Löwen sind „zum Siegen verdammt“

Eishockey in Waldkraiburg: Für den Bayern-Titel braucht's jetzt gleich drei Erfolge

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„Zum Siegen verdammt“ sind die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Freitag um 19.45 Uhr in der Raiffeisen-Arena gegen den EV Lindau. Das Team von Trainer Rainer Zerwesz liegt in der „Best-of-5“-Serie des Endspiels mit 0:2 zurück und muss – sofern man den Meistertitel verteidigen möchte – jetzt drei Siege am Stück einfahren. Ein mögliches Spiel vier fände am Sonntag um 17.30 Uhr am Bodensee statt.

1:5 und 0:2 – so ernüchternd fielen die bisherigen Ergebnisse aus für den EHC Waldkraiburg in der „Best-of-5“-Serie des Endspiels um die Meisterschaft des Bayerische-Eissport-Verbandes. Nur ein Tor gegen die Mit-Oberligisten erzielt, gegen den man sich bislang immer gut verkauft und mit dem man sich immer harte Duelle geliefert hatte.

Ohne Lukas Wagner und Michael Trox mussten die Mannen von Rainer Zerwesz am letzten Sonntag an den Bodensee reisen und somit ging dem ohnehin gewaltig stotternden Angriffsmotor nochmals etwas an Durchschlagskraft verloren. Wenigstens Trox sollte jetzt wieder mit an Bord sein, bei Wagner sieht es dagegen anders aus: In der Nacht von Samstag auf letzten Sonntag musste der Stürmer wegen eines Blinddarmvorfalls ins Krankenhaus gebracht werden. Obwohl der junge Mann in der letzten Saison auch schon einmal mit gebrochenem Fuß spielte, dürfte dieser Eingriff keinesfalls einen Einsatz zulassen.

Ganz anders präsentiert sich dagegen bisher der Gegner aus Lindau. Im ersten Spiel in Waldkraiburg erwischte das Team von Dustin Whitecotton einen Sahnetag und fegte den EHC in deren Stadion mit 5:1 aus der Arena. In Spiel 2 waren die Islanders ebenfalls brandgefährlich, standen defensiv hervorragend und wussten offensiv im richtigen Moment zuzuschlagen. Zdenek Cech erzielte am letzten Sonntag spät das 1:0 und sorgte damit auch für die Vorentscheidung – das 2:0, bei dem Sebastian Koberger als letzter gegnerischer Spieler an der Scheibe war, sorgte für die finale Entscheidung.

Die Löwen müssen sich nun am Freitag gewaltig steigern und auch Rainer Zerwesz fordert ein anderes Gesicht seiner Mannschaft. Schließlich hätten das auch die Fans, welche den EHC trotz vieler Niederlagen in der Oberliga-Saison – und Niederlagen waren in den letzten Jahren eher Mangelware – immer unterstützten, nicht verdient. Die Spielfreude muss zurückkehren und auch in der Offensive wäre jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, zu alter Stärke zurückzufinden.

Karten für das Spiel am kommenden Freitag gibt es bis 24 Stunden vor Spielbeginn in dieser Woche ausschließlich Online unter ehcwaldkraiburg.com, die Geschäftsstelle bleibt ausnahmsweise geschlossen. Am Spieltag selbst öffnen die Abendkassen ab 18.15 Uhr. Zu einem möglichen vierten Spiel am Sonntag in Lindau soll dann auch wieder ein Fanbus eingesetzt werden.

Treffpunkt ist am Sonntag, 2.April, um 13.15 Uhr an der Raiffeisen Arena, Spielbeginn ist um 17.30 Uhr und die Fahrt kostet zwischen 17 und 20 Euro. Anmelden kann man sich über die Facebook-Seite des EHC Waldkraiburg und am Freitag bei Spiel 3 an der Hütte der Woid Boyz vor der Arena.

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