Neue Schulung für Familienpaten

Kinderschutzbund informiert über Kurs im März

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Es gibt Zeiten, da fehlt in einer Familie eine Oma, eine Tante oder der hilfsbereite Nachbar. „Leider ist das heute nicht mehr selbstverständlich“, sagt Dorothée Folger-Röhle vom Kinderschutzbund Wasserburg. „Insbesondere Alleinerziehende, kinderreiche Familien oder Eltern von kranken Kindern können ein paar helfende Hände oftmals gut gebrauchen. Deshalb vermitteln wir hilfsbereite Menschen an Hilfesuchende. Und wir achten darauf, dass auch die ehrenamtlichen Helfer sich dabei wohl fühlen.“

Durch konkrete Absprachen haben die Familienpaten klare Aufgaben in klaren Zeitfenstern. Manche Paten helfen Kindern bei den Hausaufgaben, andere schieben Babys im Kinderwagen spazieren, gehen mit Kleinkindern zum Spielplatz oder kochen montags das Mittagessen. Jeder darf selbst entscheiden, welche Art Hilfe er anbieten möchte und welche nicht. Es geht darum, den Eltern Zeitfenster zu öffnen, in denen sie andere Aufgaben erledigen können.

Der Kinderschutzbund Rosenheim mit Zweigstelle in Wasserburg bildet jetzt wieder neue Familienpaten aus. Am 22. März beginnt der Kurs von Projektleiterin Dorothée Folger-Röhle. Das Projekt läuft in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Wasserburg, dem Kreisjugendamt Rosenheim und dem bayernweiten Netzwerk Familienpaten.

Informationen und Anmeldung zur Ausbildung zum ehrenamtlichen Familienpaten erhalten sie bei Dorothée Folger-Röhle unter 0170/3711775 oder per email an:

d.folger-roehle@kinderschutzbund-rosenheim.de

 

Foto Kinderschutzbund: © S. Hofschlaeger by Pixelio

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