Knapp dran an der Überraschung

Aber: Wasserburgs Basketball-Herren verlieren erneut und bangen um Klassenerhalt

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Lorenzo GriffinDie erste Basketball-Herrenmannschaft des TSV Wasserburg bezahlt weiterhin bitteres Lehrgeld: Auch im letzten Heimspiel konnte der Negativtrend der letzten Wochen nicht gestoppt werden. Beim 68:72 (35:41) gegen den Tabellendritten der Bayernliga aus Neuötting waren die Guyton-Boys ganz nah dran an einer dicken Überraschung, aber am Ende reichte es dann trotz einer guten Leistung leider doch nicht. Damit ist nun der zehnte Platz zementiert. Ob die aktuelle Position allerdings zum Klassenerhalt reicht, ist noch nicht gesichert, dazu müssen erst die Resultate in den höheren Ligen abgewartet werden …

„Leider haben wir zu wenig beständig gespielt und haben auch aufgrund des kleinen Kaders so manche Partie verloren“, ärgert sich Spielercoach Kenan Biberovic über den insgesamt eher unglücklichen Saisonverlauf. „Sehr oft haben wir unserer Bayernliga-Reife zeigen können und so manchen Favoriten ordentlich ins Schwitzen gebracht.“ So auch die Neuöttinger, die bis zur Schlussminute um den fest eingeplanten Sieg zittern mussten.

Sehr positiv auf Wasserburger Seite: Alle acht Akteure steuerten mindestens vier Punkte bei, auch die Verteidigungsarbeit und das Zusammenspiel konnte sich sehen lassen. Eine Freiwurfquote von unter 60 % sowie nur drei erfolgreiche Dreier künden aber von wenig effizienter Chancenverwertung.
Angefeuert von den Zuschauern begannen die Gastgeber furios und führten schnell mit 6:0, Neuötting sammelte sich aber bald und beendete das Viertel mit 20:23. Der Gästevorsprung blieb meist knapp, Wasserburg verpasste einige Male, selbst in Führung zu gehen. „Das strapaziert natürlich die eigenen Nerven“, so Biberovic, denn „wir hätten Neuötting sonst deutlich mehr unter Druck setzen können“.

In der Schlussphase kämpften sich die Wasserburger nach zwischenzeitlichem 53:61-Rückstand noch mal sehr nahe heran, aber der Tabellendritte erwies sich in den letzten Minuten etwas nervenstärker und cleverer.

„Wieder eine vermeidbare Niederlage“, ärgerte sich Trainerin Wanda Guyton, „wieder einige kleine Fehler, die uns am Ende den Erfolg gekostet haben. So lässt sich leider die Geschichte unserer Saison beschreiben“.

Es spielten: Ferhan Altay (9), Kenan Biberovic (7), Marcel Freiwald (4), Alexander Fuchs (8), Lorenzo Griffin (17), Muamer Karic (4), Jonathan Rath (7) und Christopher Sardgon (12).

fj

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