Neue Prinzessin kommt aus Halfing

Gestern offiziell ins Amt eingeführt: Die Milchhoheit Melanie Maier

Sie repräsentiert das weiße Gold der Landwirtschaft: Melanie Maier aus Halfing wurde gestern offiziell in ihr Amt als neue bayerische Milchprinzessin eingeführt. Zwei Jahre lang wird sie nun als Image-Förderin und Sympathieträgerin der Milchwirtschaft den Kontakt zu den Verbrauchern knüpfen und verbessern. Ihr Leitmotiv ist es dabei, den Wert regionaler Milchprodukte wieder in das Bewusstsein der Kunden zu rücken.

Günther Felßner, Vorsitzender der Landesvereiningung der Bayerischen Milchwirtschaft (links), begrüßte die anwesenden Gäste zur offiziellen Einführung der neuen Milchhoheit in ihr neues Amt. Er zeigte sich glücklich darüber, dass die Prinzessin wieder aus dem Rosenheimer Umland kommt und somit ein milchwirtschaftlich orientiertes Gebiet authentisch repräsentieren kann: „Bayern hat die stärkste Milchwirtschaft Deutschlands – wir haben über 400 Käsesorten anzubieten und jede dritte, deutsche Kuh steht in Bayern.“

Auch die stellvertretende Landrätin des Landkreises Rosenheim, Andrea Rosner, beglückwünschte Maier zu ihrem neuen Amt und wünschte ihr viel Erfolg und Spaß bei einer dieser einmaligen Lebenserfahrung – immerhin repräsentiere die Milchprinzessin eines der wichtigsten und hochwertigsten regionalen Lebensmittel.

Auch Halfings Bürgermeister, Peter Böck, nutzte die Gunst der Stunde, um der bezaubernden Prinzessin der Gemeinde zu gratulieren. Besonders stolz merkte er an: „Als man mich bisher fragte, was an Halfing besonderes zu bieten hat, waren es die gute Infrastruktur, die schöne Lage und das man hier alles hat, was man zum Leben braucht. Wenn mich ab jetzt jemand fragt, sage ich: Wir haben die bayerische Milchprinzessin!“

Des Weiteren gratulierten Bezirksrat Sebastian Friesinger, der sich die „regionale Idee“ schon seit Langem auf die Fahnen geschrieben hatte, sowie die stellvertretende Kreisbäuerin des Landkreises Rosenheim, Maria Bichler.

„Die wichtigste Aufgabe der neuen Milchprinzessin ist die Kommunikation in Richtung der Verbraucher“, so Felßner. „Es ist an der Zeit, dass die skandalisierte Meinung über Milchwirtschaft und Tierhaltung ein Ende findet. Der Verbraucher soll darüber aufgeklärt werden, wo die Milch herkommt und dass er mit dem Kauf des wertvollen Produkts die regionale Landwirtschaft unterstützt. Immerhin stehen wir sowohl regional als auch international für die hohe Qualität unserer gesunden Milch und Milchprodukte.“

Für die Prinzessin ist das Amt eine Herzensangelegenheit – immerhin ist die gelernte Hauswirtschaftsmeisterin selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen und hat somit umfassendes Hintergrundwissen. Maier: „Ich freue mich auf die kommenden zwei Jahre. Das Bewusstsein der Verbraucher zu stärken und die Bedeutsamkeit regionaler Milchprodukte in den Vordergrund zu rücken – besonders auch bei jungen Leuten – liegt mir am Herzen.“ HF

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