Neue Bestleistung für Max Kurzbuch

... gestern im Stabhochsprung vor spektakulärer Kulisse am Tegernsee

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max kurzbuchMittlerweile erreicht er die Höhe eines Einfamilienhauses! Eine neue Bestleistung meldet Wasserburgs Leichtathletik-Abteilung für Talent Max Kurzbuch im Stabhochsprung, gestern erzielt beim einzigartigen Ambiente des Stegspringens in Rottach-Egern! Der Anlauf zur Hochsprunganlage erfolgt über einen schmalen Bootssteg, der wiederum in den Tegernsee führt, die Anlage selbst ist direkt auf dem See installiert. Der Springer hat also bei der Lattenüberquerung das Gefühl, in die kühlenden Fluten zu springen. Offensichtlich taugt dem 17-jährigen Max ein derart spektakuläres Umfeld …

.. und war nicht irritiert dadurch, um seine Bestleistungen abzurufen, die seit gestern nun auf 4,40 Meter festgesetzt ist.

Kontinuierlich steigerte sich der 17-jährige Gymnasiast damit im Saisonverlauf, wenn auch lange die 4,20 Meter seine „Schicksalshöhe“ zu sein schien. Endlich, bei strahlendem Sonnenschein und einmaligen Bedingungen gelang es ihm, die Barriere zu überwinden und eine neue Saisonhöchstleistung zu erzielen.

Dass dieses Sportevent zu Glanzleistungen verleitet, bewies der spätere Sieger Julian Meurer, der mit seinem Siegsprung von 4,70m auch die hohe Qualität des Wettkampfs verdeutlicht. Max wurde mit seiner persönlichen Bestleistung „lediglich“ Vierter im Feld.

Das besondere Flair der Veranstaltung genossen auch Laura Kurzbuch und Daniela Weichselgartner. Trotz Problemen mit der Achillessehne, die keinen optimalen Anlauf gewähren, schaffte Laura es mit einem Sprung über 2,70m auf den fünften Rang.

Daniela überzeugte das Trainergespann Grabl/Kurzbuch mit stabilen und technisch sauberen Sprüngen bis zu einer Höhe von 3,00m, womit sich die Bad Endorferin vor Laura auf den 4. Platz etablierte.

Während die einen das Gefühl „ins Wasser zu springen“ als besonderen Nervenkitzel empfinden, fühlen sich andere Sportler derart irritiert, dass das automatische Anlauf-Absprung-Landung-System nicht recht funktionieren mag. So geschehen bei Nils Focke, der den Tag sichtlich enttäuscht mit einem „Salto nullo“ beenden musste. Vielleicht konnte er ja das anschließende Bad im angenehm kühlen Tegernsee gestern wenigstens noch genießen ….

cp

 

 

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