Klirrend frostige 31 Grad unter Null

Ein Fundstück aus der Eiselfinger Schulchronik zum eiskalten Winter anno 1929

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Passend zum Ende der Dauerfrost-Phase im aktuellen Januar 2017 – hier ein Fundstück aus der Eiselfinger Schulchronik zum eiskalten Winter anno 1929! Wie die Eiselfinger Schulchronik belegt, faszinierten Minusgrade und die dazugehörigen Wetter-Aufzeichnungen Menschen aller Altersklassen in der Heimatregion bereits in weit zurückliegenden Jahrzehnten. So hatte der Volksschullehrer Kuhn aufgrund des besonders kalten Winters im Jahr 1929 zusammen mit seinen Schülern täglich jeweils am Morgen vor Unterrichtsbeginn und mittags bei Unterrichtsende die Temperaturen gemessen.

Dabei stürzten die Werte vom 28. auf den 29. Januar 1929 innerhalb von 24 Stunden schlagartig von minus vier Grad auf minus 23 Grad ab. Tiefpunkt war schließlich der Morgen des 12. Februar 1929 mit klirrend kalten 31 Grad unter Null. Erst ab 16. März 1929 lagen die Temperaturen laut den historischen Aufzeichnungen dann ganztägig wieder über dem Gefrierpunkt und läuteten langsam das Frühjahr ein.

reg

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