Marienplatz: Auch WFV nimmt Stellung

„Wieder fallen Parkplätze weg" - Unterstützung für Antrag von CSU und Wasserburger Block

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Der Wirtschafts-Förderungs-Verband (WFV) der Stadt Wasserburg hat jetzt Stellung zum Antrag der CSU in Sachen Umgestaltung des Marienplatzes genommen.  Man plädiere ebenfalls dafür, die Planungen nochmals komplett zu überdenken, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Vorstandschaft des WFV stehe schon alleine deswegen einstimmig hinter dem Antrag der Fraktion CSU und Wasserburger Block, „weil durch die jetzige Planung wieder unnötig viele Parkplätze für Kunden und Besucher der Stadt wegfallen.“

„Nachdem sich der Stadtrat erst vor kurzem erstmals für die Einführung von Gebühren in den Wasserburger Parkhäusern entschieden hat, wäre das jetzt das nächste negative Zeichen in Richtung Kundenfreundlichkeit in der Altstadt. Parkplätze sind für unseren Einzelhandel essentiell wichtig. Der WFV wird um jeden einzelnen kämpfen.“ Außerdem koste der Umbau unverhältnismäßig viel Geld.

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10 Gedanken zu „Marienplatz: Auch WFV nimmt Stellung

  1. Schade, dass immer nur hauptsächlich auf die Parkplätze geschaut wird. Barrierefreiheit für Fußgänger und eine schöne optische Gestaltung würden die Altstadt an dieser Stelle meiner Meinung nach viel mehr aufwerten.

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  2. Kopfschüttelnder

    Unmittelbar auf der anderen Seite des Inns gibt es zwei Parkhäuser, dazu die Parkplätze am Gries, unter der Rampe und das zweite Parkhaus an der Überfuhrstr. Aber den Geschäftsleuten fällt nichts Besseres ein als immer ausgerechnet jene zu hofieren, die nicht in der Lage sind ihre Einkäufe zu erledigen wenn sie dafür mal ein paar Meter laufen müssen.
    5 Behindertenparkplätze am Marienplatz wären völlig ausreichend. Mit dem restlichen Platz liesse sich dann was Sinnvolles anfangen. Vor einem der Lokale zu sitzen während ununterbrochen Autos und Motorräder an einem vorbeifahren ist jedenfalls auch nicht optimal.

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    1. Welche zwei parkhäuser auf der anderen Innseite????? Da gibt es bloss 1 parkhaus das andere ist nur für H&M kunden.

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      1. Kopfschüttelnder

        Wie kommen Sie denn darauf? Ich habe da schon einige male geparkt, war aber in meinem Leben noch nie bei H&M.
        Blöd ist nur, dass nur 1 Stunde kostenlos geparkt werden kann, ist also nur für schnelle Einkäufe attraktiv.

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  3. Was ich nicht verstehe: der WFV meint, dass „… durch die jetzige Planung wieder unnötig viele Parkplätze für Kunden und Besucher der Stadt wegfallen.“ – Was heißt hier „wieder“, bitteschön? Wann und wo sind denn zuletzt wie viele Parkplätze weggefallen? Durch die Parkhausgebühren fällt ja kein einziger weg, es werden nur welche gebührenpflichtig – und auch das erst nach 4 Stunden kostenloser Parkzeit.
    Aber anscheinend können es sich unsere Einzelhändler locker leisten, auf die Einnahmen von Rollatorfahrern, Rollis und Kinderwagenschiebern zu verzichten. Und das in einer Stadt, die wie jede andere vom demographischen Wandel betroffen ist und die auf Stadtgebiet noch einige Einrichtungen für Menschen mit Behinderung hat.

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  4. Läuft doch eh jeder innen, also kein Grund was zu ändern.

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  5. Was ich intresant finde ist das hier immer wieder von Parkgebühren gesprochen werden. Und das der arme Kunde keine Kosten haben darf und vorallem in der Stadt selber zuwennige sind.
    Schaut doch mal Trostberg, da gibt es genügend Parkplätze und da darf man sogar eine Stunde kostenlos Parken. Und was bring das? nichts die Stadt ist fast Tod.

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    1. Christian Huber Beitragsautor

      Ja, mittlerweile ist Trostberg ein mahnendes Negativbeispiel, weil da in den letzten Jahren genau die Fehler gemacht wurden, die jetzt in Wasserburg gemacht werden. Christian Huber, für den WFV

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  6. Wie war es damals in der Ledererzeile, wo auf kosten von ein par Autoparkplätze die Gehsteige verbreitert wurden, die Autos auf der Innkaufhausseite nur noch längs parken durften. Aufschrei!!!!! Und, schön ist es geworden. Die Geschäftsleute haben mehr Platz für ihre Verkaufsständer, die Laufkundschaft hat Platz an den Schaufenstern mal stehen zu bleiben. Das ist zwar nicht zu vergleichen mit der Situation gegenüber dem Rathaus, zwischen V und Tränkgasse, aber machbar wär es hier auch. 2-3 Parkplätze nur zum Be- und Entladen, eine Zebrastreifen und Gut ist es.

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  7. Sabine Aschekowsky

    Schön allein reicht nicht.
    Für ein schöneres Einkaufserlebnis in Wasserburg wäre es sicherlich sinnvoll, zu bestimmten Zeiten den inneren Bereich der Stadt für Autos zu sperren (z.B. versuchsweise samstags), Bummeln (auch mit Rollator, Kinderwagen…) und sich Inspirieren lassen würde dann weitaus mehr Spaß machen. Dann müssten jedoch im „äußeren Gürtel“ und in den 2 (3) Parkhäusern, + am Gries und an der Rampe ausreichend Parkplätze vorhanden sein. Keiner spricht davon, dass die Rampe in näherer Zukunft bebaut wird. Diese Parkplätze fallen dann also auch weg. Wenn wir auch im „Außengürtel“ der Stadt keine Parkplätze mehr haben, wird genau das selbe wie in Trostberg passieren. Alle Läden (und auch Arztpraxen!) wandern auf die grüne Wiese, da können dann nicht nur die Kunden sondern auch die aus der Peripherie einfahrenden (Teilzeit)-Angestellten kostenlos parken. Patient Altstadt tot, allenfalls Museumsstadt mit Gastronomie. Wir müssen also eine ausgewogene Mischung an optischer Schönheit und Zugänglichkeit der Stadt finden.

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