Keine Chance gegen den Favoriten

Zweite Damen-Bundesliga im Basketball: Wasserburg geht in Aibling mit 61:107 unter

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KarinHellauerBeim großen Aufstiegs-Favoriten Bad Aibling musste sich die zweite Damen-Mannschaft des TSV Wasserburg erwartungsgemäß mit 61:107 (57:31) klar geschlagen geben. Nach der fünften Niederlage in Folge bleibt der Aufsteiger vom Inn aber immer noch weiter auf dem siebten Platz der 2. Bundesliga. „Bad Aibling hat genauso angefangen wie erwartet“, berichtet Wasserburgs Coach Wanda Guyton: „Und obwohl wir uns im Training gezielt darauf vorbereitet haben, haben wir es nicht geschafft, uns gegen die Ganzfeldpresse durchzusetzen, und haben viel zu viele Bälle verloren.“ Bad Aibling erzwang insgesamt 28 Turnover der Gäste, die es in viele leichte Fastbreak-Punkte ummünzen konnte.

 

Die einzige Wasserburger Führung zum 2:0 durch Tiffany Porter-Talbert, die in der Abwesenheit der erkrankten Rebecca Thoresen wieder einmal eine hervorragende Partie spielte, konterten die Gastgeberinnen mit zehn Punkten in Serie.

In Folge konnte Wasserburg das erste Viertel relativ ausgeglichen gestalten, lag nach zehn Minuten dennoch mit 17:29 zurück. Die weiteren Viertel endeten alle ähnlich – 14:28, 14:24 und 16:26 – und so war die deutliche 61:107-Niederlage besiegelt. Vor allem Liga-Topscorerin Lindsay Sherbert und die Ex-Wasserburgerin Jessica Höötmann mit 25 bzw. 26 Punkten zeigten auf Bad Aiblinger Seite eine exzellente Leistung.

Guyton konnte dem Spiel dennoch einige positive Seiten abgewinnen: „Unsere Set Plays haben gegen ein sehr starkes und aggressives Team gut funktioniert.“ Auch mit der Verteidigung im Halbfeld war sie zufrieden, sofern es gelang, Bad Aiblings Schnellangriffe zu stoppen – was aber leider zu selten der Fall war. Nach diesem Derby geht das Augenmerk jetzt ganz schnell auf die nächsten Spiele gegen Teams, die in der Tabelle der 2. Planet Cards DBBL hinter Wasserburg liegen. „Wir hoffen, dass wir in dieser Phase unsere Mannschaft gesund und fit zusammen haben und den Platz im Mittelfeld absichern können“, so die Wasserburger Trainerin.

Es spielten: Karin Bayerl (4 Punkte), Karin Hellauer (10 Punkte, 6 Rebounds), Vicky Luthardt (6 Punkte), Lisa Lutz, Tiffany Porter-Talbert (20 Punkte, 9 Rebounds), Anja Sattler, Julia Schwab (2 Punkte), Tati Stemmer (2 Punkte, 4 Rebounds), Sara Vujacic (11 Punkte) und Miri Zeller (6 Punkte).

Foto: Karin Hellauer erzielte in Bad Aibling zehn Punkte .

Foto: Ramona von Malm

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