Neue Top-Talente Christian und Michi

Siege in München für mutige, junge Stabhochspringer - Manuel Riemer im Team Bayern

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Wolken konnten die Wasserburger Teilnehmer des großen Stabhochsprung-Events in München zwar nicht berühren – aber das lag weniger an den Leistungen der Athleten, als vielmehr an dem wolkenlosen Himmel, ein Wettkampf bei strahlendem Sonnenschein. Strahlend waren auch die Gesichter der jüngsten Teilnehmer, Christian Wimmer (zwölf Jahre alt – unser Foto) und Michi Schwarz (zehn Jahre alt – Foto unten). Beide absolvierten erst ihren zweiten Wettkampf und sprangen bereits wie die Routiniers der Szene. Furchtlos katapultierte sich Christian auf eine Höhe von 1,85 Metern, was ihm den ersten Platz bescherte. Und auch mit Michi wächst ein Talent in den Reihen der Wasserburger heran, das noch auf viele Siege hoffen lässt.

Neben seinem Mut fallen vor allem seine turnerischen Qualitäten aus, die Papa Jürgen jeden Samstag mit dem Filius trainiert.

Zu den Top-Platzierungen gab es für die beiden Sprungflöhe Medaillen, Urkunden und ein Foto mit ihren Siegsprüngen. Da hat sich der Wettkampf doch gelohnt.

Noch bevor die Mittagshitze den Athleten so richtig zusetzen konnte, beendet Ramona Forstner (auf unserem Foto zwischen den beiden Wasserburger Youngsters) ihren Wettkampf in der Altersklasse W15. Trotz ihrer Langzeitverletzung ging die 14-Jährige an den Start und belohnte sich selbst und Trainer Michi Grabl mit übersprungenen 2,55 Metern, was gleichbedeutend mit dem dritten Rang war.

Geradezu routiniert gingen die 17-jährigen Laura Kurzbuch, Amelie Schwaninger und Leo Neuhoff (Foto) an den Start.
Amelie, die erst im Winter wieder mit dem regelmäßigem Training begonnen hat, überzeugte mit neuer persönlicher Bestzeit von 2,75m (8.Platz). Auch Laura und Leo zeigten sich persönlich zufrieden. Laura bewältigte die magische Dreimetermarke und setzte sich mir übersprungenen 3,05m einen Rang vor Amelie.
Leo, der sich einer starken Konkurrenz aussetzen musste, legte einen tollen Wettkampf hin. Bis 3,55m überquerte er alle Höhen im ersten Versuch. Bei 3,65m machte er es noch einmal spannend. Im letzten Versuch überquerte er die Latte, riss aber nach der Überquerung diese mit, so dass er mit 3,55m den Wettkampf als 7. beendete.

Eine besondere Ehre wurde Manuel Riemer (Foto oben links und Foto unten in Aktion) zuteil: Im blauen Trikot für Bayern startete er beim Ländervergleich beispielsweise gegen Österreich, die Schweiz und Norwegen als internationale Konkurrenz sowie Baden-Württemberg als nationaler Gegner.


Gegen die beiden starken Norweger Lillefosse und Sondre, beide U18, hatte selbst der Kaderathlet Manuel keine Chance, obwohl er trotz anstehendem Fachabitur den Wettkampf absolvierte. Während die beiden 17-jährigen Skandinavier mit 5,30!m und 5,15m den Sieg unter sich ausmachten, landete Manuel mit guten 4,45m auf dem 9. Platz.

Während für alle Genannten der Wettkampf am Samstag beendet war, musste Max Huber am Sonntag bei tropischen Temperaturen an den Start. „Touch the sun“ war wohl eher das Motto für diesen Tag, was die Leistungen der Athleten aber nicht beeinträchtigen sollte.

3,75m (und 6. Platz) hieß es am Ende des Wettkampfs für Max Huber, der in der Woche zuvor noch beim Bayern Cup im 800m Lauf für die Wasserburger Leichtathleten am Start war. Der Lauf steckte ihm bestimmt noch in den Gliedern.
Sieger Patrick Mühlbauer, vom Ausrichterverein Gräfelfing, schaffte mit 4,15m nicht ganz das Ende der Troposphäre, fühlte sich der Sonne aber noch näher als die zahlreichen Zuschauer.
Das Gräfelfinger „Touch the clouds meeting“, initiiert von Matthias Schimmelpfennig, ist eines der größten Stabhochsprungevents in Deutschland, wo auch internationale Größen wie Malte Mohr „auf einen Sprung“ vorbeischauen. Daran teilzunehmen ist aller Ehren wert …

cp

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