Grünen-Ortsverband: „Vieles läuft schief“

Gegen Rassismus: Schulze und Gall in Wasserburg mit Uni-Studie zu Rechtsextremismus

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Klare Kante gegen Rechts: Die Grünen im Ortsverband Wasserburg laden am kommenden Dienstag, 25. Juli,  um 19.30 Uhr in die Paulanerstuben nach Wasserburg ein. Es geht der Partei um die Umtriebe in Bayern von Rechts und den Alltags-Rassismus. Zu Gast sind MdL Katharina Schulze, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus (Bündnis 90/Die Grünen) sowie der Bundestagskandidat Korbinian Gall (unser Foto) …

In der Grünen-Presseerklärung zu dem Abend in Wasserburg heißt es im Wortlaut:

„In Bayern läuft schon lange vieles schief im Kampf gegen Rassisten und Neonazis: Die Gewaltbereitschaft der rechten Szene nimmt stark zu und erfordert dringenden Handlungsbedarf. Studien wie die „Mitte“-Studie der Universität Leipzig zeigen aber auch, dass Alltagsrassismus und rechtsextreme Einstellungen schon lange in der sogenannten Mitte der bayerischen Gesellschaft angekommen sind.

Katharina Schulze, MdL, stellv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus ist der Meinung, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus sich nicht ausschließlich auf repressive Maßnahmen beschränken darf. „Rechte Einstellungen in der Bevölkerung sind ein gesamtgesellschaftliches Problem. Neben entschiedenem staatlichen Handeln gegen rechte Gewalt und Hetze sind Strategien nötig, um einer antidemokratischen Kultur, Rassismus, Antisemitismus und Ungleichwertigkeitsvorstellungen schon im Vorfeld entgegenzuwirken.“

Auch Bundestagskandidat Korbinian Gall glaubt, dass Rechte Ideologien nicht ausschließlich zu einem Sicherheitsproblem durch eine radikale Minderheit am Rand der Gesellschaft werden. „Unsere Demokratie ist nicht erst dann gefährdet, wenn Gewalttaten von Neonazis bekannt werden. Wir erleben in den letzten Jahren einen Rechtsruck der gesamten Gesellschaft. Auch rechte Einstellungen in der sogenannten ‚Mitte der Gesellschaft‘ gefährden das demokratische Klima“, so Gall. Er hat sich ein klares Auftreten gegen rechtes Gedankengut als eines seiner Schwerpunkt-Themen im Wahlkampf gesetzt.“

Im Anschluss an die Veranstaltung in Wasserburg bestehe die Möglichkeit zur Diskussion.

Foto: Kreisverband der Grünen

 

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8 Gedanken zu „Grünen-Ortsverband: „Vieles läuft schief“

  1. Als ehemaliger Grünen Wähler bin ich der Meinung: Es reicht mit mit dieser unsäglichen Stigmatisierungspolitik gegenüber jedem, der nicht die derzeitige Denke der Grünen teilt. Jeden Kritiker der Zuwanderungs-, Willkommens- und Abschiebepolitik gleich in die rechte Ecke stellen zu wollen, stellt den Grünen ein Armutszeugnis aus und macht diese Partei für mich, nachhaltig, unwählbar! Als Demokrat wehre ich mich gegen derlei Unterstellungen.
    Ich bin für den besonderen Schutz der indigenen Bevölkerungsminderheit! Wer setzt sich dafür ein?
    Ich hoffe ich bin sachlich geblieben und habe mit diesem Post nicht gegen die ‚Netiquette‘ verstoßen.

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    1. Steffi König

      Hallo Hubbi,
      bei dieser Veranstaltung wird die sogenannte „Mitte“-Studie der Uni Leipzig vorgestellt.
      Hier wird niemand wegen seiner Meinung in irgendeine Ecke gestellt oder stigmatisiert und auch niemandem etwas unterstellt, sondern hier geht es um wissenschaftliche Untersuchungen mit Zahlen und Fakten.
      Kommen Sie doch einfach vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild.
      Im Anschluss können wird dann auch gerne demokratisch diskutieren.
      Steffi König, Ortsvorsitzende B90/Die Grünen Wasserburg

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      1. Hallo Steffi König,
        zuerst mal Respekt vor jeder Person die sich politisch engagiert.
        Im Wahlprogramm der Grünen sind viele Punkte, welche ich sofort unterschreiben würde.
        Nur: das politische Tagesgeschehen dieser Partei spricht leider einen andere Sprache. ‚Dein Tun spricht so laut, daß ich nicht verstehe was Du sagst!‘
        Über was wollen Sie mit mir demokratisch diskutieren?
        Über einen Abschiebestopp für kriminell gewordene Nordafrikaner/ Afghanen?
        Über ein kommunales Wahlrecht für jeden hier lebenden Ausländer/ Zuwanderer/ geduldeten Asylanten?
        Über, über…
        Buntes Zusammenleben ist gut, aber nur wer eine eigene Identität (nicht Baugründe, Catweazle) besitzt, kann auch die fremde Identität achten. Und diese gesteht einem Ihre Partei nicht zu, außer man ist Moslem, schwul oder Sinti. Denken Sie mal darüber nach!

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        1. Ach, und das steht dann auch tatsächlich so drin im Grünen Wahlprogramm? Dass nur die Identität von Schwulen, Muslimen oder Sinti zu achten ist? Oder ist das nur ihre recht freie Interpretation? In dem Fall sollten sie sich mal über Ihren Diskussionsstil Gedanken machen. Oder wie würden Sie das finden: auf ein Gesprächsangebot hin rotzt ihnen der Gegenüber eine ganze Liste von haltlosen Unterstellungen hin, garniert mit ein paar polemischen Suggestivfragen. Genz ehrlich: hätten Sie da noch große Lust, mit demjenigen wirklich zu diskutieren?

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        2. Steffi König

          Hallo Hubbi,
          ich verstehe, dass es unterschiedliche politische Ansichten gibt.
          Ihre Vorwürfe gegenüber Grüner Politik verstehe ich nicht.
          Aber ich glaube nicht, dass die Kommentarfunktion einer Online-Zeitung geeignet ist, um Missverständnisse auszuräumen.
          Vor allem nicht, wenn ich die einzige Person bin, die mit ihrem echten Namen schreibt.
          Ich ziehe das persönliche Gespräch vor.

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    2. Du bist für den Schutz der „indigenen Bevölkerungsminderheit“?
      Könntest du uns mal erläutern was du damit meinst?

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      1. Indigen = Isarindianer ergo Bayern !
        Wir werden seit Jahrhunderten durch die bösen Preußen drangsaliert die in unser schönes Bayernland wie die Heuschrecken eingefallen sind , die unsere Arbeitsplätze stehlen ,sich unseren kostbaren Baugrund unter den Nagel reißen und am allerschlimmsten .. so tun als wären sie Bayern ^^
        oh mei oh mei oh mei olle ausweisn sog i 😀

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    3. @Hubbi
      „besonderen Schutz der indigenen Bevölkerungsminderheit! Wer setzt sich dafür ein?”

      Die Gesellschaft für bedrohte Völker https://www.gfbv.de/ . Da gibt es ganz oben rechts die Option „Aktiv werden”. Hättest auch selber googeln können.

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