Landkreis soll WLAN-Vorreiter werden

Flächendeckend, kostenlos, frei zugänglich: Das ist der Plan für alle Gemeinden

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„Uns ist wichtig, den Tourismus- und Wirtschaftsstandort Rosenheim auch im ländlichen Raum nachhaltig zu stärken und weiter zu entwickeln“, erklärt Klaus Stöttner und begrüßte zu der WLAN-Tagung im „Guiseppe“ in Spinnereigelände Kolbermoor. Zur Arbeitstagung BayernWLAN mit einem Fachvortrag von Wolfgang Bauer des Breitbandzentrums Straubing des Heimatministeriums luden die beiden Rosenheimer Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner und Otto Lederer ein. Ziel der Tagung war der flächendeckende Ausbau von kostenlosem und frei zugänglichem WLAN in den Gemeinden des Landkreises Rosenheim voranzutreiben.

Der Sprecher der Bürgermeister im Landkreis, August Voit aus Amerang (2. von links), hat dazu schon die Zusage gegeben, das Projekt positiv zu begleiten, da er der Überzeugung ist, dass jeder Gast in der Gemeinde aber auch die Mitarbeiter und Gemeinderäte im Rathaus erwarten, dass es in der Gemeinderatssitzung aber auch im Ortszentrum eine freies WLAN gibt.

Viele Themen, die im Landtag beschlossen würden, müssten vor allem kommunal umgesetzt werden, so Lederer. Die beiden Landtagsabgeordneten wollen sich deshalb gezielt auch als Dienstleister für die Bürgermeister in Rosenheim einsetzen, um möglichst rasch eine Umsetzung der landespolitischen Beschlüsse im Landkreis zu verwirklichen. „Dem Landkreis soll die Möglichkeit gegeben werden, die Chance freies WLAN zu nutzen“, gibt Stöttner die Marschroute vor.

Das Programm „BayernWLAN“ ist eine von Finanzminister Dr. Markus Söder gestartete Initiative zur flächendeckenden Versorgung des gesamten Freistaates mit freizugänglichem WLAN. Dazu sollen 4.000 Standorte mit mindestens je zwei Zugangspunkten installiert werden.

Zusätzlich sollen die bestehenden Netze von Tourismus- und Hochschulangeboten genutzt werden, sodass über 20.000 Zugangspunkte in ganz Bayern geschaffen werden können. Der Freistaat übernimmt die Beratung der Gemeinden und die Ersteinrichtung von zwei Hotspots bis zu einem Betrag von 5.000 Euro

Geht es nach den beiden Abgeordneten Klaus Stöttner und Otto Lederer könnte der Landkreis Rosenheim hier Vorreiter werden: „Wir wollen uns darum kümmern, dass die Rosenheimer Gemeinden konzentriert beraten und als Paket bearbeitet werden.“

Unser Foto von links: Wolfgang Bauer, Bürgermeistersprecher August Voit, Klaus Stöttner, MdL, Otto Lederer, MdL.

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Ein Gedanke zu „Landkreis soll WLAN-Vorreiter werden

  1. Tourismusregion fördern – schöne Worte, leider ohne Taten!

    Dazu muss ich als Inhaber eines Gastronomiebetriebes sagen, dass wir nun seit zwei Jahren auf den Breitbandausbau warten.

    Unsere Restaurant- und Hotelgäste können mit WLAN ins Netz gehen – aber halt nur sehr reduziert, da wir das Internet nur noch über LTE-Funk anbieten können.

    Oftmals peinlich, wenn dann nichts geht, für uns als Gastgeber – aber auch für unseren Tourismusstandort.

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