Mit zwei Promille Polizisten angegangen

Heute kurz nach Mitternacht: Mann wollte Lokal in Wasserburg nicht verlassen

image_pdfimage_print

Weil ein betrunkener Gast ein Lokal in der Wasserburger Altstadt nicht verlassen wollte, musste heute am Mittwoch kurz nach Mitternacht eine Streife der Wasserburger Polizei anrücken. Den Beamten gegenüber verweigerte der Mann die Angabe seiner Personalien, weshalb er zur Überprüfung seiner Identität mit zur Dienststelle genommen wurde. Mit zunehmender Aggressivität habe der Mann auch hier jede Kooperation mit den Beamten verweigert – er habe plötzlich auf das Mobiliar eingetreten und sei die Polizisten angegangen …


Erst mit Unterstützung weiterer Kräfte habe man den Mann beruhigen können.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.

Es wurde ein Verfahren wegen Widerstand, Bedrohung, Sachbeschädigung und Beleidigung eingeleitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 Gedanken zu „Mit zwei Promille Polizisten angegangen

  1. „Es wurde ein Verfahren wegen Widerstand, Bedrohung, Sachbeschädigung und Beleidigung eingeleitet.“

    Und?
    Hat doch für den Null Folgen.

    Möchte ein Wirt so einem den Zutritt zum Lokal verwehren, hat das viel mehr negative Folgen für diesen Wirt als die im Artikel genannten Anzeigen. Was will man dem denn tun oder nehmen.
    Die Anzeige ist im Grunde für den Reißwolf geschrieben und das wissen die Polizisten auch.

    Zu 100 Prozent anders wäre es, würde der Wirt so einem den Zutritt verwehren. Da werden alle Möglichkeiten die das Gesetz hergibt ausgereizt. Zum Beispiel Anzeige wegen Diskriminierung, die dann auch Folgen hat !

    27

    9
    Antworten
    1. Was will man dem denn tun oder nehmen? Schwer zu sagen, denn weder der Artikel hier noch der auf wasserburg24 (vermutlich basierend auf dem gleichen Polizeibericht) gibt genügend Erkenntnisse über den Betrunkenen und seinen sozialen Status her. Auch kann man ohne näheres Wissen nicht beurteilen, ob der Wirt bei einem verwehrten Zutritt möglicherweise der Diskriminierung beschuldigt worden wäre – denn dazu hätte ja der Abgewiesene erst einmal irgendwelche speziellen Merkmale, anhand derer er zu diskriminieren gewesen wäre, aufweisen müssen. Also entweder hat der Alfred ganz viel Insiderwissen, an dem er uns nicht teilhaben lässt oder aber er interpretiert da schon wieder unglaublich viel rein, was nirgends geschrieben stand. Ich gehe hingegen (völlig unbeleckt von irgendwelchem Insiderwissen) erst einmal davon aus, dass eine Verurteilung wegen der aufgezählten Delikte durchaus folgen- und lehrreich für den Betroffenen werden kann.

      15

      6
      Antworten