Ludwig kommt nach Wasserburg

Bundestagsabgordnete steht heute um 13 Uhr an den Markthallen Rede und Antwort

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Am heutigen Freitag ab 13 Uhr ist die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (hier mit CSU-Stadtrat Wolfgang Schmid) am Infostand der CSU vor den Wasserburger Markthallen. Bis 15 Uhr können sich Interessierte mit Ludwig und den CSU-Stadträten austauschen.

 

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14 Gedanken zu „Ludwig kommt nach Wasserburg

  1. Ernsthaft? Die CSU macht Wahlkampf? Dachte schon die gibt’s in Wasserburg gar nicht. Einzig Grüne und Linke sind immer wieder mit Ständen vertreten.

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    1. Wolfgang Schmid

      Aber natürlich gibt’s uns. Gerne lade ich Sie auf einen Ratsch zu unserem nächsten Infostand am kommenden Samstag, 16.9. 10 Uhr an gleicher Stelle ein. Dann müssen Sie allerdings mit mir vorlieb nehmen, Frau Ludwig kommt erst wieder am Freitag, den 22.9. 👍

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      1. Schön, dann können die WasserburgerInnen bald fragen, weswegen sie gegen die Ehe für alle im Bundestag gestimmt hat. Oder warum Dachdecker erst weit nach 60 in Rente gehen sollen, oder warum 42% der Neueinstellungen nur noch befristet sind. Oder warum über ein viertel der befristet Beschäftigten unter 35 Jahren in Vollzeit weniger als 1100€ verdienen (schlechte Rente garantiert). Oder ob eine Politik die vermögende schützt, weiter nachhaltig sein kann, besitzt doch das reichste tausendstel der Bevölkerung in Deutschland 17,3% des Nettovermögens. 2,9 Millionen Kinder in Deutschland sind von Armut betroffen. 25% der Beschäftigten arbeiten im Niedriglohnsektor der Arbeitsmarktreformen von CDU/CSU und SPD wegen. Die Leiharbeit liegt auf Rekordniveau und deren Einkommen liegen im Schnitt bei 1700€. Das sind im Durchschnitt 1200€ weniger gegenüber derer die nicht in Leiharbeit sind. Wobei Leiharbeiter bei BMW beispielsweise die gleiche Arbeit tätigen wie festangestellte. Insgesamt ist festzustellen, dass die unteren 40% der Einkommen tatsächlich sinken und ausnahmslos die oberen Einkommen steigen und es gäbe noch viel zu öffentlicher Daseinsvorsorge zu sagen, die sich im glanze von Privatisierungsmaßnahmen sonnen soll. So spaltet man die Gesellschaft, so erklärt sich u.a. die AfD, so erklärt sich Politikverdrossenheit, weil unten nichts oder wenig ankommt. Das die billigen Ablenkungsmanöver der CSU, wie die Themenschwerpunkte im Wahlkampf Sicherheit, Flüchtlingsthematik, Linksextremismus teils schwer zu durchschauen sind, weil sie auf emotionalen Situationen beruhen, wird schamlos ausgenutzt für ein weiter so mit der liberalen Wirtschaftspolitik. Flexibilisierung, Vergleichzeitigung und Verdichtung von Arbeit wären solche wirtschaftspolitischen Ziele die real umgesetzt werden. Stichwort Werkverträge. Gerade zum Thema Verdichtung von Arbeit fällt mir ein 150 Jahre altes Zitat ein: „Du zahlst mir eintägige Arbeitskraft, wo du dreitägige verbrauchst. Das ist wider unsren Vertrag und das Gesetz des Warenaustausches. Ich verlange also einen Arbeitstag von normaler Länge, und ich verlange ihn ohne Apell an dein Herz, denn in Geldsachen hört die Gemütlichkeit auf.“ K.M.

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        1. Das nennt man Marktwirtschaft. Die Unternehmen haben Schwierigkeiten gute Leute zu finden und bieten den wenigen guten mehr Geld, damit sie doch bei ihnen arbeiten. Anders gibt es schlecht ausgebildete und vom Sozialstaat verwöhnte Leute wie Sand am Meer, die ihre Arbeit immer günstiger anbieten müssen. Hinzu kommen Millionen Asylsuchende, die (und das gibt sogar die Politik zu) eher schlecht als gut ausgebildet sind.

          Die Bauern machen vor, was den Arbeitern hierzulande in Kürze blühen wird. Produzieren Übermenge mit Preisverfallsgarantie und bekommen Zuschüsse, damit sie noch billiger verkaufen können oder noch mehr und noch günstiger produzieren können.
          So wird es eben bald Sozialleistungen zusätzlich zum Arbeitslohn geben, damit der Arbeiter seine Arbeitsleistung noch günstiger verkaufen kann.
          Die jungen Leute haben die Wahl: Studieren und Geld verdienen oder erst mal abwarten und letzter sein. Die Mitte wird leergefegt. Reich oder Arm, jeder hat die Wahl für sich selbst. Wer nach Hilfen aus der Politik schreit hat die Realität nicht erkannt und wird wohl den unsanften Weg gehen müssen.

          Es wäre sinnvoll die Kosten/Sozialabgaben für die Arbeitgeber zu senken, damit die billigen Arbeiter auch billige Produkte produzieren können und wir wieder mit China mithalten können. Dann wäre wenigstens Arbeit für all die Leute da.

          Für dich gibt es daher leider nur einen Ausweg: Wähle ein Land ohne Marktwirtschaft. Der Kommunismus bspw. soll hier gute Bedingungen für Leute wie dich bieten, habe ich mal gehört.

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          1. Ich bin strikt dagegen, dass wir unser Lohnniveau und andere Standards auf das der Länder mit Billigproduzenten absenken.
            Ich bin auch dagegen, dass in Deutschland „die billigen Arbeiter auch billige Produkte produzieren”, sondern ich bin dafür unseren Standard zu halten und weiterhin hochwertige Güter produzieren.
            Mir ist ein hochwertiges Wirtschafts– und Gesundheitssystem und Bildungswesen lieber als dasjenige von Bangladesch (um nur 1 Billigproduzentenland zu nennen).
            „Reich oder Arm, jeder hat die Wahl für sich selbst.”
            So ein Quatsch. Millionen Deutscher arbeiten 40 Jahre und länger und werden nie reich, obwohl sie es gerne wählen würden.

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          2. Es ist dein gutes Recht „dagegen“ zu sein, nur wird das nicht viel bringen. Allerweltsarbeit mit Mindestlohn zu stützen wird auf Dauer nicht dazu führen, dass es allen gut geht. Die gut ausgebildeten werden nämlich dann mehr und mehr versuchen, schöne Automaten zu bauen, die diese Mindestlöhner dann ersetzen können und wie gesagt, in der Marktwirtschaft ist das eben erlaubt. Wenn es wenige Leute gibt, die solche Automaten bauen können, sucht man entweder im Ausland oder zahlt den Fachleuten überdurchschnittlich viel Geld. Wie gesagt: Marktwirtschaft

            Es ist eine Frage des Zeitpunktes. Wenn du mit 40 feststellst, dass du trotz viel arbeit kaum voran kommst, kannst dir sicher sein, dass du vor 20 Jahren einen Fehler gemacht hast. Mit 40, 50 oder 60 kannst du das freilich nicht mehr entscheiden bzw. da gibt’s nichts mehr zu entscheiden. Da ist die Sache gelaufen. Die meisten Leute sind leider immer erst hinterher schlauer, insb. die, die immer an „gestern“ festhalten.

            Da du ja das Bildungswesen schon angesprochen hast, bist du ja eigentlich genau meiner Meinung, weißt es nur nicht. Nur mit Bildung können die Leute ihre Arbeitsleistung in einer Marktwirtschaft gut verkaufen. Ohne Bildung ist die Arbeitsleistung eben nur Ramsch, die jeder kann und von Maschinen tausendfach billiger und besser verrichtet werden kann.
            Momentan wird alles dafür getan, dass das Niveau weiter absinkt. Nur wer mit spätestens 25 beginnt, sich den A… aufzureißen, wird aus dem Dilemma rauskommen und später so gut verdienen, dass die Neider es für unfair halten.

            Bei der Bildung anzusetzen würde bedeuten, dass wir in 2-3 Generationen wieder eine halbwegs intelligente Mittelschicht haben werden. Bis dahin wird sich die Lage aber noch verschärfen und ob wir von 2-3 oder eher von 4-5 Generationen sprechen, wird sich vielleicht schon in 14 Tagen entscheiden…

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  2. Danke Herr Huber!

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    1. zu „Boris“: Mal abgesehen vom Inhalt Ihrer Kommentare, wer gibt Ihnen das Recht, jeden zu duzen? Ein gewisses Maß an Höflichkeit sollte auch für gebildete Leute gelten!

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      1. Ja richtig, wir sollten uns erst mal um die wirklich wichtigen Themen kümmern, bevor wir zu Zeiten der Hochkonjunktur so unwichtige Themen wie Wohlstandssicherung diskutieren. Jemand sollte im Wahlkampf endlich mal seine Stimme erheben, damit auch im ländlichen bayerischen Raum der Sepp aufhört den Schorsch so schräg mit „du“ anzusprechen. Und dann auch noch so anonym in Kommentarfunktionen. Ich schlage vor, wir brauchen mehr Videoüberwachung, damit dieses „du“ endlich aus Bayern verbannt wird. Am Beispiel der angelsächsischen Länder lässt sich erkennen, dass durch mehr Überwachung das „du“ fast vollständig verbannt ist.

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        1. (…) Auch in Bayern ist es üblich, Unbekannte zu siezen, insbesondere in einem Schreiben. Beim Bergwandern ist allerdings das „du“ üblich, aber nicht zwingend!

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          1. Im Internet nicht. So viel Anpassungsfähigkeit sollte jemand mit Manieren der alten Schule schon haben.
            Siez- und Rechtschreibgötter scheint es nur in den Kommentaren der Wasserburger Stimme zu geben. Oder ist das ein und die selbe Person mit zig verschiedenen Pseudonymen?
            Selbst veröffentlichte Polizeiberichte enthalten mehr Facebook-Rechtschreibung und -Grammatik als Sie sich in bedeutungslosen Kommentarfunktionen wünschen.

            Noch ein Tipp: Einfach bei google mal nach „Troll“ suchen. Ich glaube da hatte jemand einen schönen Sonntag auf Ihre Kosten

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    2. @Boris
      Es ist auch dein gutes Recht pessimistisch in die Zukunft zu sehen und in Deutschland ein neues Bangladesh zu prophezeien (herbeizusehnen?). Ich sehe es nicht, wenn wir den neoliberalen „Heilsbringern” nicht folgen.
      Ich sehe eher einen Widerspruch, wenn du voraussagst, dass Mindestlöhner durch Automaten ersetzt werden (was im Prinzip seit fünfzig Jahren passiert). Nach dieser Voraussage sind dann die Mindestlöhner weg und es gibt nur noch die gut bezahlten, gut Ausgebildeten (schreibt man übrigens groß, wenn es als Nomen gebraucht wird). Keine Mindestlöhner mehr!? Dann wohl erst recht keine Billigarbeiter. Einverstanden.
      Was dein häufiger Einwurf: „Marktwirtschaft” soll, entgeht mir. Oder ist das auch eine Voraussage? Wann wird sie bei uns kommen? In einem Land, in dem ganze Wirtschaftszweige (z.B. Banken, zuletzt Luftfahrt und Autoindustrie) mit Milliarden aus Steuerhand gestützt werden, kann man kaum von Marktwirtschaft reden.
      „wird sich vielleicht schon in 14 Tagen entscheiden”
      Nur vielleicht. Nach allen Prognosen wird es so weitergehen wie seit Jahrzehnten: Umverteilung von unten nach oben; Schonung, ja Subvention der Konzerne; bildungsmäßig im Vergleich der OECD Länder weiter nach hinten orientiert.

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      1. Um Gottes Willen. Pessimismus liegt mir fern. Beim Blick in die Zukunft geht mir sogar so gut, dass ich über Groß-/Kleinschreibung oder gar den Du/Sie Problemen in Internetkommentaren herzhaft lachen kann. Wichtig ist, dass es den einzelnen Menschen gut geht und das scheint bei „Ihnen“ ja offensichtlich der Fall zu sein.

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  3. Ich fand die Kommentare, die ich gelesen habe sehr interessant, man streitet sich über das Du und Sie und vergisst eigentlich darüber, dass es hier um Frau Ludwig gings die in Wasserburg zu Besuch war. Gut, Frau Ludwig ist nicht wirklich ernst zu nehmen, denn wenn es Problem in ihrem Wahlkreis gibt, ist unsere Volksvertreterin weit weg und macht sich auch nicht die Mühe zu kommen. Anders sieht es aus, wenn was Positives auf der Tagesordnung steht, dann kann man (in dem Fall Frau) mit einem Lächeln in die Kamera schauen und das seit vier Jahren.
    Liebe Frau Ludwig, Sie haben es geschafft, dass ich als geborener Baye mich diesemal entschlossen habe, nicht die CSU zu wählen, weil ich mich nicht mehr einfach nur zum Narren halten lassen muss. Das kann ich selber besser und hab dann Spaß daran. Sollte der CSU einfallen, kompetente Vertreter aufzustellen, werde ich wieder die CSU wählen.

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