Männer versteckten sich unterm Bett

Bundespolizei Rosenheim nimmt junge Frau aus Nigeria als Schleuserin fest

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bundespolizei_bahnhofDie Bundespolizei Rosenheim ermittelt gegen zwei mutmaßliche Schleuser, die am Wochenende festgenommen wurden. Es handelt sich um einen 35-jährigen Pakistaner und eine 24-jährige Nigerianerin. Sie brachten jeweils zwei Landsleute über die Grenze. Endstation Rosenheim: Im Nachtzug aus Mailand kontrollierten Beamte am frühen Sonntagmorgen die Reisenden eines Schlafwagens. Bei der Kontrolle im Abteil einer Frau aus Nigeria fanden die Polizisten unter dem Bett der 24-Jährigen einen Mann …

… und unter einem weiteren Bett einen weiteren Mann. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um Landsleute der Nigerianerin. Die Männer, 22 und 30 Jahre alt, verfügten nicht über die erforderlichen Papiere für die Einreise in die Bundesrepublik. Das Trio wurde in Rosenheim der Bundespolizei übergeben.

Dort gehen die Ermittler davon aus, dass die junge Frau die unerlaubten Einreisen ihrer Begleiter mit organisiert hat. Auf sie kommt voraussichtlich schon bald ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern zu.

Damit muss auch ein pakistanischer Staatsangehöriger rechnen. Der Mann wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag von Bundespolizisten in der Kontrollstelle bei Kiefersfelden kontrolliert. Er saß am Steuer eines in Italien zugelassenen Wagens. Zwei weitere Pakistaner befanden sich ebenfalls in dem Pkw.

Im Gegensatz zu ihrem Fahrer, der gültige italienische Papiere hatte, konnten sich die 38- und 33-jährigen Begleiter nicht ordnungsgemäß ausweisen. Wie sich herausstellte, hatten sich die beiden in der Vergangenheit schon einmal längere Zeit in Deutschland aufgehalten. Sie wurden daher zur Klärung ihres weiteren Verbleibs im Land an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet.

Der 35-jährige Fahrzeugführer hingegen befindet sich auf richterliche Anordnung hin inzwischen in der Justizvollzugsanstalt Traunstein in Untersuchungshaft.

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