Keine schöne Bahn-Geschichte

Wär‘s ein Laden, ich würd nicht mehr hingehen - Unser Kommentar

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andiHeute bin ich ehrlich gesagt a bissal in der Zwickmühle. Denn man sollte ja nicht immer über dieselben Dinge schreiben und lieber nach anderen Themen Ausschau halten. Allein – ich kann nicht anders und muss mich noch einmal auf den ÖPNV stürzen. Nicht nur, dass ich seit wenigen Wochen selbst darunter leide („Papa, kannst du mich abholen? Mein Zug hatte Verspätung und ich müsste jetzt eine Stunde auf den Anschluss warten. Oder: Papa, heute komm ich zu spät zur Schule, weil mein Zug 20 Minuten später dran ist.“) – nein, was mich aufregt, ist die Anekdote eines Bekannten. Der saß im Zug mit einer gültigen Monatskarte und ist jetzt einmal eine andere Variante in dieselbe Richtung gefahren. 60 Euro Strafe! Nur zum Verständnis: Er hat der Bahn schon viel Geld bezahlt und wird nun bestraft wie ein Schwarzfahrer. Wär‘s ein Laden, ich würd nicht mehr hingehen … moand da Anderl.

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4 Gedanken zu „Keine schöne Bahn-Geschichte

  1. Lieber Anderl,
    als Aktiver von der Wasserburger Pro Bahn Gruppe tut es mir jedes Mal leid, wenn jemand bei einer Bahnfahrt frustriert wird.
    Ich persönlich habe keine Ahnung, was ein Pendler im Einzelnen mit einer Monatskarte alles darf oder nicht darf. Wenn Du aber Deinen Bekannten auf uns aufmerksam machen kannst und er uns einfach noch mehr Details nennt, dann werden wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne für ihn einsetzen. Wie er das schildert, wäre ja wirklich etwas Kulanz angebracht, meine ich.
    Dein Freund oder Du wenden sich bitte an:
    http://probahn-wasserburg.de/ortsgruppe/kontakt

    Bernd Meerstein

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  2. A andara Anderl

    Lieber Herr Anderl,
    wie weit ist es denn aus Ihrer Sicht noch OK, von der eigentlichen Wegstrecke abzuweichen? Soll man z.B. mit einem (nur via Ebersberg) gültigen MVV-Ticket auch über Rosenheim fahren dürfen? Das wären ca. 80 statt 50 km. Wenn ja, darf man dann auch über Mühldorf noch fahren? Das ist mehr als doppelt so weit. Oder gar über Landshut?
    Nein! Es muss klare Grenzen geben. Und die stehen auf der Fahrkarte.
    Kulanz wäre vielleicht dann angebracht, wenn z.B. die eigentliche Strecke gesperrt gewesen wäre. Oder der Bekannte einen Anschluss verpasst hätte. Oder er sich schlichtweg geirrt hätte. Aber über die Hintergründe ist Ihrem Kommentar leider nichts zu entnehmen…

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    1. *leidenschaftlicher bahn pendler*

      Servus beinand,
      i pendl jeden Dog vo Grafing auf Minga und wenn ma si moi oschaugt, wos do permanent schiaf laffd, dat a weng Nachsicht da Bahn sicherlich ned schodn.
      Wenn Bahnfahrn attraktiv sei soid und ma den Verkehr vo da Strass aufd Schiene bringa wui, soiat ma an zahlenden Kunden wia an Kunden behandeln und ned wia an potentiellen Betrüger.

      Aber des is nua mei Meinung.
      Gruas
      B.

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  3. Kostenloser ÖPNV für alle und derartige Probleme stellen sich nicht mehr.

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