„Musterbeispiel gelungener Integration“

Bundestagsabgeordnete Ludwig im Kindergarten St. Konrad

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Kindergarten1_kWasserburg – „Ein Musterbeispiel an gelungener Integration“ – dieses Fazit zog die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig nach ihrem Besuch im katholischen Kindergarten St. Konrad in Wasserburg. Dabei haben die Leiterin Christine Kaiser und ihre 13 Mitarbeiterinnen keine leichte Aufgabe. Fast die Hälfte der fast 80 Buben und Mädchen haben einen Migrationshintergrund. Ihre Eltern stammen aus Russland, der Türkei, Portugal, Serbien, Kasachstan oder dem Kosovo. „Da müssen wir erst uns einmal mit Zeichensprache verständigen“, berichtete Christine Kaiser der heimischen Wahlkreisabgeordneten.

„Doch dann gewöhnen sich die Kinder schnell in die Gruppen ein.“ Das liegt nicht nur an der Freude, mit der die Buben und Mädchen den Kindergarten besuchen. „Es sind die Eltern, die großen Wert darauf legen, dass ihre Kinder Deutsch lernen, auch wenn sie es selbst kaum sprechen. Sie sind voll motiviert und arbeiten gut mit.“ Dabei spielt es für die ausländischen Eltern keine Rolle, dass es sich um einen katholischen Kindergarten handelt. „Die Kinder machen alles mit, und die Eltern unterstützen das, auch wenn sie keine katholischen Christen sind“, so Christine Kaiser. „Die Buben und Mädchen feiern mit uns Weihnachten, und sie machen bei anderen Festen mit, so etwa beim St. Martinszug.“ Eine Erzieherin kümmert sich gruppenübergreifend 240 Stunden im Jahr um die Sprachförderung.

„Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, welch eine wichtige Rolle ein Kindergarten heute spielt“, betonte Daniela Ludwig. „Er ist längst zu einer Bildungseinrichtung geworden und für die Integration der Kinder mit Migrationshintergrund unerlässlich. Vor allem aber beweist der Kindergarten St. Konrad allen Skeptikern, dass die meisten unserer ausländischen Mitbürger integrationswillig sind.“ Die CSU liege deshalb mit ihrer Forderung richtig, den Eltern die volle Wahlfreiheit bei ihrem Erziehungsmodell für ihre Kinder zu lassen. „Der Staat darf Eltern nicht bevormunden. Sie wissen selbst am besten, was gut für ihre Kinder ist. Die Eltern sollten frei ihr Erziehungsmodell wählen und, egal wie sie sich entscheiden, dann die bestmögliche staatliche Unterstützung bekommen. Auch unsere ausländischen Mitbürger wissen, was das Beste für ihre Kinder ist. Wie verantwortungsvoll sie damit umgehen, zeigt der Kindergarten St. Konrad in Wasserburg.“

Foto: MdB Daniela Ludwig (3.v.r.) mit den Kindern, Kindergartenleiterin Christine Kaiser (l.) und der langjährigen früheren Kindergartenleiterin Elisabeth Fischer (r.).

 

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