Klare Verhältnisse

Basketball-Damen: Die Aiblinger FireGirls gegen Wasserburg - Jetzt mit Spiel-Video!

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100_75 Am Ende war alles so, wie von Anfang an erwartet: Beim ersten Duell in der Damen-Basketball-Bundesliga setzten sich die haushohen Favoritinnen aus Wasserburg gegen die Aufsteiger aus Bad Aibling klar mit 87:50 durch. In der mit rund 800 Zuschauern vollbesetzten Sporthalle in Bad Aibling konnten die FireGirls die Partie nur in den ersten zehn Minuten spannend und offen halten. Danach gaben die mehrfachen deutschen Meisterinnen aus der Innstadt immer mehr den Ton auf dem Parkett an.

Es waren exakt vier Minuten, in denen die Aiblingerinnen an der Sensation schnupperten. Mit aggressiver Defense und zielstrebigen Angriffen überraschten sie gleich zu Beginn das erfolgsverwöhnte Damen-Team aus Wasserburg und lagen schnell mit 10:5 in Front. Die Gäste gewannen jedoch mit zunehmender Spieldauer immer mehr an Sicherheit und warfen Korb nach Korb. Und schon schnell war auch für die letzten Optimisten auf Aiblinger Seite klar: Hier gibt es heute nichts zu holen.

Vor allem im zweiten Viertel bauten die Wasserburgerinnen ihren Vorsprung auf rund 22 Punkte aus. Pausenstand: 32:54. Für FireGirls-Trainer Oliver Schmid war dieser Spielabschnitt der Knackpunkt des Spiels: „Wir haben in dieser Phase Angsthasen-Basketball gezeigt“, sagte er nach dem Spiel selbstkritisch. Da stimmte vor allem das letzte Viertel dann doch wieder etwas versöhnlich. „Hier waren wir wieder in der Verteidigung aggressiv und kamen so noch einmal besser in das Spiel.“  Dankbar beklatschte das Publikum so jeden geworfenen Punkt der Aiblingerinnen, die das Schlussviertel mit 14:16 ziemlich offen gestalten konnten.

Gästetrainer Georg Eichler zeigte sich am Ende mit der Begegnung sehr zufrieden: „Unser Ziel ist es stets, den Gegner unter 60 Punkten zu halten. Das ist uns heute wieder gelungen. Am Anfang waren wir etwas nervös – es ist schon eine tolle Stimmung hier in Bad Aibling.“ Trotz der deutlichen Niederlage sieht Aiblings Trainer Oliver Schmid positiv nach vorne: „Ich finde es gut, dass wir uns gleich in den ersten Spielen mit den besten Teams der Bundesliga messen konnten. Hier haben wir viel gelernt und werden hoffentlich diese Erfahrung in die kommenden Spiele mit einbringen können.“

Wie so oft war auf Seiten des Gastgeberinnen Lindsay Sherbert die Top-Scorerin. Ihr gelangen 18 Punkte, während die Lena Bradaric und Jessica Höötmann nur auf acht Punkte kamen. Aiblings Neuzugang Angela Pace (Foto), die zum ersten Mal eingesetzt wurde, zeigte sich gleich effektiv: Neben Lena Bradaric gelangen ihr drei Steals – Top-Wert!  Auf Wasserburger Seite waren Nathalie Fontaine (23),  Aliaksandra Tarasava (13) und Milica Ivanovic (12) die erfolgreichsten Werferinnen.

 

 

Fotos: © Foto Hornauer

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