Mit reduzierter Reisegruppe in den hohen Norden

Wasserburg als klarer Favorit zu abstiegsbedrohten Panthers Osnabrück

image_pdfimage_print

TinaWasserburg – Den Vergleich mit dem FC Bayern auf fußballerischer Ebene hatten wir schon? Gut. Aber als hoher Favorit jedenfalls gehen die Wasserburger Basketball-Bundesliga-Damen am Faschingssonntag auf die weiteste Reise der Hauptrunde – zur Partie des 19. Spieltages zu den girolive Panthers nach Osnabrück. Beim Tabellenvorletzten des Basketball-Oberhauses wäre ab 16 Uhr alles andere als ein Sieg für das Team vom Inn eine große Überraschung. Bereits das Hinspiel in Wasserburg konnte deutlich mit 92:66 gewonnen werden.

Doch Vorsicht ist immer geboten, meint auch Coach Bastian Wernthaler: „Wir sind natürlich klarer Favorit. Osnabrück kann sich aber, wenn man ihre exzellenten Einzelspieler gewähren lässt, zuhause in einen Rausch spielen. Wir müssen hochkonzentriert agieren. Mit 80 Prozent kann man gegen ein vom Abstieg bedrohtes Team nicht gewinnen.“ Verzichten muss der Trainer neben der langzeitverletzten Anita Teilane weiterhin auf Vera Perostiyska und Rebecca Thoresen, die mit Achillessehnen-Problemen zu kämpfen haben.

Mit auf die Reise geht Tiina Sten (Foto), die allerdings nur beschränkt eingesetzt werden kann, da sie die ganze Woche mit einem Infekt das Bett hatte hüten müssen.

Die Gastgeberinnen aus Niedersachsen liegen nach dem Krimi-Sieg vom letzten Spieltag in Nördlingen wieder auf dem elften Rang, nachdem zuvor eine Serie von zehn Niederlagen in Folge Osnabrück bis auf den letzten Platz zurückfallen ließ. Damit stehen die Panthers zwar immer noch auf einem Abstiegsplatz, haben aber die Hoffnung auf Klassenerhalt bei einem Rückstand von vier Punkten auf das Trio Freiburg, Nördlingen und Oberhausen noch nicht ganz aufgegeben.

Dabei baut Trainer Christian Kaiser vor allem auf sein US-amerikanisches Trio Alison Schwagmeyer, Kendall Rodriguez und Vanessa Abel, die alle im Schnitt zweistellig punkten. Alles steht und fällt aber mit der ehemaligen Wasserburgerin Jessica Höötmann, die 13,2 Punkte und 5,0 Rebounds pro Partie holt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.