Mittelschule wird „Umweltschule in Europa“

Wasserburg: Hohe Auszeichnung am kommenden Freitag durch Umweltministerin Scharf

image_pdfimage_print

logoIm Einsatz für die Umwelt wird von den Schülern und den Fachlehrkräften an der Mittelschule in Wasserburg ganz erhebliches zusätzliches Engagement abverlangt – deshalb erhält die Schule nun unter dem Vorsitz der bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf das Prädikat „Umweltschule in Europa“! Der Festakt dazu ist am kommenden Freitag im Gymnasium in Dorfen, wie heute am Mittwochabend mitgeteilt wird. Damit wird die Wasserburger Mittelschule Teil eines großen Netzwerkes von Schulen, die sich besonders um die Umweltbildung verdient gemacht haben und in diesem Sinne auch in Zukunft kooperieren wollen.

„Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt“ steht als eines der obersten Bildungsziele für bayrische Schulen im Erziehungs- und Unterrichtsgesetz: Doch wie setzt man das um?
Die Mittelschule Wasserburg bemüht sich seit langem, durch zahlreiche außerunterrichtliche Aktivitäten die Bildung für nachhaltige Entwicklung zu fördern …

Energiesparprojekt, Fahrradwoche, Handysammelaktion, solares Rühreierbraten, Bau von Fledermauskästen, Teilnahme an der Aktion „eßbare Stadt“ – oft ist es das, was neben dem eigentlichen Unterricht stattfindet, was sich im Bewußtsein der Schüler einprägt.

Als neuestes Projekt werden nun in Zusammenarbeit mit dem BUND Naturschutz nach und nach im Stadtbereich die heimischen Bäume mit QR- Code versehen, so dass man mit dem Smartphone mit selbst erstellten Schülerdokumentationen auf der Plattform Youtube verlinkt wird.

Dies dient vor allem der Schulung der technischen Kompetenzen im Fach Wirtschaft, vermittelt jedoch ganz nebenbei botanische Grundkenntnisse.

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