Knockout erst in der Nachspielzeit

Sechzger aus Rosenheim führten gegen den FC Bayern lange

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FotoRosenheim – Nicht nur in der 1. Fußball-Bundesliga hat der FC Bayern gewonnen – auch in der Regionalliga holte die zweite Mannschaft drei Punkte im Rosenheimer Jahnstadion. Sie gewann gegen den TSV 1860 mit 2 : 1. Dabei hatten die 60er den Sieg lange auf dem Fuß. Bereits nach 47 Sekunden gingen sie mit einem schönen Kopfballtor von Niki Wiedmann in Führung. Diese Führung hielt vor rund 1000 Zuschauern bis zur 83. Minute! Dann gelang Joker Kevin Friesenbichler ein Doppelpack für die Bayern. Den Ausgleich schoss er sieben Minuten vor Schluss, den Führungstreffer in der Nachspielzeit – quasi zur Herbstmeisterschaft!

Die zweite Mannschaft des FC Bayern hat sich in der Regionalliga Bayern vorzeitig die inoffizielle Herbstmeisterschaft gesichert. Am 18. Spieltag kam die Elf von Trainer Erik ten Hag zu einem 2:1 (0:1)-Sieg beim TSV 1860 Rosenheim und behauptete mit nun 42 Punkten die Tabellenführung vor dem FV Illertissen (37), der allerdings zwei Spiele mehr auf dem Konto und die Vorrunde damit bereits abgeschlossen hat.

Nach dem Blitzstart der Rosenheimer durch Niki Wiedmann (1. Minute) rannten die Münchner fast die über die gesamte Spielzeit das Tor des TSV, taten sich aber schwer, klare Torchancen herauszuspielen. Der in der Schlussphase eingewechselte Kevin Friesenbichler (83./90.) drehte mit seinem Doppelpack die Partie zugunsten der FCB-Reserve, die damit den 14. Saisonsieg feierte.

„Das war ein Mentalitätssieg“, sagte ten Hag nach dem Schlusspfiff, „wir wussten, dass es heute ein schweres Spiel wird. In der zweiten Hälfte mussten wir nur ruhig weiterspielen, um durch unsere spielerische Überlegenheit das Spiel zu gewinnen. Es war ein wichtiger Sieg für uns gegen einen kämpferisch und in der Defensive gut stehenden Gegner.“

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