenbach – Es gibt einen neuen Verein in Edling: „Pecus Firedragon – anerkannte Kampfsportschulen e.V.“ In der Pizzeria Amedeo in Edling fand jetzt die Gründungsversammlung des neuen Kampfsportvereins statt. Die fünf Gründungsmitglieder (Foto) beschlossen ihre Satzung und die Eintragung in das Vereinsregister. Zum 1. Vorstand wurde Markus Peter aus Rattenbach in der Gemeinde Pfaffing gewählt. Melanie Peter-Schlichtner ist Kassier und auch Schriftführerin. „Wir haben uns dem Sport und Kampfsport, insbesondere den Kampfarten Yong-Beom-Ki-Do, Tae-Kwon-Do, Jiu-Jitsu und Hap-Ki-Do verschrieben und stehen für alle am Kampfsport interessierten zwischen fünf und 100 Jahren mit und ohne Kampfsporterfahrung offen.“ …

Pecus Firedragon kooperiert auch mit dem Fitnessstudio Benessere in Edling. Die Mitglieder des Vereins fühlen sich für die Zukunft bestens gerüstet. Das Training wird von Großmeister Markus Peter gehalten, der von der Mitgliederversammlung auch zum Vorstand von Pecus Firedragon gewählt wurde. Er blickt auf eine beinahe 30-jährige Erfahrung als Kampfsport-Athlet zurück und verfügt neben mehreren Ausbildungen als Kampfsport-Trainer über 20 Jahre praktische Erfahrung als Trainer für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Alters- und Leistungsklassen. Zu seinen größten Erfolgen zählen mehrere Vize- und Weltmeistertitel.

Warum der Verein Pecus Firedragon, den Zusatz „Anerkannte Kampfsportschulen“ trage, begründet der neu gewählte Vorstand so: „Wir wollen damit zeigen, dass wir nicht nur Mitglied in den großen Verbänden sind und noch weitere Anerkennung anstreben, sondern besonders auf die Qualifikation unserer Trainer und auf die Qualität unseres Unterrichts hinweisen. Unsere Trainer verfügen alle über Trainerscheine und besuchen regelmäßige Fortbildungs- und Qualifizierungslehrgänge. Wir unterrichten nach den neuesten sportwissenschaftlichen Standards.“

Bei allen sportlichen Erfolgen liegt der Schwerpunkt des Trainings jedoch im Bereich des Breitensports und vor allem bei der Selbstverteidigung. „Wir wollen Kindern schon in jungen Jahren beibringen, wie man sich gegen Übergriffe wehrt, wir nehmen Ängste von Frauen und älteren Menschen ernst und wir bieten Jugendlichen die Möglichkeit ihre Kräfte im Training und demjenigen, der das möchte, auch in dem einen oder anderen Wettkampf zu erproben. Der Weg in den Wettkampfsport steht dabei jedem offen, der sich dafür interessiert“, so Peter.

Offizieller Start des Trainings im Benessere-Fitnessstudio ist am Dienstag, 30. September. Seit drei Wochen findet, wie der frisch gebackene Vorstand das nennt, „inoffizielles Training“ statt.

Das Kindertraining startet ebenfalls an diesem Dienstag.

Ab Dienstag, 21. Oktober, sind alle interessierten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zum ersten zweiwöchigen Schnupperkurs (18:30 Uhr Kinder, 19:30 Jugend/Erwachsene) eingeladen. Anmelden kann man sich direkt im Fitnessstudio oder telefonisch bei Markus Peter. „Natürlich darf man bei uns jederzeit einfach so vorbeischauen und mitmachen. Normalerweise empfehlen wir erst einmal ein paarmal mit zu trainieren, um herauszufinden, ob unser Angebot auch das Richtige ist“, so Peter. Der Schnupperkurs bietet darüber hinaus einen kleinen Überblick über die Trainingsinhalte und das was einen erwartet. Es gibt Gelegenheit für Eltern und Teilnehmer Fragen zu stellen. „Selbstverständlich ist dieses Angebot für Teilnehmer kostenlos“, ergänzt Peter.

Das Training – vier Kampfstile: Selbstverteidigung und Wettkampf

Die Stile Tae-Kwon-Do und Hap-Ki-Do haben ihren Ursprung in Korea und bieten eine Vielzahl an Hand- und Fußtechniken. Darüber hinaus bieten das Hap-Ki-Do und Jiu-Jitsu, das aus Japan stammt, umfassende Hebel-, Wurf- und Abführ-/Festlegetechniken. Sowohl das Hap-Ki-Do als auch das Yong-Beom-Ki-Do lehren die Abwehr und den Umgang mit Waffen.

„Wir haben uns besonders dem Yong-Beom-Ki-Do verschrieben, weil es ein umfassendes Kampfsystem darstellt, das die Vorteile der drei vorgenannten und weiterer Systeme in sich vereint. Es wurde speziell für die Selbstverteidigung, aber auch für den Wettkampf entwickelt“ erklärt Peter.  „Im Rahmen unseres Trainings bieten wir selbstverständlich in allen vier Kampfstilen Prüfungen über unseren Verein in mehreren etablierten Verbänden an. Das macht uns nicht nur für Anfänger, sondern auch für Wiedereinsteiger, fortgeschrittene Kampfsportler und Umsteiger interessant.“

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