Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser

Landratsamt informierte über Sofortmaßnahmen

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Landkreis – Sofortmaßnahmen für ein mögliches zweites Hochwasser im Sommer – darüber wurde heute im Landratsamt informiert. Weil: Ein zweites Hochwasser in diesem Jahr – nicht wirklich unwahrscheinlich, hieß es von offizieller Behörden-Seite. Landrat Josef Neiderhell, der Katastrophen-Einsatzleiter Ronald Zillmer und Paul Geisenhofer, der Leiter des Rosenheimer Wasserwirtschaftsamtes tauschten sich aus. Es sei Zeit, schnell zu handeln.

Die Rede war in erster Linie von sogenannten Spundwänden, die bereits an der Mangfall im Bereich der Rosenheimer Klepperstraße existieren. Nun sollen welche im Bereich der beiden Brücken in der Ludwigsstraße in Kolbermoor gebaut werden. Eine Länge von 450 Metern sei angedacht – man habe das Wort vom Bayerischen Umweltminister, Marcel Huber, dass dafür Gelder da seien.

Zudem sollen jetzt Bäume in den Deichbereichen in Kolbermoor gefällt werden – denn ein Bewuchs habe auf den Deichen nichts verloren. Da könnten die Bäume noch so schön ausschauen – bei einem Hochwasser fallen sie ins Wasser und das Wasser stauen sie so weiter auf, weil die Stämme alles verstopfen, war die Meinung.

Paul Geisenhofer empfahl zudem Wildholzrechen – sie hätten an der Leitzach bei Naring und an der Mangfall in Westerham  insgesamt 100 Kubikmeter Holz zurückgehalten, das wohlmöglich Brücken und Wehre verstopft und Wasser in die Wohngebiete gedrückt hätte.

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