Mit Spendenlauf alles übertroffen

Mehrgenerationenhaus dankt Schülern, Lehrern und Eltern der Realschule

image_pdfimage_print

Auch in diesem Jahr haben die Schüler der Anton-Heilingbrunner-Realschule das Engagement der Bürger beim Wasserburger Lauf übertrumpft: Mit ihrem eigenen jährlichen Spendenlauf haben sie fast 4.400 Euro für das Mehrgenerationenhaus (MGH) Wasserburg erlaufen und damit die Spendensumme des Stadtlaufs getoppt!

Stolze 6.754 Kilometer haben die rund 1.200 Schüler an einem Tag im Mai zurückgelegt.
Auch viele Lehrer hatten an diesem Tag ihr Sport-Outfit übergezogen und sich bemüht, neben ihren Schülern eine gute Figur zu machen und die Marke von zehn Runden zu knacken. Die Laufstrecke führte vom Sportplatz der Realschule ein Stück am Inn-Damm entlang und über das Schulgelände wieder zurück.

Schüler und Lehrer traten klassenweise in Blöcken an und bekamen dafür jeweils zwei Stunden unterrichtsfrei. Pro gelaufener Runde spendeten zumeist die Eltern einen bestimmten Betrag. Die Stimmung war ausgelassen, das Mehrgenerationenhaus beteiligte sich mit einem Versorgungsstand.

Besonders großen Dank richten die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Rosenheim Anna-Maria Ehrlicher und die Leiterin des Mehrgenerationenhauses Maria Hessdörfer an den Schuldirektor Markus Hösl-Liebig und Bernhard Pötzel, Leiter der Fachschaft Sport, durch deren tolles Engagement der Sponsorenlauf heuer bereits zum siebten Mal stattfinden konnte.

 

Foto (von links): Bernhard Pötzl, Maria Hessdörfer, Anna-Maria Ehrlicher, Schulleiter Markus Hösl-Liebig. Fotos: © Anton-Heilingbrunner-Realschule.

 

Das gesammelte Geld fließt zum Teil direkt wieder zurück zu den Wasserburger Schülern. Das Mehrgenerationenhaus organisiert wie jedes Jahr einen Teil der Ferienbetreuung und kann dank der Spenden auch besondere Ausflüge, wie zu den Kängurus nach Amerang anbieten. Weitere Projekte des MGH, die vom Benefizlauf profitieren sollen, sind unter anderem neue Deutschkurse speziell für Flüchtlings-Mütter, eine kostenlose Hausaufgabenbetreuung für Grundschüler, die Pflege des interkulturellen Gartens an der Anton-Woger-Straße im Stadtteil Burgau, multikulturelle Kochkurse und das kostenlose Kinderkino, das im Herbst wieder startet.

Mehr Informationen über die Arbeit des Mehrgenerationenhauses Wasserburg, dessen Träger der Kinderschutzbund Rosenheim ist, gibt’s unter:

www.mehrgenerationenhaus-wasserburg.de

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

5 Gedanken zu „Mit Spendenlauf alles übertroffen

  1. Ein schönes Ergebnis für das Mehrgenerationenhaus.
    Für mich als betroffene Mutter hat die Veranstaltung aber einen leicht bitteren Nachgeschmack. Ich werde jedes Jahr „gezwungen“ meine Kinder bei diesem Lauf zu sponsern.
    Und da ich noch ein Kind in Edling an der Schule hab, sponsere ich da auch noch den Lauf für ein Leben.
    Natürlich tun mir die Beträge nicht arg weh, aber ich würd mir doch trotzdem gerne selber aussuchen, welche Projekte ich unterstütze.
    Und dass ich als nicht Wasserburgerin von den Angeboten des Mehrgenerationenhauses profitiere, glaub ich nicht.

    13

    9
    Antworten
    1. Bei den Angeboten des MGH wird meines Wissens nicht nach Herkunft unterschieden. Jede(r) kann teilnehmen. Bei mir im Angebot „Schach für Kinder und Jugendliche” sind Kinder aus Griesstätt, Vogtareuth, Amerang, Albaching, Penzing, Rott, … Aus Wasserburg sind auch welche dabei.

      9

      0
      Antworten
    2. Auch eine Mutter

      Hallo, mir geht es hierbei genauso…. und so ähnlich ist es an Weihnachten da bastelt/backt man zusammen mit den Kindern, da viele Lehrer während dem Unterricht keine oder wenig Zeit haben und wer kauft anschließend beim Weihnachtsbasar die tollen selbst gespendeten Artikel?? Wieder die eigenen Angehörigen des Kindes…also doppelt gespendet.
      Hierzu muss ich auch sagen, dass einem das spenden quasi aufs Auge gedrückt wird. Was ich gut finde, wenn das Geld dazu hier im Lande bleib und die Kinder Spass daran haben.

      10

      3
      Antworten
  2. DeOana+DeAndern=MiaOlle

    Aber seid doch mal ehrlich, ihr Mütter…
    Ist des nicht bei jedem Vereinsfest im Ort genauso?
    Mann/Frau engagiert sich ein Fest zu organisieren, aufzubauen, zu backen/kochen, abzuhalten, und hinterher wieder aufzuräumen.
    Und wer kauft dann ein? Wieder die sie sich engagieren
    Es sind auch da vergleichbare Vorgänge….
    Lieber „spende“ ich im Ort, bzw. in der Umgebung für ein Projekt als an der Haustür oder auf der Straße für irgendwas….
    Und …. ich habe auch drei Kinder …

    9

    1
    Antworten
  3. Spendenlauffan

    Liebe Frau Mutter,
    wenn Sie nicht spenden wollen, dann lassen Sie ihr Kind eben bei dem Spendenlauf einfach nicht mitlaufen, das ist Ihre freie Entscheidung, niemand – auch keine Schule – kann sie zwingen gegen ihren Willen Geld zu spenden.
    Ich frage mich allerdings wie viele soziale Projekte der Durchschnittsdeutsche und im diesem Falle auch Sie im Jahr aus eigenem Antrieb unterstützt. Ich vermute mal die Zahl geht gegen null.
    Viele soziale Projekte sind in ihrer Finanzierung aber auf öffentliche Hilfe angewiesen – Frauenhäuser, Suchtberatung, Erziehungsberatungsstellen finanzieren sich zu einem großen Teil aus Spenden. Ich für meinen Teil möchte nicht in einer Welt leben, in der solche sozialen Errungenschaften aus Geldmangel nicht mehr angeboten werden können.
    Kindern ein Gefühl für soziale Verantwortung zu vermitteln ist zudem ein Aufgabenbereich von Schulen. Insofern ist es aus meiner Sicht äußerst erfreulich, dass die Realschule in Wasserburg diesen Erziehungsauftrag ernst nimmt und ihn so gut erfüllt.
    Im Übrigen handelt es sich bei einer Spende nicht etwa um einen Mitgliedsbeitrag, bei dem die Investition indirekt als Leistung wieder an den Beitragszahler zurückfließt, sondern um Geld das man uneigennützig für soziale Zwecke aufbringt. Das scheinen Sie zu verwechseln.
    Viele Grüße,
    Der Spendenlauffan

    3

    5
    Antworten